Fußball ist unser Leben

    • Fußball ist unser Leben



      Produktionsland: Deutschland
      Produktion: Benjamin Herrmann, Mischa Hofmann und Philip Voges
      Erscheinungsjahr: 1999
      Regie: Tomy Wiegand
      Drehbuch: Mathias Dinter und Martin Ritzenhoff
      Kamera: Diethard Prengel
      Schnitt: Christian Nauheimer
      Budget: ca.
      Casting: Horst D. Scheel
      Musik: Tobias Neumann und Martin Probst
      Länge: ca. 93 Minuten
      Freigabe: FSK 12

      Darsteller:

      Uwe Ochsenknecht: Hans Pollak
      Ralf Richter: Mike
      Oscar Ortega Sánchez: Pablo Antonio Di Ospeo
      Walter Gontermann: Theo
      Michael Sideris: Bernie
      Tana Schanzara: Oma Käthe
      Tobias Schenke: Ernst
      Marita Marschall: Hilde Pollak
      Jochen Kolenda: Rudi

      Handlung:

      Hans Pollak lebt für den FC Schalke 04, sein Leben richtet sich nach dem Spielplan der Bundesliga.
      Darunter leidet das Familienleben: Als seine Frau Hilde ihr zweites Kind zur Welt bringt, ist Hans lieber im Parkstadion, um die „Königsblauen“ anzufeuern.
      Er ist Anführer des nur aus ihm und seinen Freunden Mike, Bernie und Theo bestehenden Fanclubs „Dios Knappen Gelsenkirchen“. Gemeinsam vergöttern sie den Schalke-Spieler Pablo Antonio „Dios“ Di Ospeo.
      Im Affekt verwettet Hans sogar sein Haus auf ein Tor von Dios, nachdem dieser auf Grund schlechter Leistungen von anderen Fans kritisiert wurde. Doch am Abend erwischen Hans und seine Freunde Dios beim Koksen.
      Als sich Dios auch noch zu Hans ins Taxi setzt, eine Fahrt „in den nächsten Puff“ verlangt und abfällig über Fußball spricht, ist das Maß voll: Hans schlägt Dios k.o. und entführt ihn.
      Da er seine Wette auf Grund von Dios' Einstellung gefährdet sieht, fasst er den Entschluss, diesen zu trainieren...

      So viele Frauen und so wenig Zeit...

      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...

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    • Hintergrund:

      Der Film gibt an, primär im Gelsenkirchener Stadtteil Schalke zu spielen. Die gezeigte Fankneipe „Auf Schalke“ liegt tatsächlich dort, damals an der Uechtingstraße, heute an der Kurt-Schumacher-Straße. Eine spätere Szene, in der Anhänger von Schalke durch eine Straße ziehen und Hans, Mike, Bernie und Theo den flüchtenden Dios verfolgen, wurde jedoch im mehrere Kilometer entfernten südlichen Stadtteil Ückendorf an der Ückendorfer Straße gedreht.

      Das Haus, in dem Hans Pollack wohnt, befand sich auf der Steinstraße im Gladbecker Stadtteil Butendorf.

      Der im Film kurz zu Wort kommende Schalker Spieler Yves Eigenrauch war tatsächlich Fußballprofi beim FC Schalke 04.
      Weitere kurze Gastrollen haben Mannschaftsbetreuer Karl-Heinz „Charly“ Neumann, sowie ohne Texte der frühere Schalke-Manager Rudi Assauer und der ehemalige Trainer Huub Stevens.

      Der bekannte Radio-Kommentator Manfred „Manni“ Breuckmann spielt im Film ebenfalls sich selbst und kommentiert das Spiel vorgeblich wie im richtigen Leben für den Radiosender WDR 2.
      Des Weiteren spielt der Sport-Moderator Uli Potofski in einem kurzen Einspieler sich selbst.

      Helmut Schulte tritt als Nachwuchskoordinator des FC Schalke 04 auf und bietet Pollaks Sohn ein Probetraining an. Die damaligen Schalke-Spieler Olaf Thon und Mike Büskens, der im Film für Di Ospeo ausgewechselt wird, haben ebenfalls kurze Cameo-Auftritte ohne Text.

      Die Stadion-Szenen wurden vor den Heimspielen gegen den 1. FC Kaiserslautern und Eintracht Frankfurt im Mai 1999 gedreht.
      So viele Frauen und so wenig Zeit...

      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Sach ma Schalkäääää... mittlerweile im "normalen" Sprachgebrauch bei vielen, herrlich.
      Kurioserweise reden wir hier tatsächlich so,und die Menschen die leben und benehmen sich ebenfalls wie im Film.
      Würde gerne wissen wie das für nicht Ruhrpottler so rüberkommt.
      Tja, und ansonsten, Bierchen auf und lachen, ein Spass, eine Fußballkomödie die sogar einiges an Tiefe zu bieten hat, Herz was willst du mehr?

      [film]9[/film]
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    • Aus besonderem Anlass, ein Freund aus Bottrop ist gestern Vater geworden, sein Junge wird wohl wie der Alte Schalker werden.
      Glückwunsch.
      Wer mag, den Film gibt es kostenlos im Netz:

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