The House That Jack Built

    • Salvage schrieb:

      DrGore schrieb:

      Salvage schrieb:

      Ich will den Film auch sehen ! Ist die DVD bzw. BD schon draußen?
      Bin Moment nicht auf dem Laufenden. :97:
      Ja, die gibt es seit letzter Woche.
      Sicher als Mediabook? Oder DVD / BD? Danke. Dann schau ich mal... :0:
      Nein, welch ein Wunder ganz normal als Keep Case. :0:
      Ich habe mir die Lars von Trier Collection geholt. Die normale Blu-ray von JACK kostete fast 17 Euro,
      die Collection 27,99 Euro. 5 hochwertige Filme für noch nicht mal 30 Euro, billiger als so manches Mediabook mit nur
      einem Film.
    • Wo hast du die her? Von der Bucht oder Ama?
      Nicht dass diese Filme cut sind?
    • Salvage schrieb:

      Wo hast du die her? Von der Bucht oder Ama?
      Nicht dass diese Filme cut sind?
      Von Saturn. Nein, die Filme waren soweit ich weiß immer uncut.
      Nymphomaniac 1&2 (Interessieren mich nicht so), Dogville (zum ersten mal als Blu-ray),
      Melancholia und The House that Jack Built sind da drauf.
    • Danke dir. Mich interessiert mir der oben besagte Film. Ich schau mal.
    • Ist als Einzel DVD und Blu-Ray erschienen.Gibt glaub ich überhaupt kein mediabook davon.
    • Ich habe ihn hier liegen. Das mit der Ente hält mich irgendwie noch ab. Werde dann wohl Skipen. Sowas können die doch nun wirklich draußen lassen. :71:
    • Ne. Ganz schlecht. Habe nach dem zweiten Mord abgebrochen. Da fehlt mir die Qualität. Kamera ganz schwach. Kaum Effekte. Sehr Centerlastig. Score so gut wie nicht vorhanden. Ich kann mit so Umsetzungen nicht mehr viel anfangen. Fand die ersten 2 Kills auch sehr unspektakulär. Dialoge waren auch selten dämlich. Eventuell schaue ich da nochmal bei äußerster Langeweile rein.

      [film]4[/film]
    • Sollte diesen Film jemand abgeben, dann bin ich interessiert. :3:
    • Kritik:

      Lars von Trier greift das Serienmörderthema auf und versucht mit seiner Fantasy das Innenleben eines solchen Psychopathen etwas näher zu bringen. Dabei ist zunächst zu ersichtlich, was passieren wird. Die Opfer sind willkürlich und stecken unmittelbar auch schon in der Falle des Psychos, wodurch ein Mitleiden nicht statt finden kann, der Psycho wird wiederum von Matt Dillon gut verkörpert.

      Das Wildern wird ausführlich vorgestellt, es bleibt aber nicht bei wildern von Tiere. Lars weis hier wieder zu provozieren, so auch mit der Frauenverachtung. Die Mordszenen haben die nötige Härte und dadurch ist man an sich auch gut mit Spannung bedeckt. Die angewendete Kunst, für die Lars schon je her auch stand, artet allerdings zum Ende hin aus, wenn die Hölle wahrscheinlich gezeigt wird, aber so richtig zufrieden kann man damit nicht sein, der Film liefert keine echte Erklärung was mit dem Serienkiller passiert. Ein Serienmörder der geschnappt werden will, dass hat nicht nur sarkastische Züge, sondern soll eine Zerrissenheit solcher Serienkiller aufzeigen, dass ist durchaus gelungen und für Gorehounds gibt es mal aufgeschnittene Titten.

      Für Lars von Trier Fans, mit seinem bekannten Stil, sicher sehenswert, ist auch trotz recht viel Dialog über weite Strecken unterhaltsam und hat genug Tempo. Die Spielzeit ist natürlich trotzdem etwas zu lang, es wäre definitiv noch Luft gewesen, die Spielzeit wie bei Antichrist auf eine konsumierbare Länge zu reduzieren, ohne dabei irgendwas auszulassen. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass Lars von Trier schon mal über 150 Minuten gegangen ist, wenigstens 15 Minuten Schnitt wären angebracht gewesen, davon gerne 10 Minuten am Ende weg, denn mit dem zu fantasievollen Höllen Intermezzo, wo nichts mehr passiert, ist die Luft zum Schluss dann raus.

      [film]6[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Gestern auch gesehen.

      Hat mir im großen ganzen ganz gut gefallen, ist aber meiner Meinung nach keiner der besten von Lars. Die Machart ähnelt finde ich ziemlich Nymphomaniac: Jack erzählt / beichtet seinem Gegenüber verschiedene Episoden aus seinem Leben und dieser kommentiert das ganze dann wiederum. Matt Dillon gefällt mir in der Rolle des Serienmörders Jack ziemlich gut. Aber Bruno Ganz, der fast den ganzen Film nur zu hören und nicht zu sehen ist, wirkt ein wenig verschenkt. Ihn hätte ich gerne länger gesehen, das hätte allerdings natürlich nicht dazu gepasst, wie die Geschichte erzählt wird.
      Gut gefallen hat mir der schwarze Humor, der jeden von Jacks Morden begleitet. Allerdings hat mir ein wenig der schwarze Faden zwischen den Episoden gefehlt, diese stehen eigentlich ziemlich für sich.

      Werd ihn mir bei Gelegenheit aber nochmal anschauen.

      [film]7[/film]
    • Da hat der Trier ja wieder einen rausgehauen...
      Jetzt kann man halten was man will von seinem "Werk".
      Von Kunst bis Perversion über Abgründe nach Erläuchtung.
      Mutig: JA! Krank: Ja! Interessant: Ja! Abstossend: JA!

      Wurde ich in den Bann gezogen: JA!
      Wird es mich nachdenklich machen: JA!
      War es am Ende Wert ihn gesehen zu haben! JA!

      Ohne Wertung...
      Danke, Trier!

      the dreams
      in which i'm dying
      are the best i've ever had

      Privatsammlung
    • So nun auch gesehen...!
      Ich muss auch dazu sagen, dass ich die Filme von L. v. Trier sehr mag.
      Der Film ist recht gut produziert worden. Ich kann mich nur Wadenkrampf anschließen, denn mich hat er auch
      sehr fasziniert.
      Das mit der Ente kam auch ziemlich real und derb daher. Da bin ich doch mal ganz dezent zusammengezuckt.

      [film]8[/film]
    • Ich muss noch was zu den Film loswerden:
      Die Kills waren zwar sehr derbe; aber das hat man auch schon in anderen Filmen gesehen. Ich fand, das alles in den Film
      i-wie gepasst hat. Kürzer dürfte er nicht sein. Was mich am meisten beeindruckte, war, das Trier m. E. in die Tiefe der Psyche
      des Serienkillers gegangen ist; besonders bei den Sequenzen von Licht und Schatten, d. h. wenn die Gestalt aus dem
      Licht geht und sein Schatten immer größer wird - oder er geht zum Licht, verkleinert sich der Schatten. Das wurde
      verglichen mit seinem Innenleben als Serienkiller - je größer der Schatten, je stärker ist sein Drang zu töten.
      Dieser Vergleich bzw. Beispiel fand ich ausgesprochen unheimlich und auch hochinteressant und professionell!
      Auch hat der Film ein Ende - zwar kein gutes, da ja Jack in die Tiefe der Hölle sinkt.
      Lars von Trier ist ein spezieller Filmemacher, seine Filme locken keinen oder sehr wenigen Mainstreamer hinterm Ofen hervor.
      Und das verstehe ich!
      Bisher habe ich zwar nur 3 Filme von Trier gesehen, diesen, Breaking the Waves und Antichrist. Werde mir aber noch einige Filmchen von diesem Regisseur zulegen!