Wo die wilden Menschen jagen

    • Wo die wilden Menschen jagen



      Originaltitel: Hunt for the Wilderpeople
      Produktionsland: Neuseeland
      Produktion: Sarah Cook, Charlie McClellan, Carthew Neal, Matt Noonan, Leanne Saunders, Taika Waititi, James Wallace
      Erscheinungsjahr: 2016
      Regie: Taika Waititi
      Drehbuch: Barry Crump (Buch), Taika Waititi, Te Arepa Kahi
      Kamera: Lachlan Milne
      Schnitt: Tom Eagles, Yana Gorskaya, Luke Haigh
      Budget: ca. -
      Spezialeffekte: Weta Digital
      Musik: Lukasz Pawel Buda, Samuel Scott, Conrad Wedde
      Länge: ca. 101 Minuten
      Freigabe: FSK 6
      Darsteller: Sam Neill, Julian Dennison, Rima Te Wiata, Rachel House, Tioreore Ngatai-Melbourne



      Inhalt:

      Sein Leben bestand aus Hip-Hop und Pflegeeinrichtungen, als der aufmüpfige Ricky im ländlichen Neuseeland eine zweite Chance erhält. Bei seinen Pflegeeltern, der liebevollen Tante Bella, dem streitsüchtigen Onkel Hec und ihrem Hund Tupac fühlt sich Ricky bald wie zu Hause. Nach einem traurigen Zwischenfall soll Ricky woanders untergebracht werden, sodass er und Hec in die Wildnis flüchten. Die landesweite Fahndung nach ihnen stellt die Gesuchten vor die Wahl: heldenhaft untergehen oder sich zusammenraufen und als Familie siegen.


      Trailer:



      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 27.03.2017 (Verleih: 27.03.2017)
    • Kritik:

      The Power of Natur!

      „Juuuhuuu, das Abendessen ist gerettet“ Rima Te Wiata wird gleich ein Wildschwein mit dem Messer verfolgen und killen, ein erstaunlich brutaler Beginn. Der Cast ist sehr gut, Julian Dennison spielt den Dicken brillant und Sam Neill kennt man natürlich aus Jurassic Park, der aber immer mal ein gutes Händchen für einen guten Independent Film hat.

      Es ist ein Film mit schön dicht bewachsenes Waldgebiet. Charaktere die sehr selbstironisch sind, wobei der Humor sogar so schräg erscheint wie bei Bad Taste, dieser ist wohl nicht ganz so wenig verbreitetet in Neuseeland. Es gibt Bezug auf die Blockbuster der letzten Jahrzehnte z.B. Terminator, Rambo oder eine Szene aus Herr der Ringer die nachgespielt wird, indem man sich im Busch unterhalb der Böschung versteckt . Nicht unbedingt ein Kritikpunkt, aber erwähnenswert, das es natürlich etwas schwachsinnig ist, dass der Alte und der dicke Junge gleich so vom Militär verfolgt werden weil sie nicht auffindbar sind, allerdings für eine Komödie was der Film auch mindestens zu 50% sein will, ist das nicht weiter schlimm.

      „Wo die wilden Menschen jagen“ zeigt ein echtes Stück Freiheit, das Geborgen fühlen in einer Familie, trotz ihrer Macken, samt der Rohheit die dazu gehört, so dass der Film nicht wie für Kinder wirkt. Eine FSK 6 ist bei den ganzen Schweinen die brutal gemeuchelt werden, eh fragwürdig.

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