Ostzone - Wenn du sie hörst, ist es zu spät

    • Ostzone - Wenn du sie hörst, ist es zu spät



      Deutschland / 2017
      Regie: René Rausch
      Drehbuch: René Rausch
      Produktion: Ross Hunter, René Rausch
      Musik: Torben Jan Müller
      Kamera: Felix Roll
      Darsteller: Saskia Geißler, Friederike Serr, Simson Bubbel, Valérie Cuénod, Sofia Exss, Chris Friedling, Thomas Ney
      Freigabe: FSK 16
      Länge: ca. 71 Minuten

      Inhalt:
      Die ehemalige DDR: noch immer gibt es unzählige Gebäude, die seit der Wende ausgestorben dastehen und immer mehr verfallen. Linda und Marius, ein junges Pärchen, sind interessierte Käufer einer solchen Immobilie. Zusammen mit ihrer Freundin Marie machen sie sich auf den Weg zu der Besichtigung. Dort vermittelt ihnen die nette Maklerin Frau Wagner ein ganz besonderes Objekt: ein ehemaliges Klinikgebäude. Trotz der wenig einladenden Atmosphäre kaufen Linda und Marius das Gebäude. Sie sind sich sicher: sie haben ein echtes Schnäppchen geschlagen.
      Doch der unheimliche Komplex gibt nach und nach sein dunkles Geheimnis preis: jemand schleicht durch die Zimmer der verlassenen Zimmer - jemand, der nach Hause zurück gekehrt ist. Gäste sind unerwünscht...


      Trailer:


      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 19.05.2017
    • Scheinbar SChimmel in Gemächern oder paar Insekten die sich in den Wohnhäusern breitgemacht haben. Also der Titel ist ja mal sowas von Einfallsreich und dann auch noch Ostzone, ich fühle mich diskriminiert. ^^
      Der Trick dass man keinen Kater bekommt, besteht darin nicht aufzuhören zu trinken!
    • Gab es damals in der DDR überhaupt einen Horrorfilm? Könnte ja der erste sein, der zumindest optisch so ausschaut. :D Sound ist im Trailer ganz gut, wird scheinbar nicht so viel mit Kamera gewackelt, dann werd ich ihn mir auch mal anschauen.
    • Dass eigentlich nicht es gab in der Richtung die wir Science-Fiction Filme nennen würden, sogenannte Kosmonautenfilme wie "Der schweigende Stern; Signale. Dass wars aber auch schon, vereinzelt hatten wie die Länder Sowjetunion oder Tschoslowakei in der Richtung paar Fantasyfilme gedreht. Aber mehr auch nicht.
      Der Trick dass man keinen Kater bekommt, besteht darin nicht aufzuhören zu trinken!
    • Duke Nukem schrieb:

      Dass eigentlich nicht es gab in der Richtung die wir Science-Fiction Filme nennen würden, sogenannte Kosmonautenfilme wie "Der schweigende Stern; Signale. Dass wars aber auch schon, vereinzelt hatten wie die Länder Sowjetunion oder Tschoslowakei in der Richtung paar Fantasyfilme gedreht. Aber mehr auch nicht.
      Freigeist war verboten wie alles im Kommunismus. Die DEFA-Filme dienten auch der Propaganda, denn der große Bruder war selbst dick im Raumfahrtgeschäft drin.

      Die wichtigste Filme sind Solaris und Stalker von Andrei Tarkowski. Aus dem Horror/Fantasy-Bereich der Wij von 1967.
      Ich verfolge Euch! Egal, wann oder wo ... Ich werde Euch kriegen!
    • Stalker habe ich mir mal angeschaut und dann sofort weggeschaltet, dieses ständige monotone farbenwechsel von tesa auf bunt und umgekehrt, flößte mir eher mehr angst und unbehagen ein, als interesse mir den Film weiter anzuschauen. War aber der typische Stilmittel von Regisseur, Solaris ist nicht schlecht, vor paar Jahren kam ja sogar noch das Remake mit George Glooney raus. Aber ansonsten sind die Russenfilmchen ein Fall für sich und nicht jedermanns Sachen.
      Habe mal "Briefe eines Toten" gesehen, dass gleiche Muster mit den Farbenwechsel. Von daher kann ich mir solche Filme nicht anschauen.
      Der Trick dass man keinen Kater bekommt, besteht darin nicht aufzuhören zu trinken!
    • Gerade mal nachgeschlagen im Forum, von Andrei Tarkovsky hab ichv ersucht Stalker zu schauen und aufgegeben. Iwans Kindheit hab ich sogar durchgeschaut, ich weis aber jetzt wie der Stil des Regisseurs ist, dass ich nichts mehr von ihm sehen muss, ist mir zu speziell.
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      Kritik:

      Rene Rausch und Freunde zieht es in die DDR Geschichte, mal nicht die übliche Nazi-Thematik im Horrorgenre bedient, zumindest das wirkt frisch und weckt Interesse. Die blasse TV-Kamera-Optik fängt die Szenerie völlig frei von Atmosphäre ein. Der Cast könnte was hergeben ist der erste Eindruck, aber tut es dann nicht da die Dialoge schrubbelig und uninteressant sind. Eine derartige Bruchbude wo alles zerfallen ist und nur abreissbar scheint und dann noch so abgelegen ausfällt, also wer kommt bitte auf die Idee das riesige Bruchbudenobjekt zu kaufen, zumal der Käufer auf Fördermittel zurückgreifen will und das Geld nicht locker sitzt. Ich hoffe nur das es für den Film keine Fördermittel gab. Sorry, dass ist völlig Realitätsfremd wie das Drehbuch hier voranschreitet. Dialoge wie „Sandmann“ & Sesamstraße“ wurden geschaut, sind zunehmend zum Gähnen. Nach 30 Minuten hat man mit dem Machwerk schon komplett abgeschlossen, es wird sicher nichts Gescheites mehr kommen, es wird dann sinnlos geknutscht. Das einzig Positive ist die knappe Spielzeit mit gerade mal 65 Minuten und davon passiert erst nach 45 Minuten überhaupt doch mal was, dass Richtung Thriller/Horror geht, wenn eine Frau Hetzjagd in dem Gebäude veranstaltet, dessen Beweggründe am Ende einen die Haare zu Berge stehen lassen. Die Soundkulisse ist bei der Hatz laut, wie das Geschreie, aber hart ist hier überhaupt nichts, sondern eher wie mit dem Zahnstocher in einer blutenden Wunde gerührt. Die amateurhafte Aufmachung wie die unnötig verwackelte Kamera und die grenzdebilen Darsteller, die versuchen schauspielerisch was darzustellen, so hat mich das Teil sogar dann durchschauen lassen, da es aufgrund dessen irgendwie noch ein bissel unterhalten kann, weil es halt alles so dermaßen schlecht hergerichtet ist und das in sehr knapper Laufzeit, dass man sich drüber ergötzen kann und es somit nicht unbedingt staubtrocken wirkt wie oft neue Filme Heute so staubtrocken sind, dass trifft zumindest hier nicht zu. Man kann den Kopf hier wunderbar gegen die Tischkante oder den Wandpfosten knallen, derart präsentiert sich dieses Machwerk.

      Ostzone, so unterhaltsam wie eine Kloschüsselszene in der Lindenstraße. Zum vergessen schlecht, aber man kann sich wenigstens drüber auslassen.

      [film]2[/film]
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      Ohje, ich ahnte es schon. Also ein weiterer Film in meiner "ich muss es nicht kaufen und sehen" - Liste. :265:
      Der Trick dass man keinen Kater bekommt, besteht darin nicht aufzuhören zu trinken!