Baby Driver

    • Baby Driver



      Produktionsland: USA/UK
      Produktion: Tim Bevan, Eric Fellner, Nira Park
      Erscheinungsjahr: 2017
      Regie: Egdar Wright
      Drehbuch: Edgar Wright
      Kamera: Bill Pope
      Schnitt: Jonathan Amos, Paul Machliss
      Budget: ca. 34 Millionen $
      Spezialeffekte: Mark R. Byers
      Musik: Steven Price
      Länge: ca. 115 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Deutscher Kinostart: 27.07.2017

      Darsteller:

      Ansel Elgort: Baby
      Lily James: Deborah
      Kevin Spacey: Doc
      Jon Bernthal: Griff
      Jon Hamm: Buddy
      Jamie Foxx: Bats
      Eiza González: Darling
      Jeff Chase: Jeffrey
      Andy McDermott: Officer Foster
      R. Marcos Taylor: Armie
      Lanny Joon: J.D.

      Handlung:

      Baby hat ein besonderes Talent, das darin besteht, dass er äußerst gut Autofahren kann.
      Daher arbeitet der junge Mann als Fluchtwagenfahrer für unterschiedliche Bankräuber.
      Wenn seine Kunden eine Bank ausgeraubt haben, schafft er es stets mit ihnen vom Tatort zu entkommen, ohne dass die Polizei es jemals schafft, sich ihnen an die Fersen zu heften.
      Weil Baby einen Tinnitus hat, trägt er ständig Kopfhörer im Ohr.
      Als er in Deborah das Mädchen seiner Träume entdeckt, sieht Baby eine Chance, sein kriminelles Leben hinter sich zu lassen und einen sauberen Abgang hinzulegen.

      Deborah weiß nichts von seiner Arbeit.
      Der Gangsterboss Doc zwingt ihn allerdings zu einem Raubüberfall, der sein Leben, seine Liebe und seine Freiheit in Gefahr bringt.
      Dabei wird er von Doc, Griff, dem extrovertierten Waffennarr Bats, dem Schönling und Wall-Street-Experten Buddy und dessen Freundin Darling begleitet.
      Der Raubzug geht schief, was nicht nur ihn in gewaltige Schwierigkeiten bringt, sondern auch das Leben seiner Angebeteten Deborah bedroht.
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Regie führte Edgar Wright, der auch das Drehbuch zum Film schrieb.
      Wright sagte in einem Interview mit Entertainment Weekly im Dezember 2016: „Ich wollte immer einen Actionfilm machen, der von Musik angetrieben wird.“ Dies sei bereits bei seinen vorherigen Filmen ein zentrales Element gewesen, so Wright, und er habe das Ganze auf die Spitze treiben wollen, indem er mit Baby Driver eine Figur in den Mittelpunkt der Handlung stellt, die die ganze Zeit Musik hört und daher ständig Stöpsel in den Ohren trägt, um so einen Tinnitus zu überschallen.

      Wright hatte bereits im Jahr 2003 ein Musikvideo für das Lied Blue Song der Band Mint Royale mit einer ähnlichen Hauptfigur gedreht, in dem Noel Fielding den musikbegeisterten Fluchtwagenfahrer einer Gruppe Bankräuber spielte.

      Ansel Elgort übernahm die titelgebende Hauptrolle von Baby.
      Kevin Spacey, mit dem Elgort bereits für den Film Billionaire Boys Club gemeinsam vor der Kamera stand, spielt den Gangsterboss Doc. Lily James spielt Babys große Liebe Deborah.
      Der Oscarpreisträger Jamie Foxx übernahm die Rolle von Bats, der Baby bei einem gefährlichen Auftrag begleitet.
      Zu den weiteren Begleitern gehören auch Jon Hamm und Eiza González, die in den Rollen von Buddy und Darling zu sehen sind.

      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • 21 Mio US $ und Rang 2 der US Charts zum Start kommen etwas überraschend, aber um so erfreulicher.
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    • Die vorhersehbare Story ist dünn wie Espenlaub und so typisch für Hollywood Heute, besteht nur aus Liebesgefummel von Schwingungen in der Luft zwischen Baby aka Schwiegermuttertraum Ansel Elgort (Carrie Remake) und „Cinderella“ Lily James und ansonsten gibt es die Flucht mit dem Auto nach einem Überfall, die Handlung ist somit vorhersehbar, bis auf den Amoklauf später, der völlig aus dem Drehbuch fällt, da es keinen richtigen Sinn ergibt.

      Wenn der Junge wenigstens wirklich nur Kopfhörermusik frönt, wegen seines Tinnitus Pfeiftons in den Ohren soll das also sein. Wer an Tinnitus leidet, wird sich an den Kopf fassen, als ob laute Musik mit dem Kopfhörer diese Krankheit milden oder aussetzen kann. Die Musik spielt auch im Dialog eine größere Rolle mit sehr bekannte Poprock Titel der 70er und 80er, gleichwohl wirkt es auch etwas aufgesetzt nur die allerbekanntesten der Musikbranche wie z.B. Queen zu erwähnen. Warum kann der Junge nicht einmal selbst die Kopfhörer aus dem Ohr machen, immer müssen das die Erwachsenen tun, die ihn stetig runter machen und das der Junge während er nicht gerade leise Musik hört, noch alles so schnallen kann was um ihn herum abgeht, schlauer wirkt als jemand der einigermaßen andere beim Sprechen aufmerksam zuhört, dass ist doch wohl ein Witz und warum kann der Junge überhaupt so dermaßen gut Auto fahren, dass ergibt doch keinen Sinn, er schaut überhaupt nicht so aus wie Keanu Reeves in Speed.

      Spoiler anzeigen
      Der Amoklauf des Baby Driver ist der größte Bockschuss des Drehbuchs, er muss doch wissen das bei den Banküberfall auch jemand erschossen werden kann, wieso reagiert er indem er das Fluchtauto später zerschießt. Eine mögliche Erklärung ist, dass er zu viel gehänselt wurde, da der Baby Driver möglicherweise an eine Form des Autismus leidet, anders kann man sich sein Handeln nicht erklären, aber ich bin mir sehr unsicher, ob dass die Erklärung für die Wendung im Film ist.


      Die Actionszenen bestehen nur aus Ballerei und die sind dann derart plötzlich, laut und hektiscfh, dass man im Schnittgemenge nicht erkennen kann, wer wen eine drauf brät, zudem fehlt komplett das Blut oder Einschuss.

      Ich finde es ganz schön unnatürlich wie viele Jugendliche mit sichtbaren Kopfhörern heute im Straßenverkehr teilnehmen und das präsentiert dieser Film und glorifiziert es auch noch in einem modern wirkenden Thriller. Auf eine absurde weise ist der Film sogar dadurch unterhaltsam und hat etwas Dialogwitz, dass muss man ihn noch zu gute halten. Er ist absurd komisch was hier serviert wird und der Film hat Ähnlichkeiten mit Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt, den Edgar Wright ebenfalls vor einigen Jahren für ein jüngeres Publikum gemacht hat.

      Ich habe lange überlegt was ich hier Werte, es hätte schlimmer kommen können, unterhalten hat er ja und mich zur Verzweiflung gebracht, wie absurd so ein moderner Kopfhörer-Junge ticken kann.
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