Super Dark Times

    • Super Dark Times



      Produktionsland: USA
      Produktion: Edward Parks, Richard Peete und Jett Steiger
      Erscheinungsjahr: 2017
      Regie: Kevin Phillips
      Drehbuch: Ben Collins, Luke Piotrowski
      Kamera: Eli Born
      Schnitt: Ed Yonaitis
      Budget: ca. -
      Spezialeffekte: -
      Musik: Ben Frost
      Länge: ca. 105 Minuten
      Freigabe: FSK 16

      Darsteller:

      Owen Campbell
      Charlie Tahan
      Elizabeth Cappuccino
      Max Talisman
      Sawyer Barth
      Amy Hargreaves
      Adea Lennox

      Handlung:

      Zach (Owen Campbell) und Josh (Charlie Tahan) sind ganz gewöhnliche Teenager – sie verbringen ihren Alltag mit Videospielen, Radfahren und sind beide in das selbe Mädchen verknallt.
      Bis sie eines Tages mit anderen Jungs rumhängen und mit einem Samurai Schwert beginnen zu hantieren, die Situation beginnt zu eskalieren als sie Mariuhana rauchen.

      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 17.11.2017 (Verleih: 17.11.2017)

      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...

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    • Ein richtig guter Film, den ich erst gar nicht auf dem Schirm hatte.
      Ein Coming-of-Age-Horror-Drama mit guten, unverbrauchten jungen
      Darstellern. Gut erzählt und spannend, mit einem dann doch - für mich
      zumindest - unerwartetem Ende. In einer Szene lässt sogar Lars von
      Triers "Antichrist" grüßen. Sehr empfehlenswert mit ganz viel
      Nostalgie.

      [film]9[/film]
    • Als Regiedebut gar nicht mal so schlecht. Allerdings erzeugt der Film von Kevin Phillips zwischenzeitlich einiges an Längen und Atempausen, bei denen mir zu viel auf dem Familiending und Coming of Age Ding herumgeritten wird. So richtig spannend ist das im Gesamtpaket dann leider nicht. Ebenso fehlt die Bedrohung! Stattdessen dümpelt man sich von Traumsequenzen bis hin zur lethargischen Bildgestaltungen. Das Setdesign ist bewusst melancholisch gestaltet ebenso bildet sie die Grundstimmung und setzt einen Rahmen um die depressiven Charakteren.

      Die Auflösung ist dann interessant, jedoch fehlt dem Showdown der Feinschliff, da läuft mir zu viel im off ab - hätte man durchaus mehr auf explizite Action setzen können. Am Ende bleibt ein Film zurück, der von seiner melancholisch, düsteren Grundstimmung lebt und einen Spagat zwischen Thriller und künstlerische anspruchsvoller Unterhaltung hinlegt. So lebt der Film von ganz wenigen starken Thriller Sequenzen und ungestraften 103 Minuten, bei denen einfach zu wenig abläuft um durchgehend zu unterhalten.

      Fazit: Wer sich gerne Zeit beim Filmgucken nimmt und in die Charaktere eintaucht, könnte an diesem zähen Triller Gefallen finden. Optisch stark, in meditativen Bilder eingefangen, fehlt leider die Würze in Form des Spannungsmoments um bei dem Gesamtpaket, auch mal an die Grenzen zu gehen. Als Kritiker und Festivalfilm funktioniert der Film ausserordentlich gut, leider geht dem Werk auf der Mattscheibe vor kleinem Publikum etwas die Luft aus.

      [film]6[/film]
    • Der Cast ist seltsam, nicht so Hipster mäßig auf Retro gemacht wie bei Stranger Things Serie, denn hier wird sich oft übers Wichsen unterhalten bei den Jugendlichen, die aber alle samt zu vulgär und wenig sympathisch wirken. Nach einem versehentlichen Mord unter den Jugendlichen soll stillschweigen vereinbart, hat man schon oft gesehen und das wirklich langweilige, es passiert nichts besonders mehr, außer das die Jungs sich am Ende noch mal in die Wolle haben. Von einem Horrorsteifen kann man nicht wirklich reden, als Drama zu wenig Intensiv und guter letzt einfach von Kritiker überbewertet.

      [film]4[/film]





    • Super Dark Times
      (Super Dark Times)
      mit Owen Campbell, Charlie Tahan, Elizabeth Cappuccino, Max Talisman, Sawyer Barth, Amy Hargreaves, Adea Lennox, Ethan Botwick, Philip H. Ashley
      Regie: Kevin Phillips
      Drehbuch: Ben Collins / Luke Piotrowski
      Kamera: Eli Born
      Musik: Ben Frost
      FSK 16
      USA / 2017

      Beste Freunde kann niemand trennen. Wo immer Zach (Owen Campbell) auftaucht, da ist auch Josh (Charlie Tahan) nicht weit. Sie gehen auf die gleiche Schule und verbringen ihre Nachmittage zusammen in einem etikettenhaft sauberen Vorort. Langeweile pur. Und beide haben noch etwas gemeinsam: Die Faszination für die süße Allison (Elizabeth Cappuccino), der sie irgendwie näherzukommen versuchen.Als sie statt ihrer heimlichen Liebe aufzulauern mit Daryl (Max Talisman) und Charlie (Sawyer Barth) rumhängen, passiert zunächst mal wieder nichts Aufregendes. Doch dann ändert sich für die vier alles, als sie im Zimmer von Joshs Bruder ein Samuraischwert finden. Es kommt zu einem tragischen Unfall und für die Teenager brechen super finstere Zeiten an...


      Es ist doch immer wieder erstaunlich welch einprägsame Erstlingswerke so mancher Regiedebütant auf die Beine stellt und das wird mit dem vorliegenden Beitrag "Super Dark Times" von Kevin Phillips eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Es handelt sich um einen äußerst sehenswerten Coming-of-Age Film der den Zuschauer auf eine Zeitreise in die 90er Jahre entführt und dabei die Probleme der jugendlichen Pubertät behandelt. Das diese durch einen tragischen Unfall zum Ausdruck kommen verleiht dem Geschehen ein Höchstmaß an Intensität, das sich trotz der sehr ruhigen Erzählweise voll entfalten kann. Phillips beginnt seine Geschichte mit einer Eröffnungseinstellung in die man eine ganze Menge hinein deuten kann und schafft damit gleichzeitig einen äußerst wuchtigen Einstieg. Ebenso soll sich später dann auch das Finale gestalten, wohingegen der komplette Rest der Erzählung sich eher beschaulich gestaltet. Das soll an dieser Stelle aber keinesfalls als negative Kritik gelten, denn Phillips sorgt mit der Zeichnung seiner Figuren dafür, das man sich als Zuschauer des Öfteren mit seiner eigenen Jugend und den damit verbundenen Problemen konfrontiert sieht. Die jugendlichen und unverbrauchten Darsteller sind eine der ganz großen Stärken von "Super Dark Times" und agieren größtenteils auf einem sehr hohen schauspielerischen Level. Dabei kommen sämtliche Charaktere unglaublich authentisch rüber und lassen dem Szenario so auch ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit angedeihen.

      Im Mittelpunkt stehen die beiden Freunde Zach und Josh die das typische Leben junger Teenager in einer amerikanischen Kleinstadt fristen. Das alles gestaltet sich zunächst vollkommen handelsüblich, so treten typische Flausen im Kopf und eine gewisse Experimentierfreudigkeit immer wieder in den Vordergrund. Genau diese Dinge sollen dann aber auch das Leben der beiden von einer auf die andere Sekunde völlig verändern als aus jugendlichem Übermut auf einmal tödlicher Ernst wird. Schlagartig ist es vorbei mit der unbelasteten Jugend und auch die Freundschaft der beiden Jungs wird auf eine extrem harte Probe gestellt. Von nun an ist nichts mehr so wie es war und die Geschichte lässt stellenweise eine fast schon bedrückende Grundstimmung erkennen, die insbesondere durch Hauptdarsteller Owen Campbell (Zach) absolut herausragend ins Bild gesetzt wird. Obwohl eigentlich Josh der Auslöser für die Veränderungen ist, legt Kevin Phillips sein Hauptaugenmerk bei den Figurenzeichnungen auf den jungen Zach und skizziert anhand seiner Person die düsteren Zeiten eines Jugendlichen, der durch einen unglücklichen Umstand in Rekordzeit eine rasante Entwicklung durchmachen muss. Nun werden einem zwar sämtliche Personen sehr gut näher gebracht, aber die Figur von Zach ist doch alles in allem extrem omnipräsent und hervorstechend.

      Trotz oder gerade wegen der tragischen Note des Ganzen lässt Phillips sich immer wieder Raum für emotionale Momente, so werden beispielsweise zarte Annäherungsversuche von Zach und der hübschen Allison bebildert, wobei die Ereignisse aber zu keiner Zeit den Anstrich einer kitschigen Teenager-Liebe erkennen lassen. Dagegen stehen die zusehends düsteren Passagen, in denen man mit wuchtigen Albträumen des Jungen konfrontiert wird, die streckenweise schon morbide Züge erkennen lassen. Im Gegensatz dazu scheint sich der eher schüchterne Josh in eine ganz andere Richtung zu entwickeln, was sich dann letztendlich auch im fulminanten Showdown der Geschichte bemerkbar machen soll. Ganz generell stehen der Beginn sowie auch das Ende des Filmes im totalen Gegensatz zur ansonsten ruhigen Erzählstruktur, doch genau diese Gegensätze lassen letztendlich meiner Meinung nach ein äußerst stimmiges Gesamtbild erkennen. Phillips bedient sich nämlich der gesamten Gefühlspalette der Pubertät und verpackt diese in einprägsame Bilder, die auch nachhaltig im Gedächtnis haften bleiben.

      Im Endeffekt handelt es sich bei "Super Dark Times" um ein Regiedebüt das man ohne wenn und aber als extrem gelungen ansehen kann. Man muss sich allerdings vollends auf die Erzählung einlassen, denn nur so kann man die Energie und Wucht des Filmes auch so richtig in sich aufnehmen. Wenn einem das gelingt dann begibt man sich zumindest teilweise auf eine Zeitreise in die eigene Jugend und wird dabei mit etlichen Dingen konfrontiert die man vielleicht auch selbst durchlebt hat. Gefühle wie Angst, Unsicherheit, Unbeschwertheit, Aggression und die erste, zart aufkommende Liebe geben sich dabei die Klinke in die Hand. Ein absolut gelungener Coming-of-Age Film der mit grandios auftrumpfenden Jungdarstellern besetzt ist und der durchgehend einen äußerst authentischen Eindruck hinterlässt.


      Fazit:


      "Super Dark Times" zählt sicher nicht unbedingt zu der Art von Filmen die man sich in regelmäßigen Abständen immer wieder anschaut, aber gesehen haben sollte man diesen tollen Beitrag auf jeden Fall. Kevin Phillips hat wirklich gute Arbeit geleistet und vor allem das Gespür für die Thematik an sich unter Beweis gestellt. Eindrucksvoller hätte man das Ganze kaum in Szene setzen können, so das der Titel des Filmes hier auch wirklich zum Programm wird.


      [film]8[/film]
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      Seit dem 3. Januar 2018 steht das Horrorfilm „Super Dark Times“ zum streamen bereit.
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