Hounds of Love

    • Hounds of Love



      Produktionsland: Australien
      Produktion: Melissa Kelly
      Erscheinungsjahr: 2017
      Regie: Ben Young
      Drehbuch: Ben Young
      Kamera: Michael McDermott
      Schnitt: Merlin Eden
      Budget: ca.
      Visuelle Effekte: Tony Bannan
      Musik: Dan Luscombe
      Länge: ca. 108 Minuten
      Freigabe: FSK 16

      Darsteller:

      Emma Booth
      Ashleigh Cummings
      Stephen Curry
      Susie Porter
      Damian de Montemas
      Harrison Gilbertson
      Fletcher Humphrys

      Handlung:

      Serienkiller Evelyn (Emma Booth) und John White (Stephen Curry) sind auf der jagd nach einem neuen Opfer.
      In Vicki (Ashleigh Cummings) haben sie es gefunden, kurze Zeit später ist sie gefesselt und völlig verängstigt.
      Welcher Ausweg bleibt ihr, sie macht sich Hoffnung als sie merkt das zwischen den beiden Tätern spannungen hochkochen uns sie diese hoch hält.



      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 20.10.2017 (Verleih: 06.10.2017)
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Wenn mir noch schummrig in der Magengegend bei Filmen wird bedeutet das was.
      Ich habe schon so gesehen, aber dann gibt es immer wieder neues was mich dann doch bewegt.
      So eben auch hier, es ist wesentlich weniger die offene Gewalt die fast ausschliesslich hinter verschlossenen Türen stattfindet, als der Angriff auf die eigene Psyche bei eben dieser Vorstellung.
      Das schlimmste Tier ist eben der Mensch, zwei äusserlich normal erscheinende Erwachsene beschliessen Teenager zu entführen, sie zu missbrauchen und dann anschliessend eiskalt umzubringen.
      Wie gesagt, schwer zu ertragen, dem Mädchen möchteman zurufen, "wehr dich endlich", "mach was".
      Hounds of Love hat das Potenzial ein Film zu sein den man so schnell nicht vergisst.

      [film]8[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • In Hounds of Love erfüllt die Frau die Rolle des Standgebläses und der Putzfrau noch in Perfektion, die Anfänge der Hippy Musik alla Nights in White Satin & Lady D'Arbanville passen zu dem glaubhaft agierenden Darstellern, die sich auch gerne mit Marihuana volldröhnen. Die Zeitlupeneffekte sind aus meiner Sicht manchmal ein überzogenes Stilmittel, kommen aber nicht so oft vor wie befürchtet. Die Gewaltszenen verfallen etwas im Off, der Films setzt ausschließlich auf die psychische Härte statt Folter, harmlos ist er dabei aber nicht, er hat durchaus das Potenzial an Szenegrößen wie Misery zu schnuppern. Die bedrohliche Sounduntermalung ist dabei erstklassig. Es könnte zwar an Härte noch mehr sein, weil die Handlung nichts neues liefert und somit im Mittelteil die Spannung auch nicht immer ganz gehalten wird, dafür ist das Finale emotional hart, dabei entwickeln sich die wahren Stärken des intensiven Treibens. Eine glaubhaft wirkende Handlung wo es um Kidnapping junger Frauen geht, das macht den wahren Horror aus. Warum das Werk als Krimi in einigen Datenbanken eingetragen ist, verstehe ich nicht, denn hierbei handelt es sich um einen lupenreinen Horror-Thriller, es gibt ja nicht mal Ermittler was Krimis betrifft. Die blutunterlaufene Ashleigh Cummings wird gepeinigt gut dargestellt, sie hat das Zeug zum Final Girl des Jahres und Regisseur Ben Young hat sich mit seinem Debüt definitiv für mehr empfohlen.

      Sicher zu empfehlen, wenn man nicht extreme optische Härte benötigt.

      [film]7[/film]
    • Weiss auch nicht, ich fand den Film irgendwie verstörend auch ohne explizite Gewalt darstellung.Handlungstechnisch schwach, aber eine super düstere Sounduntermahlung und wirklich exzelenten Schauspielerischen leistungen.Verstörend wie gesagt aber gut :-)
      [film]7[/film]