The Ritual

    • Durchgehend erlebte ich hier eine unheimliche Atmosphäre, ich hatte stets ein leicht mulmiges Gefühl.
      Wie man die Sprünge von Thriller zu Mistery und Horror einordnen soll ist sicherlich Geschmackssache.
      Persönlich habe ich ja so meine Probleme mit Visonen, aber egal, denn das bedrückende Gefühl des dunklen Waldes, der jederzeit einen Angriff oder ähnliches erwarten lässt, die schockierenden Ausweidungen an Mensch und Tier, dazu eine passende Sounduntermalung.
      Für mich genau passende Sonntag Abend Unterhaltung auf Netflix.

      [film]7[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Kniet nieder vor eurem Gott oder ihr werdet zu Gulasch verarbeitet!

      Diese Mischung aus Blairwitch Projekt und Pumpkinhead weis durch kreative Fiktivität anhand einer Hintergrundgeschichte eines Traums zu überzeugen.Stärken sind zudem eine tolle Waldkulisse mit gutem Bild, einem annehmbaren Cast und eine spannende Handlung die eine Überraschung offenbart, wenn man nicht vorher den Inhalt schon ließt. Er ist nicht besonders hart, taugt aber um sich gut zu gruseln und wies atmosphärisch zu überzeugen, auch die Soundkulisse passt, die Kreatureffekte sind gut und von den professionellen Bluteffekten hätte man sich noch etwas mehr geben können. Der Film ist auf dem selben Level wie Bruckner's Southbound - Highway to Hell zuvor.
      [film]7[/film]
    • Ich schreibe mal etwas ausführlicher über diesem Film. Ich sage es direkt: Es gibt einige Spoiler!!!!

      The Ritual ist ein recht kreativer Film, der mit einer altbekannten Thematik neu umgeht. Das Szenario ist in Schweden angesiedelt, ein Land in dem noch immer die Mythen der Vorfahren aktiv sind. Dies wird in diesem Film sehr deutlich. Wenn man sich etwas mit der nordischen Mythologie auskennt, dann sieht man schon recht schnell was die Macher erreichen wollten und was dort geschieht. An vielen Stellen sieht man Runen, da vor allem die Othala und die Elhaz Rune. Diese stehen u. a. für „Sippe / Stammgut“ und „Elch“. Da wird die Richtung langsam vorgegeben. Dazu kommt die (wirklich sehr gute) Szene in der Hütte wo man eine geköpfte, aber mit Geweih bestückte Puppe sieht. Die Enthauptung deutet auf den Riesen Ymir hin, der von den Göttern zerrissen wurde. Seine Kinder waren u. a. die Jötunn um was es sich bei dem Monster dann auch handelt. Diese lebten in Jötunnheim, das bei Utgard liegt und wo Utgardloki regiert (auf den im Film auch hingewiesen wird). In diesem Monster und den kleinen Anspielungen stecken also viele Anspielungen auf die nordische Mythologie und das haben die Macher sehr gut gemacht!

      Das Ende in dem Wikingerdorf ist dann nur konsequent. Man sieht dort typische Opferpfähle mir Pferderesten wie sie in einigen Berichten genannt werden und auch aus archäologischen Kontexten bekannt sind. Die Frau dürfte eine Völva sein, die als Seher fungierten. Auch diese Aspekte haben sie super dargestellt.

      Wie ihr euch denken könnt war ich begeistert^^. Leider ist der Film nicht zu 100% gut, denn die ganzen Visionen und Rückblenden empfand ich als extrem nervig und brachten die Story nicht voran. Auch fand ich, dass man auf die klischeehafte Nervensäge hätte verzichten können. Ansonsten hat der Film aber eine interessante Story, tolle Atmosphäre und er zeugt davon, dass sich die Macher was gedacht haben.

      Daher gute:
      [film]7[/film]


      "das ist nicht möglih, einzig sabrina könnte man hart ran nehmen, die würde mit tollwütige hunde aus einer schüssel essen.. " Dr. Doom - Shoutbox am 22.08.2013