Wunder




    • Produktionsland: USA
      Produktion: Michael Beugg, Dan Clarke, David Hoberman, Todd Lieberman, Michael Paseornek, Alexander Young
      Erscheinungsjahr: 2017
      Regie: Stephen Chbosky
      Drehbuch: R.J. Palacio (Roman), Jack Thorne, Steve Conrad, Stephen Chbosky
      Kamera: Don Burgess
      Schnitt: Mark Livolsi
      Spezialeffekte: Kyle T. Moore, Kerry Phillips
      Budget: ca. 20.000.000$
      Musik: Marcelo Zarvos
      Länge: ca. 114 Minuten
      Freigabe: o.A.
      Darsteller: Julia Roberts, Owen Wilson, Jacob Tremblay, Mandy Patinkin, Daveed Diggs, Crystal Lowe, Sonia Braga, Steve Bacic, Izabela Vidovic, Ali Liebert, Millie Davis, Bryce Gheisar, Kyle Breitkopf, Emma Tremblay


      Inhalt:

      August „Auggie“ Pullmann (Jacob Tremblay) ist zehn Jahre alt. Er ist witzig, klug und großzügig. Er hat humorvolle Eltern (Julia Roberts und Owen Wilson) und eine phantastische große Schwester. Doch Auggie ist Außenseiter: Ein seltener Gendefekt hat sein Gesicht entstellt. „Was immer Ihr Euch vorstellt – es ist schlimmer“, notiert er in sein Tagebuch. Bisher wurde er zuhause unterrichtet und versteckte sein Gesicht am liebsten unter einem Astronautenhelm, doch nun soll er eine reguläre Schulklasse besuchen. Nach anfänglicher Skepsis nimmt Auggie all seinen Mut zusammen und beschließt, sich den Abenteuern zu stellen, die das Leben für einen so außergewöhnlichen Jungen wie ihn bereithält…



      Trailer:



      Kinostart in Deutschland: 25.01.2018
      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 28.05.2018
    • Es gibt nicht so viele negative Gefühls-Tiefpunkte, allerdings wenn man sich in den Jungen rein versetzt wenn er von jedem angestarrt wird, funktioniert es schon, sich rein zu fühlen wie es ist, ein entstelltes Äußeres zu haben. Gut gespielt ist der Film und er berührt mit Herzenswärme. Das Problem ist der zu konstruiert wirkende Ablauf ohne Innovationen zu liefern. Ich mag solche gefühlvollen Dramen, ich mag auch den Film, aber mehr Tiefe statt ein Tränendrüsenwohlgefühl nach dem anderen wäre doch besser gekommen, dadurch wirkt der Film zu glatt, zu wenig Kantigkeit und Härte und zu viel modern seichter Hollywood-Kitsch samt Bevormundung der Gleichberechtigung, zu dick aufgetragen um ihn voll ins Herz zu schließen, der gute Cast holt aber noch was raus. Zudem hab ich mich einigs hinterfragt, wie eine Schule wo der Direktor Mobbing sehr ernst nimmt und einen Schüler schon mehrere Tage von der Schule verweist, weil er einen Mitschüler „entstellt“ gemalt hat oder Klassenlehrer die stetig in den Pausen drauf achten das alle Schüler auch von Klassenkameraden gleichbehandelt werden. Auf mich wirkt das aufgesetzt, ich kenne das so von Schulen nicht. Regisseur Stephen Chbosky kann nicht ganz an seinem Vorgänger Vielleicht lieber morgen anknüpfen, was einzig an der zu konstruierten Bevormundung und etwas ferner Schulproblematik liegt, er verknüpft aber erneut ein bekanntes Teenagerthema mit dem aktuell modernen Geist.

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