Barry Seal - Only in America

    • Barry Seal - Only in America



      Produktionsland: USA
      Produktion: Doug Davison, Brian Grazer, Ron Howard, Brian Oliver, Kim Roth, Tyler Thompson
      Erscheinungsjahr: 2017
      Regie: Doug Liman
      Drehbuch: Gary Spinelli
      Kamera: César Charlone
      Schnitt: Andrew Mondshein, Dylan Tichenor
      Spezialeffekte: David Fletcher
      Budget: ca. 80.000.000 Mio US $
      Musik: Christophe Beck
      Länge: ca. 115 Minuten
      Freigabe: FSK 12
      Deutscher Kinostart: 7. September 2017
      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 02.01.2018


      Darsteller:

      Tom Cruise: Barry Seal
      Jayma Mays: Dana Sibota
      Domhnall Gleeson: Monty Schafer
      Caleb Landry Jones: Bubba
      Sarah Wright: Lucy Seal
      Benito Martinez: James Rangel
      Connor Trinneer: George W. Bush
      Jed Rees: Louis Finkle
      Mike Pniewski: Willie
      April Billingsley: Jenny
      Sharon Conley: DEA Agent Grace
      Mickey Sumner: Fawn Hall
      William Mark McCullough: Pete Duboix

      Handlung:

      Barry Seal war einst Pilot der amerikanischen TWA-Fluggesellschaft.
      In den 1980er Jahren wird aus dem zuvor ehrenwerten Mann ein Drogen- und Waffenschmuggler, der mit Drogenbaronen in Nicaragua zusammenarbeitet und hierbei seine Erfahrungen und Fähigkeiten als Pilot nutzt.
      Einen großen Teil seiner illegalen Aktivitäten wickelt er in dem kleinen Städtchen Mena in Arkansas ab, als Barrys illegale Geschäfte auffliegen, lässt er sich von der Drogenabteilung der CIA anheuern, um einer Verurteilung zu entgehen.
      Barry soll das Medellín-Kartell ausspionieren, das von Drogenbaron Pablo Escobar geführt wird und deren skrupellosen Mitglieder keinen Spaß verstehen, wenn es um ihre Geschäfte geht, dennoch gibt Barry seine Schmugglertätigkeit nicht auf.

      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Biografischer Hintergrund:

      Der Thriller beruht auf wahren Begebenheiten.
      Barry Seal gilt als einer der größten und erfolgreichsten Drogenschmuggler in der Geschichte.
      Der ausgebildete Pilot hatte nach eigenen Aussagen ab Ende der 1970er Jahre im Auftrag mittel- und südamerikanischer Drogenhändler Kokain in die USA geflogen, bis er 1984 von der CIA geschnappt und Kronzeuge der amerikanischen Drogenbekämpfungsbehörde DEA wurde.
      Anschließend unterwanderte Seal als Undercover-Informant das Medellín-Kartell.

      Im Februar 1986 wurde Seal von sieben kolumbianischen Auftragsmördern in seiner Heimatstadt Baton Rouge auf offener Straße erschossen, kurz bevor er vor einer Grand Jury des US-Bundesstaats Arkansas hätte aussagen sollen, wie seine Schmuggeltätigkeit mit verdeckten Operationen der CIA zusammenhing.
      Das Schicksal um seine Person wurde bereits 1991 von Roger Young mit Dennis Hopper in der Hauptrolle von Seal unter dem Titel Der Drogen Cop in Form einer Fernsehdokumentation verfilmt.
      Weil Seal die Schlüsselfigur des sogenannten Mena-Skandals war, wurde American Made anfänglich unter dem Titel Mena gedreht.
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      Stab und Besetzung:

      Nachdem ursprünglich der Filmemacher Ron Howard die Regie zu American Made übernehmen sollte, fiel diese Aufgabe letztendlich an Doug Liman.
      Das Drehbuch schrieb Gary Spinelli.

      Tom Cruise übernahm die Hauptrolle des Drogenschmugglers und späteren Kronzeugen der amerikanischen Anti-Drogenbehörde DEA Barry Seal.
      Cruise hatte mit Liman bereits für seinen Film Edge of Tomorrow zusammengearbeitet.
      Jayma Mays übernahm die Rolle von Dana Sibota, Domhnall Gleeson spielt Monty Schafer, und Caleb Landry Jones ist in der Rolle von Bubba zu sehen. Barry Seals Ehefrau Lucy wird im Film von Sarah Wright gespielt, und Benito Martinez übernahm die Rolle von James Rangel.
      Der spätere US-Präsident George W. Bush wird von Connor Trinneer verkörpert. Die Rolle von Louis Finkle übernahm Jed Rees, und Mike Pniewski spielt Willie.
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      Dreharbeiten:

      Die Dreharbeiten hatten am 27. Mai 2015 in Georgia begonnen.
      Zu den Drehorten in den USA zählen unter anderem die Counties Cherokee, Clayton, DeKalb, Fulton, Gwinnett, Morgan und Pickens.
      Ab 20. August 2015 fanden die Dreharbeiten mit Cruise in der kolumbianischen Großstadt Medellín und ab 31. August 2015 in Santa Marta statt.
      Bei einem Flugzeugabsturz am 11. September 2015 wurden während der Dreharbeiten in Kolumbien zwei Menschen getötet und mehrere Angehörige der Filmcrew teils schwer verletzt.
      Ein Nachdreh fand im Februar 2017 statt.

      Der Arbeitstitel des Films war Mena und bezieht sich auf den gleichnamigen Ort in Arkansas. Auf einem dort befindlichen, berüchtigten Flughafen hatte Seal seine Flugzeuge und Helikopter abgestellt und stattete diese mit den technisch fortschrittlichsten Radarsystemen seiner Zeit aus und entwickelte einen Abhörschutz.
      Auf diesem Wege konnten viele der illegalen Aktivitäten direkt vor den Augen von Ronald Reagan, George H.W. Bush und des damaligen Gouverneurs von Arkansas Bill Clinton stattfinden.
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    • Endlich wieder ein Tom Cruise in Topform, äusserlich will der nicht älter werden oder die Maske leistet ganze Arbeit.
      Das eigentlich unglaubliche aber ist das Leben dieses echten Barry Seals, wahnsinn oder auch es gibt anscheinend nichts was es nicht gibt.
      Absolut unterhaltend, humorvoll, zum staunen und mit guter musikalischen Untermalung.
      Es könnte so einfach sein gute Filme zu drehen.

      [film]8[/film]
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    • Von der gesamten Machart ist der Film nicht schlecht,nur das manche Sachen was das Ausmaß dieser verdeckten CIA Operatinen angeht, mir ein wenig zu oberflächlich und reißerisch erscheint. Da ich mich sehr viel im Literarischen Sachbuchbereich mit der CIA Kriegsführung beschäftigt habe kenne ich mich da doch schon ein wenig aus,so das ich auch gleich zum größten Schwachpunkt des Filmes komme,nämlich TOM CRUISE. Ersten hat TOM CRUISE überhaupt keine Ähnlichkeit mit dem Original..Zweitens wird die Figur BARRY SEAL als zum Teil sehr naiv dargestellt,was er im realem Leben mit absoluter Sicherheit nicht war,sondern ganz im Gegenteil er wußte sehr wohl was er da tat und vor allem auf was er sich da einlässt,weshalb der Film auch in dieser Hinsicht für mich unglaubwürdig ist.Was die anderen Sachen betrifft: Spannung,Action,kann man so nicht meckern,aber wie gesagt das ganze ist mir halt zu oberflächlich.
      Man hätte die Story meiner Meinung nach etwas tiefgründiger gestalten sollen, und dazu hätte man auch einen anderen Regisseur gebraucht und da kommt für mich nur einer in Frage nämlich OLIVER STONE.

      Ach ja fast hätte ich es noch vergessen,der Film hat einen starken Soundtrack. shack

      [film]6[/film]

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von KoenigDiamant ()