Avantgarde



    • Produktionsland: Deutschland, Großbritannien, USA
      Produktion: Marcel Walz, Manoush, Thomas Buresch
      Erscheinungsjahr: 2010
      Regie: Marcel Walz
      Drehbuch: Marcel Walz
      Kamera: Daniel Flügger, Christopher Kilcullen, Stephen Kilcullen, Andreas Pape, Marcel Walz
      Schnitt: Daniel Flügger
      Spezialeffekte: Marc Rohnstock
      Budget: ca. -
      Musik: Michael Donner
      Länge: ca. 76 Minuten
      Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe
      Darsteller: Nadin Lucia Brehm, Debbie Rochon, Brandon Slagle, Manoush, Keith Collins, Zoe Hunter, Martin Hentschel, Ron Braunstein, Robert Gordon Spencer, Geraldine Winters, Wolfgang Meyer, Megan Sacco, Francis Cooper, Stephen Kilcullen, Annika Strauß, Susan Adriensen, Antonio Tomahawk


      Trailer:



      Hier die ersten BILDER von "AVANTGARDE" der im SOMMER auf DVD erscheinen wird!

      Das junge Model Aléx lebt in Deutschland, doch ihre Modelkarriere will nicht wie gewünscht in die Gänge kommen. Aber dies soll sich mit dem Casting für die provozierende Designerin DONNA SCIAVELLI ändern. Nun hält sie ein Ticket nach New York in ihren Händen und somit ein Ticket in eine Welt aus Glamour und Fabelhaftigkeit!
      Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten angekommen wird sie in die Model- Clique aufgenommen und verspricht sich ein Leben aus Reichtum und Anerkennung. In den Fängen der Models und ihrer Herrin Donna taucht Aléx in eine Obskure Welt aus Drogen, Eitelkeit und Größenwahn ein. Was ist besser auf dem Laufsteg? PELZ oder MENSCHLICHE KÖRPERTEILE?









      DVD Fassung: April 2011


      Kritik von Dr.Doom:

      Zu Beginn gibt es gleich einen stimmigen Elektrosound auf die Ohren und Bilder von New York samt Freiheitsstatur werden in schöner Aufnahme von oben herab eingefangen. Wir tauchen nun in die abgehobene Modewelt ab. Nach einer ersten ganz amüsanten Vorstellung auf einem Laufsteg, so wird dann von den Models nun viel gezickt und Heidi Klum als Primus oft erwähnt. Nach 30 Minuten meist Langeweile wird plötzlich kurz gefoltert, was harmlos wirkt und auch die Kulisse gibt hierbei nichts her, wenn es an Konturen in den langweiligen Räumen fehlt. Die Geschichte wird dann im späteren Verlauf noch ein klein wenig interessanter, wenn das junge Model in der Zwickmühle steckt und entdeckt, in eine sadistische Mördergruppe ihren Platz gefunden zu haben. Alles andere als zu begreifen ist, wenn das schüchterne Model plötzlich zur Meuchlerin wird, da schlägt man schon mal aufgrund der Unglaubwürdigkeit die Hände vor dem Gesicht zusammen. Später gibt es dann einen Racheakt. Was man hier vor allem nicht zeigt ist Ironie, Provokation und Humor, so kann die Geschichte nicht fesseln und die Schattenseiten der Modelbranche gibt es nur auf Sparflamme, dafür wirkt das Ganze zu unglaubwürdig und nicht tiefgründig.
      Was Ittenbach mit Chain Reaction durchaus gekonnt vormachte und sich durch mehr Professionalität auf gutem amerikanischen B-Movie Niveau befand, auch wenn Ittenbach dafür kein noch größeres Publikum fand, so gelingt Walz dies bei weitem nicht, da Avantgarde so belanglos ist, dass es kein Publikum ansprechen kann. Gute Schauspielleistungen und schräge Outfits reichen nicht aus. Zumindest passt der stimmige Elektrosound von Michael Donner hier gut zu den Bildern, was aber das Gesamtkonzept nicht verschönen kann.

      Die deutsche Synchronisierung ist zudem auf Pornoniveau. Dafür können die sympathischen Darsteller allerdings nichts, die ihre Rollen gut spielen und um die es mir hier auch irgendwo leid tut. Insbesondere Nadin Lucia Brehm spielt die Hauptrolle sehr natürlich. Wie abgehobene Models schaut hier keiner aus, zumindest vom Outfit und der Schminke her eher trashig und überzeichnet wie Comicfiguren, somit man sie nicht ernst nehmen kann, was vielleicht auch nicht derart gewollt ist. Walz ist zumindest definitiv aus dem Amateurgenre hinausgewachsen, wo Schnaas, Taubert oder Rose davon weit entfernt sind oder es auch gar nicht anders wollen. Das Problem: Wo findet man hierfür das Publikum? Die Gorehounds, Folterknechte oder Amateurfans werden wie schon bei Popular - wer beliebt sein will muss leiden jedenfalls verschreckt.
      Walz muss aufpassen, dass er die Kurve bekommt, denn die Szene wird für seine Werke Tortura und La Petite Mort nicht ewig dankbar sein und sein aktuell 2.Platz hinter Ittenbach wackelt, wenn er diesen Weg weiterfährt.

      [film]2[/film]
    • Freu mich drauf. :0:

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify) join in with 4+/6


    • (Teaser-POSTER)
      KINOPREMIERE am 16.08.2010 in BERLIN (KINO-INTERNATIONAL/weitere INFOS folgen)






      www.matador-film.de
      www.popular-film.de
      www.laserparadise.de







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    • maDDDin hat bei Ittenbach-Fans.de einen Trailer zu Avantgarde gepostet. :5:
      I know nobody's listening 'cos you're all looming, but I got a shot of hot rock 'n roll for you anyway... - KOKLA Red River Rock 'n Roll Request.
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    • Naja, ich weiss nicht. Marzel Walz hat mich bisher IMMER enttäuscht.






    • Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Bei einem solchen Film kann man einfach nur viel zu viel falsch machen. Ob die Schauspieler ernst und glaubwürdig genug spielen, damit der Film seine vermeintliche Kritik vordergründig propagieren kann? Da bin ich skeptisch. Falls nicht, ist der Film eine Lachnummer...
      Vllt. werde ich den mal ausleihen, schliesslich hat er ja nur ne FSK 16 Freigabe und das uncut.
    • Der Film ist auf jeden Fall uncut. Blutig ist er so gut wie gar nicht. Ist ja auch kein Horrorfilm. Ich glaube aber dir (Marc) könnte der Film nicht zusagen :3:
    • Das der kein Horrorfilm ist und er nicht blutig ist, ist mir bewusst, schliesslich geht der ja in eine ganz andere Ecke wie seine einfallslosen Slasher. Ich habe halt nur Bedenken, dass der Film kein Zeichen setzen kann und einfach nur wild erzählt...
      Aber wenn du schon sagst, dass er mir nicht zusagen wird, dann lass ich auch lieber die Finger davon.
    • Also,als ich den Namen Marcel Walz gelesen und gehört habe,dachte ich,das mich da ein blutiges und inovatives Filmchen erwartet.
      Gut,Film bekommen und wurde natürlich auch vorgewarnt.Naja,dachte ich mir,bilde mir mein eigenes Urteil,was ich sehr bereut habe.
      Der Streifen ist extrem langweilig und unblutig.Man hat es zwar mit einem ich sage es mal so Thriller zu tun,aber ein wenig mehr Action und Blut hätte nicht geschadet.Das Einzige Possitive ist die solide Kameraführung.
      Ein seltsamer Film,reine Zeitverschwendung.

      [film]3[/film]
    • Ich kann den vorhergehenden Meinungen nur zustimmen, dieser Film ist Müll. Wenn er schon nicht als Horrorfilm gedacht war, kann er auch sonst als Film nicht überzeugen, egal welches Genre er am Ende nun bedienen soll (Drama, Thriller, Pseudo-Kunst), an sich ist rein gar nichts stimmig, dem Zuschauer mag sich der Sinn oder eine stringende Handlung kaum erschließen. Man ist schlicht dazu geneigt zu glauben, dass der Regisseur einfach seiner Fantasie und Vorlieben freien Lauf ließ, ohne auch nur für eine einzige Szene zu bedenken, wen er ausser sich selbst damit zufriedenstellt oder unterhält. Der absolute Todesschuss ist dann allerdings die deutsche Synchro, die selbst für Pornos noch zu schlecht wäre - ein Fest für die Lachmuskeln des Trash-Fans, aber für jeden anderen Filmliebhaber eine schmerzhafte Qual - dazu noch eine ereignislose, sich ins Leere verlaufende Story und eine fehlgeleitete, technisch unbeholfene Wackeloptik, fertig ist der schlechte Eindruck. Wer nach 10 Minuten nicht die Stop-Taste gedrückt hat, gehört zu den Tapfersten - Unterirdischer Trash, der nicht mal unfreiwillig witzig ist, geschweige denn Selbstironie beweist. Pretentious as fuck...but cheap as shit, von Filmemachern die nie gelernt haben wie man Filme macht.

      [film]2[/film]
    • Marcel Walz, der Regisseur der sich mit La Petite Mort zu einem Fanfavourit in den Amateurkreisen gemausert hat, schenkt uns diesen doch sehr außergwöhnlichen Film.

      Die junge Alex träumt von nichts mehr, als ein Model zu werden. Durch ihre Freundin Nina bekommt sie die Möglichkeit zu einem Casting von der bekannten Modedesignerin Donna zu gehen. Dort trifft sie auf Maddie welche sie auf Herz und Nieren testet. Doch das Casting läuft alles andere als gut und so will Alex eigentlich nicht mehr als nach Hause, doch wie es der Zufall so will, bekommt sie doch eine Einladung nach New York, um dort Donna kennen zulernen. Doch diese Welt, in die sie dank Donna entführt wird, ist alles andere als strahlend.

      Avantgarde ist so außergewöhnlich wie er nur sein könnte. Wenn man an einen Amateurfilm denkt, dann fällt einem oft nur sinnlose Story und viel Gewalt ein. Doch genau das Gegenteil ist hier der Fall. Die Story ist sehr ausgereift und vorallem ganz einzigartig. So etwas hat die Amateurszene wohl noch nicht gesehen. Marcel Walz zeigt uns hier die Sonnen- und Schattenseiten der Modebranche. Teils sehr parodierend, aber auch sehr ernst. Es ist ein Spiel mit Extremen, an dem sicher einige gescheitert werden. Das größte Problem allerdings dürfte für viele die Inszenierung sein. Diese ist sehr außergewöhnlich geworden. Alles ist sehr bunt, schrill und auch ein bisschen schwul. Daher dürfte der Film wohl nicht von jedem geliebt werden.

      Die Schauspieler sind grandios. Allen vorran muss ich hier Annika Strauß erwähnen, welche als zickige Maddie sogar Manoush den Rang abläuft. Die Rolle scheint ihr wirklich auf den Leib geschneidert zu sein, aber auch Manoush weiß als schrillige Modezarin Donna zu gefallen. Aber auch Nadin Lucia Brehm ist sehr gut und vorallem sieht sie, in meinen Augen, von allen Models am wunderschönsten aus. Ein kleines Highlight waren auch die einzigartigen Masken, welche leider etwas zu wenig gezeigt werden, da hätte man sicherlich noch einiges draus machen können. Jedoch wirken diese zugleich schön, aber auch irgendwie sehr makaber. Besonders wenn man bedenkt, was die Models hier noch alles anstellen. Die Effekte, ja bei den Effekten werden jetzt sicherlich die Fans vom Amateurfilm schlucken. Es gibt fast keine. 2 Szenen sind erwähnenswert, jedoch nicht sehr explizit. Man vermisst es allerdings auch kaum, da dieser Film eher schocken will, als explizit Gewalt darzustellen. Es ist wie schon gesagt besonders und nicht für jeden etwas.
      Die Musik möchte ich auch kurz ansprechen. Wenn man an den Amateurfilm denkt, dann denkt man an fiesen Rock. Doch wenn man einen Film über die Modebranche dreht, dann passt Heavymetal wohl nicht ganz dazu. Daher erwartet den geneigten Fan hier auch eine etwas andere Auswahl von Liedern. Das ganze wird von Elektronikbeats und Hip Hop unterstrichen, werden sicherlich viele nicht mögen, aber was besseres hätte man wohl nicht nehmen dürfen. Die Musik passt nämlich stets wie die Faust aufs Auge zu den gezeigten Szenen. Also auch hier vorher informieren, was einen erwartet, dann ist die Enttäuschung um so geringer.

      Fazit: Ein außergewöhnlicher Film im Amateurbereich. Selten hat es ein deutscher Regisseur gewagt, ein solches Thema zu verfilmen, man muss also ein Faible für diese Thematik haben. Ich kann daher nur jedem raten, sich erstmal den Trailer anzuschauen. Wenn einem der zusagt, dann kann man sich auch den Film anschauen, wenn dies nicht der Fall, sollte man es besser lassen.

      Objektive Wertung: [film]6[/film]

      [film]10[/film]
    • Haben wir wirklich denselben Film gesehen? ;) Ausgereifte Stories sehen auch irgendwie anders aus, wenn ich da mal an das Ende denke oO Wer mir die Story nochmal zusammengefasst erzählen kann, bidde bidde^^ Schockieren wollte der Regisseur vielleicht, aber...seien wir mal ehrlich: Menschenhaut als Mode? Das ist seit Texas Chainsaw Massacre, Schweigen der Lämmer, etc. ja wohl eines der größten Klischees überhaupt im Horrorgenre geworden^^ Und naja, Geschmäcker sind verschieden, aber die Schauspieler als grandios zu bezeichnen? Sowohl in der englischen als auch in der deutschen Sprachfassung ist NIX davon bei mir angekommen, also zum Lachen gebracht haben die mich schon, aber wohl eher unfreiwillig...Tja
    • Original von Splatterdentist
      Haben wir wirklich denselben Film gesehen? ;) Ausgereifte Stories sehen auch irgendwie anders aus, wenn ich da mal an das Ende denke oO Wer mir die Story nochmal zusammengefasst erzählen kann, bidde bidde^^ Schockieren wollte der Regisseur vielleicht, aber...seien wir mal ehrlich: Menschenhaut als Mode? Das ist seit Texas Chainsaw Massacre, Schweigen der Lämmer, etc. ja wohl eines der größten Klischees überhaupt im Horrorgenre geworden^^ Und naja, Geschmäcker sind verschieden, aber die Schauspieler als grandios zu bezeichnen? Sowohl in der englischen als auch in der deutschen Sprachfassung ist NIX davon bei mir angekommen, also zum Lachen gebracht haben die mich schon, aber wohl eher unfreiwillig...Tja


      Ja haben schätzungsweise den gleichen Film geschaut :2:. Naja das mit der Story ist sone Sache, also das Ende fand ich auch etwas merkwürdig aber nicht schlecht. Die O-Ton Fassung fand ich schon sehr gut und vorallem gut gespielt. Aber wie du schon gesagt hast Geschmäcker sind verschieden. Das mit der Menschenhaut stimmt übrigens nicht ganz, es sind ja eher die Körperteile die als Accessoire benutzt werden lolp
    • achso, kann mich nur dran erinnern, wie dat gesicht von jemanden abgeschnitten wird^^ naja, ansonsten: Voll geklaut von Body Parts, ey ;) Ach, passt scho'^^
    • Original von Splatterdentist
      achso, kann mich nur dran erinnern, wie dat gesicht von jemanden abgeschnitten wird^^ naja, ansonsten: Voll geklaut von Body Parts, ey ;) Ach, passt scho'^^


      Naja Martin Hentschels Gesicht wird andeutungsweise abgeschnitten, aber nie verwendet, eher die Arme. Aber ich merke du kannst mit dem Film nix anfangen^^
    • nee, kann ich auch nicht, das is auch so'n bissl wie bei sucker punch für mich, mehr Form über Inhalt halt, da rückt alles andere in den Hintergrund^^ aber ich frag mich noch immer: FSK 18? hätte höchstens ab 16 eingeschätzt :)
    • Da hab ich zuvor garkeine Info bekommen das er erscheinen wird.
      Wird geliehen, Kritik folgt nächste Woche (schon).

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Avantgarde? Der is doch schon seit ein paar Monaten draussen, auch auf amazon :D Naja, groß Werbung dafür gemacht wurde ja auch nich grade - da dürften die Verkaufszahlen eher schleppend sein. Ärgerlich, wo doch auch (für Indie-Verhältnisse) soviel geld dahinter steckt :/
    • Original von Dr.Doom
      Da hab ich zuvor garkeine Info bekommen das er erscheinen wird.
      Wird geliehen, Kritik folgt nächste Woche (schon).


      Oh sehr gut, noch ne Meinung wäre nicht schlecht, bin aber sehr gespannt, ob du mit dem Film was anfangen kannst.
    • Wenn er kritisch genug ist, könnte der ja was für mich sein. Frischer Wind, abseits der Splattersauereien ist ja immer gut für den Untergrund. Bzw. für deren Ruf...handwerklich und technisch muss man sich ja bei Walz keine Gedanken machen, aber ob das mit der Intention treffsicher hinhaut???
    • Mein Verriss steht jetzt im Eröffnungsbereich des Threads. Hat ein bissel länger gedauert bis ich den durch hatte. lolp

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Zum ersten Mal kann ich nachvollziehen, was du meinst Doom. Und das bei einem Walzfilm, ein Regisseur, der mich eigentlich einen feuchten Furz interessiert. Walz hat gewollt angefangen, hatte zwei kleinere Höhepunkte die du auch erwähntest und driftet jetzt irgendwie stilistisch vollkommen ab. Innovativ, aber wirkungslos, da zu konzeptlos - oder auch überkonzipiert.
    • Gestern gesehen und ich kann Logges euphorische Meinung absolut nicht nachvollziehen.Der Film ist in keinem Moment spannend oder atmosphärisch und hat leider auch an Effekten so gut wie gar nicht zu bieten.Das was man Walz zugute halten muss ist das er technisch sehr gute Werke abliefert und Storymässig mal was anderes bietet.Leider erschliesst sich für mich hier nicht welche Zielgruppe er ansprechen möchte.Für Horrorfans uninteressant und für Mainstreamfans etwas zu Amateurhaft.Bin jetzt mal auf "Schlaraffenhaus" gespannt und hoffe das mir dieser wieder besser gefällt.
    • Ja Walz sollte oder muss bei seinen Wurzerln bleiben, seine letzten Filme konnten absolut kein Publikum finden. lolp

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Also,da finde ich Kadaver,Le petite Mort und co wesentlich besser.Was um Wotans Willen hat der Herr Walz sich nur bei diesem Filmchen gedacht??? lol
    • Ultrapeinlicher Möchtegernthriller / Kunstfilm / Szenefilm, der in seiner dilletantischen Überkonzipierung und Belanglosigkeit niemals ein Zielpublikum finden wird. Abermals vergeudet der, wie es scheint mittlerweile sehr abgehobene Walz sein technisches Know-How in einem Plot, der weder Spannung, Ironie, Unterhaltung, Kritik oder irgendwelche Intention erkennen lässt, die man von solch einem speziellen Film erwarten sollte. Recht substanzlos erzählt er die Geschichte über die böse Mode(l)welt, ohne dabei irgendwelche Akzente zu setzen, wo der Film hinführen soll. Gay-Klischees werden mit dem Holzhammer bedient, was eher nachteilig für die Szene ist und Nina Queer, die scheinbar einer der bekanntesten Transen Deutschlands bekommt mit ihrer Pornosynchro den Todesstoss. Ellenlang und im wiederholten Ausmaße schwenkt Walz über die Grossmetropole um Leben einzuhauchen, stattdessen zeigt das nur zu deutlich, wie gewollt der Film hervorgeht, professionell zu wirken. Der Film wird NIEMANDEN ansprechen. Keine Gorefans, keine Horrorfans, keine Amateurfilmfans - nur Walzpusher, die gern mal dort hinwollen, wo es am meisten stinkt.
    • Original von FUN:

      Ultrapeinlicher Möchtegernthriller / Kunstfilm / Szenefilm, der in seiner dilletantischen Überkonzipierung und Belanglosigkeit niemals ein Zielpublikum finden wird. Abermals vergeudet der, wie es scheint mittlerweile sehr abgehobene Walz sein technisches Know-How in einem Plot, der weder Spannung, Ironie, Unterhaltung, Kritik oder irgendwelche Intention erkennen lässt, die man von solch einem speziellen Film erwarten sollte. Recht substanzlos erzählt er die Geschichte über die böse Mode(l)welt, ohne dabei irgendwelche Akzente zu setzen, wo der Film hinführen soll. Gay-Klischees werden mit dem Holzhammer bedient, was eher nachteilig für die Szene ist und Nina Queer, die scheinbar einer der bekanntesten Transen Deutschlands bekommt mit ihrer Pornosynchro den Todesstoss. Ellenlang und im wiederholten Ausmaße schwenkt Walz über die Grossmetropole um Leben einzuhauchen, stattdessen zeigt das nur zu deutlich, wie gewollt der Film hervorgeht, professionell zu wirken. Der Film wird NIEMANDEN ansprechen. Keine Gorefans, keine Horrorfans, keine Amateurfilmfans - nur Walzpusher, die gern mal dort hinwollen, wo es am meisten stinkt.


      100% Zustimm!
    • Bei der Kritik musste ich Lachen, die ist ganz schön fies. lol Nur gut das ich mit ihn genau so wenig anfangen konnte.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Was soll ich sagen ein Film der nicht richtig weiß in welche Richtung er will. In einem Genre zuzuordnen ist schwierig würde sogar fast sagen unmöglich.

      Die Story finde ich gar nicht mal schlecht und hat doch einige interessante Elemente. Die Mode bez. Modelszene die einem eine heile Welt vorgaukelt aber genauso Verlogen ist wie doch sehr vieles in unserer Welt. Der Film hat sehr viele skurrile und strange wirkende Charaktere (aber irgendwie stell ich mir ein paar Modezaren auch in etwa so vor). Ebenso das sich manche Modelabels immer verrücktere Kampagnen ausdenken um für aufsehen zu sorgen ist ja auch nicht völlig aus der Luft gegriffen.
      Die Optik und die Locations fand ich stimmig und passten richtig gut zum Film. Das trifft auch auf die Sounduntermalung zu (auch wenn ich persönlich diese Musik hasse).
      Dafür kann der Film in meinen Augen keine, ach was sag ich, Null Spannung oder nur denn Ansatz davon erzeugen.

      Die Darsteller fand ich ok, gemessen an anderen Amateurproduktionen. Leider wird viel durch die affige Synchro kaputt gemacht. Dachte mir dann ok, sehe in dir im O-Ton mit UT´S weiter an, wurde aber auch nicht besser. Hier wurde leider schon viel zerstört.

      Was mir aber völlig gefehlt hat (wenn man andere Walz Filme kennt) sind die Blut bez. Gore/Splatterelmente, diese gibt es eigentlich gar nicht und gerade hier hätte das Werk sehr viel Potenzial gehabt, echt ärgerlich. So wirkt der Film wie ein x beliebiger, ich nenn es Mal, Fernsehfilm in denn öffentlich Rechtlichen Programmen.

      Ein Film der es sehr schwer haben wird überhaupt von jemandem gut gefunden zu werden. Er hätte durchaus gut werden können, ist er aber nur Ansatzweise und das reicht eben in meinen Augen nicht.
      Hab es zwar nicht bereut ihn mir angesehen zu haben (da die knapp 70min doch relativ schnell vorbei waren), aber Walz hat weitaus bessere Filme gedreht.

      Gebe noch
      [film]4[/film]
      Zensur Ist Für´n A......!!

      Meine Filmsammlung

      Meine Musiksammlung
    • Original von FUN:

      Ultrapeinlicher Möchtegernthriller / Kunstfilm / Szenefilm, der in seiner dilletantischen Überkonzipierung und Belanglosigkeit niemals ein Zielpublikum finden wird. Abermals vergeudet der, wie es scheint mittlerweile sehr abgehobene Walz sein technisches Know-How in einem Plot, der weder Spannung, Ironie, Unterhaltung, Kritik oder irgendwelche Intention erkennen lässt, die man von solch einem speziellen Film erwarten sollte. Recht substanzlos erzählt er die Geschichte über die böse Mode(l)welt, ohne dabei irgendwelche Akzente zu setzen, wo der Film hinführen soll. Gay-Klischees werden mit dem Holzhammer bedient, was eher nachteilig für die Szene ist und Nina Queer, die scheinbar einer der bekanntesten Transen Deutschlands bekommt mit ihrer Pornosynchro den Todesstoss. Ellenlang und im wiederholten Ausmaße schwenkt Walz über die Grossmetropole um Leben einzuhauchen, stattdessen zeigt das nur zu deutlich, wie gewollt der Film hervorgeht, professionell zu wirken. Der Film wird NIEMANDEN ansprechen. Keine Gorefans, keine Horrorfans, keine Amateurfilmfans - nur Walzpusher, die gern mal dort hinwollen, wo es am meisten stinkt.



      Danke besser hätte man es nicht schreiben können. Unterschreibe ich so.
      Und ich hab auch noch die bescheuerte Buchbox gekauft shack

      [film]0[/film]
      "Ich weiß auch, dass die einzige Möglichkeit, einen von den Geistern dieses Buches Besessenen aufzuhalten, darin besteht, seinen Körper völlig zu zertückeln."
    • Original von teufelstanzer:

      Und ich hab auch noch die bescheuerte Buchbox gekauft shack


      nicht wirklich oder? :221: die wirst du doch garnicht mehr los

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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