Hatchet 4 - Victor Crowley

    • Hatchet 4 - Victor Crowley



      Produktionsland: USA
      Produktion: Hamza Ali, Will Barratt, Sarah Elbert, Adam Green, Cory Neal
      Erscheinungsjahr: 2017
      Regie: Adam Green
      Drehbuch: Adam Green
      Kamera: Jan-Michael Losada
      Schnitt: Matt Latham
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. -
      Musik: Jason Akers, Sam Ewing
      Länge: ca. 97 Minuten
      Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe

      Darsteller:

      Kane Hodder
      Parry Shen
      Laura Ortiz
      Dave Sheridan
      Brian Quinn
      Danielle Harris

      Handlung:

      Pünktlich zum 10 jährigen "Hatchet" Jubiläum lauft "Victor Crowley" ab Oktober 2017 in ausgesuchten Kinos in den USA an, der "Massenstart als VOD, DVD etc erfolgt später, verwunderlich das dieses Projekt "geheim" gehalten werden konnte.
      In Deutschland feiert er sogar früher sein Comeback, auf dem Fantasy Filmfest ist ab dem 6. September Premiere, dieses geht bis zum 1. Oktober 2017.
      Zu sehen in sieben Städten.

      Zur Handlung gibt es bislang folgendes zu berichten, Andrew Yong der einzige Mensch der eine Begegnung mit Crowley bislang überlebte will sich ihm erneut stellen.
      Für ein Interview zu seinem Buch über das geschehene und einer Gage von 100.000 Dollar zieht es Yong wieder in Crowleys Gefilde.



      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 01.03.2018 (Verleih: 01.03.2018)
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...

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    • So viele Frauen und so wenig Zeit....
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    • Hier ist ein Poster zu "Victor Crowley":




      (Quelle: blairwitch.de)



      Am 6. Februar 2018 ist der Film in den USA für's Heimkino angekündigt.

      Anscheinned (wie zu erwarten) wird der Film bei uns in der 16er Fassung stark gekürzt sein.

      Fand Teil 3 uncut sehr gut. Wird dann versuchen mir auch Teil 4 uncut zu holen.
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    • Freu mich riesig drauf :6: Teil 1-3 fand ich sehr gut, kurzweilige spaßige Unterhaltung
      Teil 4 kann kommen^^ Trailer gefällt mir auch gut.
      Zum Glück erscheint er Uncut in Deutschland wie der erste Teil
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    • Hatchet - Victor Crowley
      (Victor Crowley)
      mit Parry Shen, Kane Hodder, Laura Ortiz, Dave Sheridan, Krystal Joy Brown, Brian Quinn, Felissa Rose, Chase Williamson, Katie Booth, Tiffany Shepis
      Regie: Adam Green
      Drehbuch: Adam Green
      Kamera: Jan-Michael Losada
      Musik: Jason Akers / Sam Ewing
      keine Jugendfreigabe
      USA / 2017

      Zehn Jahre ist der legendäre Axtmörder Victor Crowley nun schon tot, so glaubt man. Andrew, der einzige, der das grausame Massaker von damals überlebte, hat ein Buch über seine schrecklichen Erlebnisse geschrieben. Viele glauben aber, dass nicht Victor Crowley all die Menschen abgeschlachtet hat, sondern Andrew selbst. Um nun seinem Buch zum Erfolg zu verhelfen, will seine Verlegerin eine Show direkt aus den Sümpfen senden. Andrew wollte aber nie wieder an den Ort des Geschehens zurück. Und das mit Recht. Denn kaum angekommen, geht das blutige Gemetzel von vorne los.


      Eigentlich galt das Hatchet Franchise als abgeschlossen, denn dem Zuschauer wurde schließlich suggeriert, das Hauptfigur Victor Crowley nicht mehr unter uns weilt. Nun konnte der gute Adam Green aber anscheinend nicht von seinem "Baby" ablassen und schickt den deformierten Axtmörder ein viertes Mal ins Rennen, damit dieser einmal mehr seine blutige Ernte einfahren kann. Wer die Trilogie kennt und liebt weiß ganz genau was auf ihn zukommt, hat Green doch noch nie einen Zweifel daran gelassen, das seine Reihe nicht darauf ausgelegt ist das Genre mit neuen Impulsen oder innovativen Ideen zu bereichern. Vielmehr stehen die altbewährten Slasherelemente im Vordergrund, so das man sich auf herrlichen Oldschool-Horror einstellen kann. "Hatchet - Victor Crowley" macht in dieser Beziehung selbstverständlich keine Ausnahme und präsentiert genau das, was man sich als Fan von diesem Film erwartet. Dabei beginnt die Erzählung mit einem kurzen Rückblick in das Jahr 1964 und wartet schon an dieser Stelle mit blutigen Einstellungen auf. Das macht natürlich Appetit auf mehr und man soll mit zunehmender Laufzeit auch keinesfalls enttäuscht werden, denn Crowley wütet wieder einmal nach altbewährter Art und befördert dabei so manch einen recht unsanft über den Jordan.

      Erstaunlich erscheint dabei der Aspekt das der Film bei uns in Deutschland ungeschnitten erscheint, denn streckenweise geht es wirklich hart und derbe zur Sache. Wie schon in den vorherigen Teilen ist das Ganze immer mit der nötigen Portion Humor versehen, so das einige Kills trotz ihrer unverhohlenen Brutalität ziemlich witzig erscheinen. Auch bei den Dialogen wurde keinesfalls an Witz und Charme gespart, so das sich der Film absolut nahtlos in das Franchise einordnen kann. Die Effekte können sich wie immer absolut sehen lassen und der Regisseur lässt das Kunstblut teilweise ordentlich fließen, so das die Freunde der etwas härteren Gangart voll auf ihre Kosten kommen. Es macht einfach riesigen Spaß den für tot gehaltenen Victor bei seiner Splatter-Orgie zu begleiten und einige der Tötungen glänzen nicht nur durch Einfallsreichtum, sie haben es in visueller Hinsicht auch wirklich in sich.

      Umso erstaunlicher also, das die FSK hier anscheinend einen wirklich guten Tag gehabt hat, denn es gibt unzählige Horrorfilme, die schon für weitaus weniger Härte stark geschnitten wurden. Nun will ich mich sicherlich nicht darüber beschweren, aber manchmal sind die Kriterien der FSK echt nicht so ganz nachzuvollziehen. Wie dem auch sei, der enthaltene Härtegrad ist sehr hoch angesiedelt und das ist dem Filmvergnügen ganz bestimmt nicht abträglich. Im Zusammenspiel mit dem bekannten Humor und der einmal mehr erstklassigen Atmosphäre ergibt sich ein Gesamtbild, das man in der Summe nur als sehr gut bezeichnen kann. "Hatchet - Victor Crowley" ist ein absolut typischer Slasher im Oldschool-Stil, der durchgehend bestens zu unterhalten weiß. Bei einer Nettolaufzeit von knapp 77 Minuten ist das aber auch nicht weiter verwunderlich und eine längere Laufzeit hätte die Geschichte auch nicht hergegeben. Rein inhaltlich bekommt man nämlich nicht sonderlich viel Substanz angeboten, aber das war letztendlich auch noch nie ein Punkt, durch den sich diese Reihe hervor getan hätte.

      Im Endeffekt bekommt man also genau das geboten was man erwartet, denn Adam Green ist keinerlei Experimente eingegangen, sondern hat seinen mittlerweile vierten Streich ebenso aufgezogen wie seine drei Vorgänger. Das ist auch gut so, denn schließlich macht dieser Aspekt ja auch einen nicht unwesentlichen Teil des Charmes aus, der dieses Franchise seit jeher begleitet. Ein humoriger Oldschool-Slasher mit visuell ansprechenden Kills und einer Hauptfigur, die aufgrund des gewählten Finales nun wohl definitiv zum letzten mal blutrünstig gewütet hat. Alles andere wäre der totale Quatsch, aber im Horrorgenre weiß man halt nie so genau, was die Zukunft noch bringen wird.


      Fazit:


      Nach im Vorfeld durchaus vorhandener Skepsis hat mich "Hatchet - Victor Crowley" letztendlich doch vollkommen überzeugt. Darüber mögen die Meinungen sicherlich auseinander gehen, aber wer schon immer eine Vorliebe für diese Filmreihe hatte, der wird ganz bestimmt nicht enttäuscht. Adam Green hat noch einmal sehr viel Herzblut in sein "Baby" Victor Crowley investiert und das merkt man dem Werk auch in jeder Phase an. Nun sollte es aber dennoch gut sein, denn das Ende der Geschichte lässt eigentlich keinerlei Zweifel daran, das die Ära des Axtmörders nun ihren finalen Abschluss gefunden hat. Allerdings sollte man auf jeden Fall bis zum Ende des Abspanns warten, da dann doch noch einige Szenen kommen, in denen zumindest die theoretische Chance für eine weitere Fortsetzung angedeutet wird, was aber meiner Meinung nach fast schon absurd und jenseits jeglicher Logik wäre.


      [film]8[/film]
      Big Brother is watching you

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    • Geil da steigt meine Vorfreude noch mehr shack Adam Green denkt schon über den 5. Teil nach. Diesmal soll Viktor raus aus dem Sumpf kommen. Denke die Reihe wird weiter fortgesetzt werden.
    • Raptor_04X schrieb:

      Geil da steigt meine Vorfreude noch mehr shack Adam Green denkt schon über den 5. Teil nach. Diesmal soll Viktor raus aus dem Sumpf kommen. Denke die Reihe wird weiter fortgesetzt werden.


      Also eine Fortsetzung nach dem hier gewählten Ende wäre der absolute Humbug, eigentlich undenkbar.
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