Revenge

    • Optisch ein Augenschmaus, und das nicht nur alleine wegen Hauptdarstellerin Matilda Anna Lutz.
      Für meinen Geschmack wurde aber zu viel Wert darauf gelegt, sich fast alleine darauf verlassen, inhaltlich ist es weder etwas neues noch sonderlich ungewöhnliches.
      Anmerken darf man allerdings das die Effekte durchaus wirklich blutig ausgefallen sind, das dann aber wieder zu übertrieben, aber wer wollte nicht schon mal seine offene klaffende Wunde mit einer aufgeschnittenen Blechdose schliessen, ein Glück das diese ein Mexikanisches Bier war und so noch mal eben ein stylisches Tatoo entsteht, wer kann der kann.
      Übertrieben ist überhaupt DAS Wort für "Revenge", aber mal ehrlich, ab und braucht man das, Hirn aus und einfach nur wundern.

      [film]7[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Kritik:

      „Pfirsicharsch“ Matilda Anna Ingrid Lutz (was für eine Name!) (Rings - Samara wartet auf dich) ist eine optisch gute Besetzung, deren Wackelpudding man gerne zuschaut. Ist es aber glaubwürdig bei einer deftigen Bauchwunde mit Komplettdurchschuss, nach einer Aufspießung, anschließend agil und schmerzfrei im Gesicht den Racheakt flott zu verüben? Uff, dass muss man erst mal schlucken. Also die Darstellung/Schauspiel hat mich, sobald es ernst wird, nicht vollends überzeugt. Die visuelle Spielerei im Stil von Nicolas Winding Refn seinen Drive ist Extraklasse dargestellt, bremst aber immer wieder die Spannung etwas aus, da zu viel visuelles geboten wird und dadurch zu wenig geschieht, besonders im Mittelteil des Films zu verspüren. Dreckig und Eklig ist die Aufmachung aber, die Location der marokkanischen Wüste von der Bildqualität her stark eingefangen. Der Synthesizer erklingt genau so modern und oft wie bei Refin's Werk, eine gewisse Künstlichkeit hat das dann natürlich auch.

      So einen modernen Rape and Revange Streifen hat es noch nicht gegeben, der aktuell visuelles Kinoformat erreicht, nur aufgrund der Härte wohl nicht dort gezeigt werden kann, ansonsten aber mit alten Zutaten auch nichts neues liefert, dass nicht schlimm ist, wenn von dem Genre nichts besonderes erwartet wird. Er geizt nur etwas mit Handlungs-Geschehnisse, bietet aber zu letzt noch reichlich Blutschmiererei mit deftigen Einschüssen im Finale, so dass man als Genrefan zufrieden gestellt wird.

      [film]6[/film]
    • Einer der m.E. besseren Rape and Revenge Filme. Was heißt Rape - da
      war kaum was zu sehen. Alles durchweg poppig und bunt.
      Ich habe eigentlich nicht viel erwartet, was den Racheteil angeht,
      aber der ging ordentlich zur Sache. Bei der Szene mit den Glasscherben
      habe ich sogar etwas das Gesicht verzogen. Sonst war zum Ende hin
      alles schön blutig. Die Schauspielerin war sehr hübsch und der Soundtrack
      war abwechslungsreich. Kann man sich anschauen.

      [film]8[/film]