Vorwärts immer!

    • Vorwärts immer!



      Produktionsland: Deutschland
      Produktion: Günter Knarr, Philipp Weinges
      Erscheinungsjahr: 2017
      Regie: Franziska Meletzky
      Drehbuch: Markus Thebe
      Kamera: Bella Halben
      Schnitt: Zaz Montana
      Spezialeffekte: LAVAlabs
      Budget: ca. -
      Musik: -
      Länge: ca. 89 Minuten
      Freigabe: FSK 12
      Darsteller: Devid Striesow, Josefine Preuß, Marc Benjamin, Jacob Matschenz, Jörg Schüttauf

      Inhalt:

      Berlin, 9. Oktober 1989: Anne lebt mit ihrem Vater, dem Schauspieler Otto Wolf, alleine in Ost-Berlin - ihre Mutter ist in den Westen gegangen. Auch Anne hat große Pläne als Schauspielerin, kann sich das aber nicht mehr in der politischen Enge der DDR vorstellen. Ihr Plan steht fest. Mit einem gefälschten Westpass will auch sie "rübermachen". Und sie ist schwanger, ausgerechnet von Matti, dem Sohn von Ottos ärgsten Feind und Schauspielerkollegen Harry Stein. Als Anne mit dem Revolutionären August nach Leipzig zur Demonstration fährt, um sich den Pass zu besorgen, Otto am Theater das geheime Stück "Vorwärts immer!" probt, in dem er Honecker spielt, weiß Otto nur noch einen Ausweg. Als der "echte" Honecker will er im ZK den Schießbefehl in Leipzig stoppen, um das Leben seiner Tochter zu retten. Ein waghalsiges und turbulentes Spiel auf Leben und Tod beginnt - in dem sich nicht nur Anne und August näher kommen, sondern auch Otto als Erich Honecker und die echte Margot...


      Trailer:



      Kinostart in Deutschland: 12.10.2017
      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 20.04.2018
    • Kritik:

      Die Kulisse und Outfits passen soweit, ohne gekünstelt zu wirken, daher der Trailer eigentlich mehr versprach. Der Rest funktioniert nicht, zumindest nicht um über ARD Abendprogramm hinaus zu kommen. Die Darsteller sind zu sehr auf deutschen Serienniveau, nuscheln oft, so dass ich den Ton bei einer deutschen Produktion wieder sehr laut drehen musste und sie kommen nicht aus sich raus, das Schauspiel ist sehr gekünstelt. Dazu noch eine sehr typisch deutsche TV-Naivität, wie die Polizei die auf billige Mitleidsnummer reinfällt. Wer hier vielleicht sowas wie Hausmeister Krause erwartet, wird nicht bedient. Es fehlt an Witzigkeit, der Humor ist unterschwellig, aber das reicht mir nicht, da keine Gags sonst zu verzeichnen sind. Wer viele deutsche TV-Filme sonst konsumiert, kann aber trotzdem auf seine Kosten kommen, genau da gehört der Film hin. Ab der Hälfte hatte ich keinen Bock mehr auf das Werk, die Story weckt damit kein wirkliches Interesse und habe ihn abgebrochen.

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