The Walking Dead - Staffel 8

    • Der Islam hält etwas Einzug in der 1.Episode, der Protagonist der was von Freiheit im Koran schwafelt, wird mit Schusswaffe vertrieben. Am Ende gibt es ein Gedenken an George Romero . Ich fand den Auftakt ok, in der 2.Episode wird dann noch mehr gekämpft untereinander.

      Der Quotensprung zu Beginn der Staffel bleib aus und die 2.Episode viel das erste mal seit Ewigkeiten unter 10, viel auch unter die 9 Millionen Marke. Vielleicht opfert man demnächst das Schulkind Chandler Riggs, denn als Hauptcharakter der Serie hat er mal wieder gar keinen Nutzen.

      Ich hoffe nur das man sich mit dem Kampf nicht komplett über die erste Serienhälfte streckt.
    • Hab nun die Hälfte durch. Episode 8 ist dann auch die, wo man Diskutieren muss. Bis dahin wurde alles aufgebaut, auch streckte sich die ein oder andere Episode dabei mal, aber nichts wildes. Erstmal ist die Episode 8 etwas zu dunkel gefilmt, schlechte Ausleuchtung halt.

      Zitat nun von der Moviepilot Kritik:

      Moviepilot schrieb:

      Wie entkamen Negan und seine Leute? Wieso hat er ein scheinbar nie endendes Repertoire an Männern und Ressourcen? Wieso muss Ricks Gruppe alles gefühlte zehn Folgen lang planen, während Negan plötzlich sofort wieder machtvoll auftreten darf, wenn das Skript danach verlangt?

      Das trifft so zu und ist einfach nur schlecht, unlogisch, macht den Aufgau der vorherigen Episoden damit zunichte. Danach kam auch der Quoteneinbruch der Staffel, zumindest nach der 9.Episode.

      Wiederum gut an der Episode ist aber, dass endlich wieder was passiert, die Episode zieht sich mal nicht in die Länge und Chandler Riggs Abgang, falls dieser wirklich so kommen sollte, wie angedeutet, wäre sehr wünschenswert, denn Riggs trägt bisher kaum was zur Serie bei, nur damals wo es den Vater-Sohn Konflikt gab, aber das ist viel zu wenig. Als Fighter kann man die Bohnstange nicht einsetzen, als schlauer Kopf erweist er sich auch nicht, er nervt einfach nur mit seinen Dackelhaaren und dem Piratenauge. Einen weiteren Aufbau wie in den Comics halte ich für ihn nicht machbar, dafür hätte er ins Fitnessstudio mal gehen müssen, mit den Schauspieler kann man einfach nichts anfangen, daher Konsequenz ihn endlich zu opfern.
    • Die 2.Staffelhälfte durch und die steigert sich gewaltig. Mit Episode 9 wird erklärt wie Sanctuary sich von den Zombies befreien konnte, dies hätte man aber bereits mit Episode 8 zeigen müssen, denn das Ende der 1.Staffelhälfte war inhaltlich richtig verhauen wurden. Die 2.Hälfte ist mit das Beste was ich bei Walking Dead gesehen habe, besonders die dramatischen Elemente sind stark gemacht. Dadurch kann ich auch den teils lahmen 1.Teil der Staffel verzeihen. Besonders die Intrigen werden gut gesponnen und man erhält mehr Einblick in die Charaktere. Im Finale überrascht Walking Dead, waren die letzten Staffeln doch etwas schwächlich am Ende, ist es hier gut gelungen und verlieht der Serie wieder mehr Menschlichkeit und Seele. Walking Dead würde als Zombieklopper nicht funktionieren, zwar sehen die handgemachten Effekte hier gut aus, aber die Beißer kommen eigentlich so wenig zum Einsatz wie in noch keiner Staffel, was aber nicht entscheidend ist und zeigt das TWD mehr als nur Actionkino ist. Es gibt keine Serie dich mich so fesselt wie TWD, mal von Bates Motel noch abgesehen. Wer die Serie damit abtut, dass sie kräftig nachgelassen hat, vielleicht auch weil man keine Zeit oder Geduld mehr findet, ist einfach selbst schuld.

      RiP Carl Grimes

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