Death Race 4 - Beyond Anarchy

    • Death Race 4 - Beyond Anarchy



      Produktionsland: USA, Bulgarien
      Produktion: Paul W.S. Anderson , Jeremy Bolt , Mike Elliott und Greg Holstein
      Erscheinungsjahr: 2018
      Regie: Don Michael Paul
      Drehbuch: Paul W.S. Anderson , Don Michael Paul und Tony Giglio
      Kamera: Alexander Krumov
      Schnitt: Vanick Moradian
      Spezialeffekte: Yovko Dogandjiiski
      Budget: ca. -
      Musik: Brain Mantia, Melissa Reese, Frederik Wiedmann
      Länge: ca. 111 Minuten
      Freigabe: SPIO/JK: keine schwere Jugendgefährdung

      Darsteller:

      Zach McGowan
      Frederick Koehler
      Christine Marzano
      Danny Trejo
      Yennis Cheung
      Cassie Clare
      Lucy Aarden
      Danny Glover

      Handlung:

      Nächster Teil der populären Reihe, mehr demnächst.

      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 18.10.2018 (Verleih: 18.10.2018)
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Kritik:

      Roger Corman gibt die Death Race Reihe nach seinem Trashspektakel Death Race 2050 wieder zurück in die Paul Anderson, Bolt und Elliott Schmiede. Diesmal ohne Roger Corman, der zuletzt ja das Teil endlich mal wieder allein schaukeln durfte und aus meiner Sicht war es dem Original Frankensteins Todesrennen, ebenfalls von Corman, mit Abstand am nähesten, allein von den witzigen Effekten und reichlichen Dialogwitz her. Die schlechte Datenbank-Kritik spielt dabei überhaupt keine Rolle, denn Trash kann von der Masse nicht gescheit bewertet werden.

      Man merkt schnell, dass Anderson viel Wert auf gute Action legt, was sich hinter Kinoprodukte nicht verstecken brauch und davon gibt es reichlich. Die Charaktere haben sich dem unterzuordnen, was aber typisch für alle Anderson Filme ist. Soviel Titten und Meuchelmord hat trotzdem noch kein anderer Anderson Film je gesehen, immerhin ist das familienfreundliche Image ihm hier abgewaschen wurden. Ja die Handlung ist schlecht, auch weil sie sich immer noch etwas zu ernst nimmt, halt wie bei einem Kinofilm, aber wer fragt bei Frankensteins Todesrennen überhaupt nach dem Sinn der Handlung, schon Cormans Erstling hatte derbe Ungereimtheiten rein handlungstechnisch.

      Death Race 4 kommt dicht hinter beide Roger Corman Verfilmungen, klar vor dem mainstreamigen Jason Statham Verschnitt, auch der Regiearbeit von Don Michael Paul sicher zu verdanken, der zuletzt mit Lake Placid 4 und Tremors 5 + 6 bereits überzeugend gearbeitet hat.

      Spätestens als der gewohnt blasse Zach McGowan die schäbige Frankensteinmaske aufsetzt um neuer Unterweldboss zu werden, weis man, dass Teil hat was.

      „Er ist nichts weiter als Fotzenschleim, den eine dreckige Schlampe ausgedrückt hat.“

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