Simpel




    • Produktionsland: Deutschland
      Produktion: Michael Lehmann, ZDF
      Erscheinungsjahr: 2017
      Regie: Markus Goller
      Drehbuch: Dirk Ahner, Markus Goller / Marie-Aude Murail (Roman)
      Kamera: Ueli Steiger
      Schnitt: Tina Freitag, Markus Goller
      Spezialeffekte: Markus 'Maggi' Selchow
      Budget: ca. -
      Musik: Andrej Melita
      Länge: ca. 113 Minuten
      Freigabe: FSK 6
      Darsteller: t David Kross, Frederick Lau, Emilia Schüle, Ludger Pistor, Devid Striesow

      Inhalt:

      Seit Ben denken kann, sind er und sein Bruder Barnabas ein Herz und eine Seele. Barnabas, "Simpel" genannt, ist 22 Jahre alt, aber geistig auf dem Stand eines Dreijährigen. Auch wenn Simpel eine fürchterliche Nervensäge sein kann, ist ein Leben ohne ihn für Ben absolut unvorstellbar. Als ihre Mutter unerwartet stirbt, soll Simpel in ein Heim eingewiesen werden. Die beiden gehen auf die Flucht und nach einer verrückten Odyssee und einer Nacht im Freien kapiert Ben, dass er nur noch eine Möglichkeit hat: Er muss ihren Vater David suchen, den sie seit 15 Jahren nicht mehr gesehen haben.

      Trailer:


      Kinostart in Deutschland: 09.11.2017
      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 18.04.2018

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    • Kritik:

      Ben und Simpel vs. Simpel und Ben

      Laaaand in Sicht! 8))

      Ähnlichkeit hat der Film mit Ulmens Einer wie Bruno, zumindest etwas von der Darmtellerseite her, gerade wie glaubhaft der Behinderte gespielt wird. David Kross, der Michael aus Knallhart und der sicher noch bekanntere Frederick Lau sind so ziemlich das Beste was für die Darbietung des Simpel und Ben aus dem deutschen Kino rauszuholen war, dass ist Weltklasse.

      Ansonsten ist die Handlung hier Roadmovie mäßig ausgelegt, mit Flucht vor der Polizei oder auch Schlägerei im Hamburger Rotlichtviertel. Die emotionale Achterbahn wird geliert, die man bei der Thematik erwarten durfte. Schwächen hat der Film sicher auch, so sind die Ereignisse konstruiert hintereinander, wie das einige Nebencharaktere alle zunächst immer helfen und nie ausreichend ablehnende Worte finden und die Spielzeit ist etwas zu lang geworden, auch wenn an sich keine Langeweile aufkommt, könnte man das Thema auch etwa kompakter halten, um den Wiedersehwert zu erhalten. Dies trübt das Sehvergnügen bei Erstsichtung aber kaum, da hier so viel Herzenswärme drin steckt, das es einen emotional nicht kalt lassen kann.

      [film]8[/film]