Evils - Haus der toten Kinder

    • Evils - Haus der toten Kinder



      Originaltitel: Dark Awakening
      Produktionsland: USA
      Produktion: Albert T. Dickerson III, Dean Jones , Starr Jones, Liliana Kligman-Roitman, Phil Smoot, Michele Weisler
      Erscheinungsjahr: 2014
      Regie: Dean Jones
      Drehbuch: Josh Edwards, Dean Jones
      Kamera: David Bridges
      Schnitt: Sherwood Jones
      Spezialeffekte: Roger Hair
      Budget: ca. -
      Musik: Michael Huey, Terry Huud
      Länge: ca. 95 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Gil Newsom, Jason Cook, Karen Boles, Lance Henriksen, Lauren Sesselmann, R. Keith Harris, Robert Crayton, Tracey Coppedge, Valerie Azlynn, Vanelle, Viktor Hernandez, William Pifer

      Inhalt:

      James Thomas zieht mit seiner kleinen Familie zurück in seine Heimatstadt in das leerstehende Haus seiner Großmutter. Doch ab dem ersten Tag wird dort sein Sohn Danny von Geistern toter Kinder heimgesucht. Diese Kinder wurden offenbar ermordet. Sie fordern nun Rache und Gerechtigkeit und benutzen den kleinen Danny als Sprachrohr. Seine Mutter Jennifer wendet sich in ihrer Verzweiflung an Pater O'Malley, der scheinbar mehr über die Morde an diesen Kindern weiß. Der Pater kennt auch die Verbindung zu ihrem Mann James, der seit seiner Kindheit ein dunkles Geheimnis in sich trägt. Dieses Geheimnis könnte nun seiner eigenen Familie zum Verhängnis werden.


      Trailer:


      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 01.02.2018 (Verleih: 01.02.2018)
    • Nach 30 minuten abgedreht, von den Produzenten von "The Ring" ein Klischee jagd dem anderen.Nein Danke, darauf kann ich getrost verzichten :-) Und die Deutsche Synchro erst, eine Katastrophe, zumindest von der weiblichen darstellerin(die Frau des Mannes deren Mutter verstorben ist).

    • Inhalt:
      James Thomas zieht mit seiner kleinen Familie zurück in seine Heimatstadt in das leerstehende Haus seiner Großmutter. Doch ab dem ersten Tag wird dort sein Sohn Danny von Geistern toter Kinder heimgesucht. Diese Kinder wurden offenbar ermordet. Sie fordern nun Rache und Gerechtigkeit und benutzen den kleinen Danny als Sprachrohr. Seine Mutter Jennifer wendet sich in ihrer Verzweiflung an Pater O'Malley, der scheinbar mehr über die Morde an diesen Kindern weiß. Der Pater kennt auch die Verbindung zu ihrem Mann James, der seit seiner Kindheit ein dunkles Geheimnis in sich trägt. Dieses Geheimnis könnte nun seiner eigenen Familie zum Verhängnis werden.

      (DVD-Cover-Text)

      Wenn auf 'nem Cover schon sowas wie "Intensiver Geister-Horror" und 100% Gänsehautgarantie" und so'n Zeugs steht, muß es eigentlich schon Klingeln daß der Film großer Mist ist.
      Ich finde es nur schade das Lance Henriksen sich für immer schlimmer werdenden Müll hergibt. Anscheinend bekommt er wohl keine besseren Rollen mehr, oder er ist Pleite und brauch dringend jeden Cent...?
      Alterius non sit, qui suus esse potest.
    • Die Kameraqualität schaut aus wie B-Wahre aus den 90ern, aber er kann zumindest durch Grauen und dunkler Atmosphäre überzeugen, wie symbolisiert durch schwarze Raben, auch wenn die Geschichte zu überspitzt und nicht durchdacht genug wirkt um zu überzeugen, sie wirkt fast wie auf einem Bierdeckel geschrieben, besonders am Ende zu merken wo die Fäden nicht zusammen führen sondern auseinander gehen. Die Szene nach dem Abspann oder der unsinnige Bezug zu den alten Stadtbewohnern, die so nach dem Jungen gieren, erklärt sich nicht.

      Wie der Junge von damals in Rückblenden meuchelnd vorgegangen ist, dagegen ist der Bursche aus Das Omen ein Waisenknabe. So richtig glauben kann man es nicht was es mit dem Geistern und den meuchelnden Jungen auf sich hat, aber es amüsiert grausam und hat einige blutige Effekte. Die Kinderdarsteller wirken stark und Lance Henriksen als schwarzmalender Priester in seiner Paraderolle, dagegen stinkt das Elternpaar in den emotionalen Rollen deutlich ab. Regisseur Dean Jones hat sich im Vergleich zu seinem Debüt Coffin Baby - The Toolbox Killer Is Back gesteigert. Allerdings nichts für den Mainstream von Heute, wenn böse Kinder Tiere killen. Für mich gings in Ordnung, ist schön Retro.

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    • Evils - Haus der toten Kinder
      (Dark Awakening)
      mit Lance Henriksen, Jason Cook, Valerie Azlynn, William Pifer, Lauren Sesselmann, Robert Crayton, Tracey Coppedge, Gil Newsom, Viktor Hernandez, R. Keith Harris
      Regie: Dean Jones
      Drehbuch: Dean Jones / Josh Edwards
      Kamera: David Bridges
      Musik: Michael Huey / Terry Huud
      FSK 16
      USA / 2014

      James Thomas zieht mit seiner kleinen Familie zurück in seine Heimatstadt in das leerstehende Haus seiner Großmutter. Doch ab dem ersten Tag wird dort sein Sohn Danny von Geistern toter Kinder heimgesucht. Diese Kinder wurden offenbar ermordet. Sie fordern nun Rache und Gerechtigkeit und benutzen den kleinen Danny als Sprachrohr. Seine Mutter Jennifer wendet sich in ihrer Verzweiflung an Pater O`Malley, der scheinbar mehr über die Morde an diesen Kindern weiß. Der Pater kennt auch die Verbindung zu ihrem Mann James, der seit seiner Kindheit ein dunkles Geheimnis in sich trägt. Dieses Geheimnis könnte nun seiner eigenen Familie zum Verhängnis werden.


      Zumeist ist es nicht unbedingt ein gutes Zeichen, wenn ein Film erst mehrere Jahre nach seinem Erscheinen auf dem deutschen Heimvideomarkt erscheint. Leider bewahrheitet sich das auch im Beispiel vom vorliegenden Beitrag "Evils - Haus der toten Kinder", der aus dem Jahr 2014 stammt. Dabei beinhaltet die Erzählung durchaus einiges an Potential, das allerdings insbesondere in der ersten Stunde so gut wie überhaupt nicht angetastet wird. Regisseur Dean Jones vertrödelt diese Zeit regelrecht mit Banalitäten und ist dabei noch nicht einmal in der Lage, einen konstant ansteigenden Spannungsbogen zu erzeugen. Für einen Gruselfilm ist das praktisch der Todesstoß, denn zumindest müsste an dieser Stelle doch subtiler Horror in Erscheinung treten, was in vorliegendem Fall aber leider nicht passiert. Zwar lassen die ersten Geisterscheinungen nicht allzu lange auf sich warten, aber der Inszenierung gelingt es so gut wie nie, auch nur ansatzweise den Funken auf den Zuschauer überspringen zu lassen. Stattdessen entfaltet sich phasenweise sogar gepflegte Langeweile und das Geschehen kränkelt immens an der totalen Ereignislosigkeit.

      Dieser Umstand ändert sich dann auch erst im letzten Drittel des Filmes, denn hier erfährt das Ganze nicht nur eine für seine Verhältnisse gewaltige Temposteigerung, auf einmal macht sich auch ein Hauch von Intensität breit, der letztendlich in einem wirklich bitter-bösen Finale endet. Die letzten gut 30 Minuten gestalten sich also recht sehenswert und interessant, dennoch kann das den insgesamt doch eher schwachen Gesamteindruck dieser Produktion nur unwesentlich aufwerten. Zu sehr hat einen die Laufzeit davor enttäuscht, als das man nun noch in Begeisterungsstürme ausbrechen könnte. Vor allem ist das der Tatsache geschuldet, das es Jones nicht gelungen ist, seine Geschichte mit der nötigen Grundstimmung auszustatten, denn so etwas wie echtes Gruselfeeling macht sich überhaupt nicht bemerkbar. Hinzu kommt die äußerst billige Optik des Szenarios, denn man merkt dem Film in jeder Phase an, das hier offensichtlich ein relativ niedriges Budget zur Verfügung gestanden hat. Das macht sich dann auch bei den Darstellern bemerkbar, unter denen mit der B-Movie Ikone Lance Henriksen zumindest ein bekanntes Gesicht zu sehen ist.

      Doch auch sein Mitwirken kann das ansonsten von den Protagonisten dargebrachte Schauspiel nicht sonderlich aufwerten, denn vor allem die Hauptdarsteller agieren doch ziemlich hölzern und ungelenk. Es fehlt dabei an jeglicher Überzeugungskraft, was letztendlich jedoch perfekt zu dem gewonnenen Gesamteindruck des Werkes passt. Wie schon kurz angeschnitten kann wenigstens das letzte Drittel etwas entschädigen, auch wenn es keine sonderliche Überraschung ist worauf das Ganze im Endeffekt abzielt. In welche Richtung das Rätsel um die toten Kinder geht kann man nämlich schon frühzeitig erkennen, so das der finale Showdown dann auch keine richtige Überraschung darstellt. Es ist eben auch diese Vorhersehbarkeit der Ereignisse die verhindert, das echte Spannung entstehen kann und so muss man sich am Ende mit einem Film zufrieden geben, der maximal am untersten Rand des Durchschnittsbereiches kratzen kann. Dabei wäre sicherlich weitaus mehr möglich gewesen, denn auch mit verhältnismäßig geringen Geldmitteln hätte Jones einen besseren Film präsentieren können.

      Wenn man "Evils - Haus der toten Kinder" gesehen hat kann man durchaus nachvollziehen, warum diese Produktion erst jetzt bei uns erschienen ist. Zu schwach gestaltet sich eine im Prinzip doch recht interessante Geschichte, die eindeutig unter ihrer sehr mäßigen Umsetzung leidet. Vielleicht liegt es auch einfach am mangelnden Talent der Regisseurs, einen Gruselfilm mit einer für das Genre nötigen Grundstimmung auszustatten. Diese kommt nämlich viel zu kurz und lässt sich wenn überhaupt, erst im letzten Teil der Erzählung phasenweise erkennen. Und so bekommt es der Betrachter einmal mehr mit einem Werk zu tun, das nur in kleinen Teilen und ansatzweise das halten kann, was man sich aufgrund der Inhaltsangabe erwarten darf. Das ist wirklich sehr schade, denn mit etwas mehr Feingefühl und dem Blick für das Wesentliche hätte hier ein richtig guter Film entstehen können.


      Fazit:


      "Evils - Haus der toten Kinder" ist in der Summe eine ziemlich herbe Enttäuschung. Lediglich die letzten gut 30 Minuten verhindern, das man diesen Beitrag als völligen Rohrkrepierer einstufen kann. Einen nachhaltigen Eindruck wird diese Produktion ganz sicher nicht hinterlassen, so das die Sichtung verhältnismäßig schnell in Vergessenheit geraten wird.


      [film]3[/film]
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