Plan B - Scheiß auf Plan A

    • Plan B - Scheiß auf Plan A



      Produktionsland: Deutschland
      Produktion: Ufuk Genc, Oliver Thau
      Erscheinungsjahr: 2017
      Regie: Ufuk Genc, Michael Popescu
      Drehbuch: Rafael Alberto Garciolo
      Kamera: Tomas Erhart
      Schnitt: Lewo
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. -
      Musik: Michael Popescu
      Länge: ca. 103 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Can Aydin, Cha-Lee Yoon, Phong Giang, Eugene Boateng, Laurent Daniels, Julia Dietze, Gedeon Burkhard, Henry Meyer, Florian Kleine, Jennifer Bischof, Linda Gegusch, Norbert Ghafouri

      Inhalt:

      Can, Phong, Cha und U-Gin beste Freunde und zugleich die erfolglosesten Actionstar-Wannabes diesseits von Hollywood. Doch als ihnen ein Casting-Angebot ins Haus flattert, bietet sich eine Chance, endlich zu zeigen, was sie wirklich drauf haben.


      Trailer:



      Amazon Video: 22.12.2017


      Kritik:

      Yeeeeear wir sind die Kung-Fu Gang Alter, wir haben es voll drauf mit unseren Spastikersprüchen Alter, wir haben es aber wirklich fett drauf und andere sind Spastiker, denn wir können wenigstens Amazon Kritiken ficken und wir sind ja so mega am Start als deutscher Film, denn wir zeigen richtige ÄÄÄÄÄchtiööööööööön der feinsten Sorte was deutsche Filme so nicht können, mit Kung-Fu versteht sich Alter.

      Was für ein Mist! Wobei, naja gut. Was hier einzig noch gehen mag sind die Kampfszenen, auch wenn die fetten Stunts und Härte fehlen, aber sie sind zumindest schnell und cool. Die Dialoge, die austauschbaren Darsteller und vor allem die öde Handlung sind es nicht.

      Noch was konstruktives von mir. So einige Dialoge sind genuschelt oder zu leise eingefangen, man kanns nicht verstehen, eine so typische deutsche Filmkrankheit, fast ein Markenzeichen des deutschen Films Heute. Die Leidenschaft bei den Kung-Fu Kämpfen seht die lahme Handlung entgegen und taugt somit nicht für Trash. Was auffällt sind immer die flotten, kurzen und lauten Musikeinlagen, sonst würde man zwischendrin einschlafen. Das Problem des Films ist für mich ganz klar, er ist zu weich. Es fehlt der richtige Pfeffer wie fiese Dialoge und so schnell die Action auch ist, es fehlt die Härte darin, wie gebrochene Arme oder Blut. Es ist in Grunde nichts anders wie Till Schweiger und andere deutsche TV Produzenten es machen, hin und wieder mal zum schmunzeln, aber es fehlt der Biss, es fehlt die Spannung, es fehlt der Mut zur Provokation. Die Darsteller haben zumeist einiges an Hollywooderfahrung als Stuntmänner oder Viva „Detlef Soost“ Dancestar 2006 Eugene Boateng ist auch mit am Start, es ist damit auch nicht so wirklich Independent. Das Genuschel ist aber typisch Deutsch, da könnte man drüber schauen, aber es muss besser unterhalten können, es ist zu viel Mickymaus-Ghettofaust und nicht gut genug um sich von einer deutschen 0-8-15 TV Produktion abzuheben. Ich würde nicht sagen, dass man Amateurfilmfan sein muss, um mit dem Film halbwegs was anfangen zu können, er ist eigentlich gut konsumierbar auch für die Youtubegeneration, wie komische Tanzeinlagen oder männliches Gequieke und Fitness-Muskelfrauen die dünne Männer verprügeln, zumindest ist es nicht mal all zu albern, der Sound kann ein bissel Retro-Feeling hinterlassen, aber es fehlt der Bums dahinter.

      Das funktioniert so nicht. Wenn schon kaum Story befreite Action dann bitte als Kurzfilm und dann auch mit mehr Härte. Nur... auch die Amazon-Fake Kritiken oder Fakebook-Likes haben den Film nicht wirklich halbwegs bekannt gemacht, spätestens nach der Premiere war der Hype geplatzt und das hat seine Gründe. Es gibt lange Schwänze und kurze Spätzünder, dass ist hier eine 12cm Pussy. Für den nächsten Tatort können die Regisseure sich aber qualifiziert haben, mehr ist nicht drin.

      [film]3[/film]