Kiez - Aufstieg und Fall eines Luden

    • Kiez - Aufstieg und Fall eines Luden

      Produktionsland: Deutschland
      Produktion: Rolf Bührmann
      Erscheinungsjahr: 1983
      Regie: Walter Bockmayer, Rolf Bührmann
      Drehbuch: Hans Eppendorfer, Walter Bockmayer, Bernd Holzmüller
      Kamera: Thomas Mauch
      Schnitt: Alexander Rupp
      Musik: Die Partei
      Länge: ca. 99 Min.
      Freigabe: FSK 18
      Darsteller: Wolf-Dietrich Sprenger (Knut) · Katja Rupé (Heinke) · Brigitte Janner (Ditte) · Karl-Heinz von Hassel (Charly) · Rainer Philippi (Nils)




      Knut hat soeben abgemustert und sucht auf dem Kiez nach einer neuen Einnahmequelle. Er lernt Heinke kennen und schickt sie auch gleich auf den Strich. Mit seinem alten Kumpel, Niels, begeht er Raubüberfälle, und verguckt sich in dessen Alte, Ditte, mit der er in Berlin ein bürgerliches Leben starten will. Das geht natürlich in die Hose, also führt sein Weg wieder zurück nach Hamburg, wo Niels und seine Gang schon auf Knut warten.

      Ui, KIEZ ist ein besonderes Stück asozialer Filmgeschichte. Ein Trip durch schäbige Bumslokale und ebenso eklige Mietwohnungen. Asozial bis (so formuliert es Knut immer) die Linde rauscht. KIEZ ist genau der Film, den man seinen Schwiegereltern vorführen sollte, wenn man diese auf Ewig vergraulen möchte. Die Darsteller sind allesamt klasse und in manchen Passagen frage ich mich ernsthaft, wie diese es auf die Kette bekamen, so dermaßen asozial zu wirken.

      KIEZ ist einfach unbeschreiblich (einmal geht noch) asozial und obendrei ein total geiler Film.