I, Tonya



    • Produktionsland: USA
      Produktion: Steven Rogers, Tom Ackerley, Margot Robbie und Bryan Unkeless
      Erscheinungsjahr: 2018
      Regie: Craig Gillespie
      Drehbuch: Steven Rogers
      Kamera: Nicolas Karakatsanis
      Schnitt: Tatiana S. Riegel
      Spezialeffekte: John S. Baker und Jeffery D. Woodrel
      Budget: ca. -
      Musik: Peter Nahsel
      Länge: ca. 120 Minuten
      Freigabe: FSK 12
      Deutscher Kinostart: 22 März 2018
      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 22.08.2018


      Darsteller:

      Margot Robbie: Tonya Harding
      Sebastian Stan: Jeff Gillooly
      Mckenna Grace: Tonya Harding (jung)
      Caitlin Carver: Nancy Kerrigan
      Allison Janney: LaVona Golden
      Bojana Novaković: Dody Teachman
      Julianne Nicholson: Diane Rawlinson
      Jason Davis: Al Harding

      Handlung:

      Bei der ehemaligen Eiskunstläuferin Tonya Harding stapelt sich das dreckige Geschirr, und auch im Gefühlsleben der früheren Profisportlerin hat sich einiges aufgestaut.
      Da ist zum einen die Erinnerung an ihre kettenrauchende und ständig alkoholisierte Mutter LaVona Golden, mit der sie permanent stritt, wobei auch einmal ein Messer fliegen konnte.
      Von ihrem ersten Freund und späteren Mann Jeff Gillooly setzte es regelmäßig Prügel, und nachdem sie sich von ihm getrennt hatte, schoss er sogar auf sie.

      Jeff war es auch, der bei den Olympischen Winterspielen 1994 versucht ihre Konkurrentin Nancy Kerrigan auszuschalten indem er ihr von ein paar bezahlten Schlägern ein Bein brechen lassen wollte.
      Der Plan misslang jedoch.
      Bei dem anschließenden Wettbewerb belegt Kerrigan den zweiten Platz, Harding hingegen wird nur Achte.

      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Biografischer Hintergrund:

      Nach dem sogenannten Eisenstangen-Anschlag auf ihre Erzrivalin Nancy Kerrigan im Vorfeld der Olympischen Winterspielen 1994 war Tonya Harding in Ungnade gefallen.
      Zwar war Kerrigan bei der Attacke durch einen von Hardings Ex-Mann und ihren Bodyguard angeheuerten Angreifer verwundet worden, dennoch konnte sie an dem nachfolgenden Wettbewerb teilnehmen.
      Harding, deren Ruf und Karriere nach dem Vorfall dahin waren, beteuerte viele Jahre lang, nichts von den Plänen gewusst zu haben.
      Harding wurde wegen Behinderung der Ermittlungen verurteilt und lebenslang von Meisterschaften ausgeschlossen, was einem Berufsverbot gleichkam.
      Ob und wie sehr sie in die Tat eingeweiht war, ist bis heute umstritten

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    • Es gibt Filme die sollte man gesehen haben, I, Tonya ist so einer.
      Sollte man Tonya Harding einfach hassen, lieben oder sogar beides?
      Eine Antwort auf die Frage ist eine allgemeine Weisheit - "Es gibt immer mehrere Wahrheiten, jeder hat seine eigene".

      Warum hier ins Kino?
      Weil der Film alles hat!
      Humor, teils furchtbaren Humor der aber keiner ist, denn das meiste, so skurill es auch aussieht ist schlicht so abgelaufen, überragende Darsteller oder nicht zu vergessen eine fulminante Auswahl an grooviger Musik.
      Eine "der" Sport Historien überhaupt - geschaffen für diese Welt aus Neid und Missgunst, dazu kommt "natürlich" das typische Märchen ala USA.
      Tonya ist das Mädchen das bereits mit vier jahren besser Eislaufen konnte wie der grosse Rest nach jahrelangen Training später, dem jedoch eines fehlt, eine gute Erziehung und vor allem das Gefühl geliebt und anerkannt zu werden, Umstände die den Rest ihres lebens stetig beeinflussen werden.

      Dann der Cast, wer ist besser?
      Margot Robbie (Suicide Squad) als Tonya oder Allison Janney als ihre Mutter die über Leichen geht, kaum zu glauben was auf diesem Planeten so alles kraucht und flaucht?!
      Auch der Rest - grossartig!
      Sportfilme sind sich meist ziemlich ähnlich, auch hier hebt er sich deutlich von der riesigen Masse ab.
      Was für eine Komödie, halt ist doch eher ein Drama, ach was ein Thriller, näh klar eine Biografie oder doch ein...?

      Margot Robbie bekannt als Dr. Harleen F. Quinzel/Harley Quinn aus Suicide Squad erhielt eine Oscar-Nominierung als beste Hauptdarstellerin, und Allison Janney?
      Die gewann den Golden Globe Awards 2018 und den Oscar 2018 jeweils als beste Nebendarstellerin, und mit was?
      Mit Recht!

      [film]9[/film]
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tom bomb ()

    • Tolles Drama! Habe die Geschichte damals nicht so doll verfolgt, deshalb
      fand ich den Film sehr interessant und auch spannend. Das Leben von
      Harting war ja ein Albtraum. Verbal und körperlich von ihrer Gift und
      Galle spuckenden Mutter attackiert, vor und während ihrer Ehe von
      ihrem Mann verprügelt. Was aber am Ende passiert - nicht der Angriff
      auf Kerrigan - fand ich überraschend und habe das nicht erwartet.
      Margot Robbie spielt genial, aber Allison Janney spielt alle an die Wand.
      Eine eindringlichere und bösere Nebenrolle habe ich selten gesehen.

      [film]10[/film]
    • Normalerweise schon, Problem eins, die länge, 120 Minuten sind für Cheffe nix, warum auch immer, Problem zwo, die Filmmusik, so erklingen Songs von Cliff Richard, Laura Branigan oder Fleetwood Mac, mich haben die umgehauen, habe tatsächlich anschliessend erst einmal ein Best Off von Fleetwood Mac gekauft, hatte schon mal was von denen, aber keiner weiss mehr wo.
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    • 2 Stunden gehen noch. Mit mehr tue ich mich auch immer etwas schwer.
      Ja, die Musik war klasse. Fleetwood Mac und Stevie Nicks solo
      mochte ich immer. Little Lies und Gypsy sind meine absoluten Favoriten.
      Laura Branigan war auch immer toll. Self Control, Solitaire,
      Spanish Eddie... Tolle Lieder und tolle Videos. So etwas gibt es heute
      leider nicht mehr. Den heutigen Schrott kann man kaum ertragen.

      Die Musik passte gut in den Film.