The Death of Stalin - Hier regiert der Wahnsinn

    • The Death of Stalin - Hier regiert der Wahnsinn



      Produktionsland: Vereinigtes Königreich, Frankreich, Kanda, Belgien, USA
      Produktion: Jean-Christophe Colson, Giles Daoust, Sarah Wheale uva.
      Erscheinungsjahr: 2017
      Regie: Armando Iannucci
      Drehbuch: Armando Iannucci, Ian Martin, David Schneider
      Kamera: Zac Nicholson
      Schnitt: Peter Lambert
      Kostüme: Suzie Harman
      Budget: ca. -
      Musik: Christopher Willis
      Länge: ca. 106 Minuten
      Freigabe: FSK 6

      Darsteller:

      Jeffrey Tambor: Georgi Malenkow
      Steve Buscemi: Nikita Chruschtschow
      Simon Russell Beale: Lawrenti Beria
      Michael Palin: Wjatscheslaw Molotow
      Paul Whitehouse: Anastas Mikojan
      Jason Isaacs: Georgi Schukow
      Olga Kurylenko: Marija Judina

      Handlung:

      Der Film basiert auf der französischen Graphic Novel La Mort de Staline (dt.: The Death of Stalin) von Autor Fabien Nury und Illustrator Thierry Robin.
      Er handelt von den Machtkämpfen, die in der Sowjetunion nach Stalins Tod im März 1953 im engsten Führungszirkel von Partei und Staat ausbrachen.

      Nach einer Radioübertragung eines Mozart-Konzerts durch Radio Moskau fordert Josef Stalin telefonisch eine Aufzeichnung an.
      Da das Konzert jedoch nicht aufgenommen wurde, wird die Aufnahme unter absurden Bedingen hektisch nachgestellt.
      Unter anderem werden, um identische akustische Bedingungen zu erreichen, Passanten von der Straße geholt, um Zuschauer zu ersetzen, die den Sendesaal schon verlassen hatten.
      Die Pianistin Maria Yudina, deren Angehörige durch Stalins Regime getötet wurden, lässt sich nur durch eine Bestechung mit über 20.000 Rubeln bewegen, erneut zu spielen.

      In der Schallplattenhülle, die per Kurier zu Stalins Datsche geschickt wird, versteckt Yudina einen Zettel, in dem sie den Diktator beschuldigt, das Land in den Abgrund zu führen.
      Als Stalin die Notiz liest, erleidet er eine Hirnblutung und stürzt gelähmt zu Boden.

      Da zunächst niemand wagt, unaufgefordert sein Zimmer zu betreten, wird er erst am nächsten Morgen bewusstlos aufgefunden. Von den herbeigerufenen Mitgliedern des Zentralkomitees der KPdSU (ZK) trifft zunächt Geheimdienstchef Lavrenti Beria ein, der Yudinas Notiz entdeckt und an sich nimmt.
      Kurz darauf erscheint der stellvertretende Generalsekretär des ZK, Georgi Malenkow, der wegen Stalins bevorstehendem Tod in Panik gerät.
      Beria rät ihm aber, die Führung zu übernehmen, in der Hoffnung, ihn wie eine Marionette beeinflussen zu können.

      Bis auf den ehemaligen Außenminister Wjatscheslaw Molotow, den Stalin am Vorabend auf eine Liste seiner Feinde hatte setzen lassen, treffen schließlich alle Mitglieder des ZK ein, darunter auch dessen Sekretär Nikita Chruschtchow.
      Zwischen ihm und Beria entbrennt nun ein verdeckter Machtkampf...



      Kinostart in Deutschland: 29.03.2018
      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 16.08.2018
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Verbot in Russland:

      In Russland wurde von verschiedener Seite ein Verbot des Films gefordert.

      Zum Zeitpunkt der Premiere in England hatte der Verleiher in Russland, Wolga Film, beim Kulturministerium noch keinen Antrag für eine Lizenz eingereicht, die danach erteilte Lizenz wurde nach einer Ankündigung des Kulturministers am 23. Januar wieder entzogen.

      Ein Kino hatte den Ticketverkauf nicht gestoppt und zeigte den Film vom 25. bis 27 Januar insgesamt fünf Mal und wurde dafür in erster Instanz zu hohen Geldbußen verurteilt.

      Wedomosti berichtete, das Verbot hätte zu einer großen Bekanntheit des Films im Land geführt. Im Vergleich mit dem Film Matilda zeigte sich, dass die „Entehrung“ Stalins für Russen schlimmer sei, als jene des Zaren.

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    • Grossartiger schwarzer Humor vom feinsten, das kuriose, vielleicht ist einiges davon so oder so ähnlich tatsächlich abgelaufen.
      Schauspielerisch ein Geniestreich aller agierenden, besonders aber Steve Buscemi, der kann ja alles spielen.
      Von vorne bis hinten ein Vergnügen, gespielt wird die Klaviatur des trockenen und hinterlistigen Witzes, prima!

      [film]8[/film]
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    • Auf keinen Fall wie Kingsman, es fehlt vor allem die Härte. Funktioniert bei mir nicht, hektisch und albern mitunter altbacken, statt lustig. Es ist auch ein sehr Dialog lastiger Film, so wirklich packt die Handlung aber nicht. Wenn der Film wenigstens lustig wäre, hätte man den in Rußland womöglich nicht mehr verboten, so wirkt er nur dumm. [film]2[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Kingsman???

      Und natürlich ist der lustig, sogar extrem.
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    • Die Witzigkeit liegt hier im Auge des betrachters. Es mag ironisch sein manches, aber so träge wie das abläuft, ist das für mich uninteressant.

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    • Das mag ja sein das er für dich uniteressant ist, ich hingegen empfinde ihn als Augenschmaus.
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