Das Haus der Vergessenen

    • Habe mir etwas mehr von dem film versprochen , dennoch ist er sehenwert bringt genügend spannung und spass mit sich !!![FILM]7[/FILM]


      "Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten auf die Erde zurück."

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      In Gedenken an unseren Freund thor72, der am 5.3.2014 viel zu jung verstarb.

      Elantra, Hotte99, Three Finger, Skyr0se, Anyu, bossbitchOla, Samazone, Skilla, Nezyrael, Harry Warden, GrinsenderKürbis, Logge1002, Slayer, Dr.Gore, tom bomb, TripleSix, Fun, Skeletor, turborotz, Dr.Doom, Burns, Ghostface, Fulci1978, killercroc, Wassilis, Mbwun, Midnight, Early Grace
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    • Ich kann mich noch gut dran erinnern als ich diesen Film das erste mal sah. Es war während meiner, sagen wir mal, "filmischen Sturm und Drang"-Phase, wo ein Film nur gut war, wenn der Bodycount über 100 war und das Blut im fünfstelligen Literbereich floss. Ach die Jugend. :0: Das beste Aushängeschild für diesen Film war natürlich der Name Wes Craven . Alles klar, man merkt früh worum es geht. Da ist dieser kleine Junge Fool, der irgendwie mehr Eier in der Hose hat als mancher Erwachsener und dafür sorgen möchte, das es seiner Familie gut geht. Die große Schwester geht auf den Strich und die Mutter ist schwer krank. Das ist wohl die treibende Kraft dahinter, das er mit einem Freund der Schwester (großartig, der junge Ving Rhames, ich wusste gar nicht das der auch mal schlank war, wenn man an "Pulp Fiction" oder "Con Air" denkt, da war schon etwas kräftiger, auch wenn zwischen den Filmen Jahre liegen) und dessen Kumpel einen Einbruch begehen möchte und bis sie bemerken das sie da einen riesen großen Fehler begehen, vergeht nicht viel Zeit. So, viel mehr möchte ich nicht verraten. Will ja nicht vom "Spoiler-Hammer" erschlagen werden. lolp Obwohl der Film von Anfang an spannend ist, beginnt die, sagen wir mal, "richtige" Spannung erst da, als das Haus betreten wird. Die Atmosphäre ist genauso bedrückend und beengend, wie die Zwischenwände des Hauses, die, wie man ja erfährt, bewohnt sind. Man meint fast schon, man würde sich selbst dazwischen befinden und hoffen, das man auf niemanden trifft. Ich hoffe ich habe nicht zuviel verraten. Was allerdings, ein klitzekleines Manko darstellt, ist vielleicht das Cover. Gut, Schädel spielen zwar eine Rolle in dem Film, aber man erwartet dann vielleicht irgendwie Zombies, ich weiß auch nicht warum. Jeder assosziiert mit Totenköpfen etwas anderes. Jedenfalls, nicht vom Cover irritieren lassen, denn der Film ist wirklich ein gelungener und abwechslungsreicher Horrorfilm der Neunziger, der stellenweise gut gespickt ist mit einem kräftigen satirischen Unterton. Man wird meiner Meinung nach auf keinen Fall enttäuscht. Er zählt noch heute zu meinen absoluten Favoriten und das wird er auch bleiben.

      [film]10[/film]
      "Manche sehen mich nicht richtig, manche doch viel zu genau,
      meine Meinung ist mir wichtig, denn sie ist absolut Perfekt!"

    • Kritik:

      Eine atmosphärische Schauerkomödie mit derben Szenen. Eine Besonderheit des Films ist der SM Anzug des Psychopathen. „Der dreckige kleine Parasit“ gespielt von „Moonwalker“ Brandon Quintin Adams verkörpert die Rapper oder Michael Jackson Jugend Anfang der 90er bestens, hier sicher auch als bester Darstelelr zu nennen, so wie alle anderen Protagonisten, allerdings mit ganz schönem Overacting an sich in Ordnung sind. Es gibt einige Kampfhundszenen wo Menschen angefallen werden, vom Härtegrad wird doch einiges geboten, wie auch ein blutig abgestochener Kampfhund und Blut verschmierte Gesichter. Wenn der Film nicht so seine derbe Ader hätten, könnte er als überdrehte Komödie durchgehen, ok Tanz der Teufel war ja auch ziemlich überdreht, wo hier ebenfalls im Keller Kreaturen lauern. Die stetigen Hände die aus den Wänden herausbrechen hat Craven von seinem Nightmare On Elm Street überspitzt wiederverwendet. Das Haus an sich bietet schön gruselig dunkle Ecken am Stück. Das Haus der Vergessenen ist sehr unterhaltsam, etwas unlogisch da man den Bengel hätte öfter erscheisen können, es aber dann nicht tut. Nur ich mag solche überdrehten Filme Anfang der 90er.

      „Manchmal ist drinnen, draußen.“

      [film]8[/film]