Nightmare on Elm Street 6 - Freddys Finale

    • Nightmare on Elm Street 6 - Freddys Finale

      Produktionsland: USA
      Produktion: Robert Shaye, Aron Warner, Michael De Luca
      Erscheinungsjahr: 1991
      Regie: Rachel Talalay
      Drehbuch: Rachel Talalay
      Kamera: Declan Quinn
      Schnitt: Janice Hampton
      Spezialeffekte: Stephen Brien
      Budget: ca. 11.000.000 $
      Musik: Brian May
      Länge: ca. 86 Minuten
      Freigabe: FSK 18
      Darsteller: Robert Englund, Lisa Zane, Shon Greenblatt, Lezlie Deane, Ricky Dean Logan, Breckin Meyer, Yaphet Kotto, Roseanne, Tom Arnold, Elinor Donahue, Johnny Depp, Cassandra Rachel Frel, David Dunard, Marilyn Rockafellow, Virginia Peters, Alice Cooper u.a.





      Inhalt:

      Glauben Sie ja nicht, dass Sie jetzt endlich ruhig schlafen können! Denn Freddy Krueger (Robert Englund) kehrt zurück und verfolgt uns in unseren Träumen, bis das Blut gefriert! Die Kinderpsychologin Lisa Zane (Todfreunde - Bad Influence) wird von ständig wiederkehrenden Albträumen geplagt. Doch erst als sie einen neuen Patienten kennen lernt, findet sie eine Spur, die sie zu einem bestimmten Haus in der Elm Street führt. Dort bereitet sich der Böse, der in keinem Grab Frieden findet, auf einen neuen Großangriff vor.


      Trailer:



      Poster:




      Kritik:

      Rachel Talalay übernimmt nun zum ersten mal die Regie bei der Nightmare Reihe. Sie war von Anfang an mit verbunden und zunächst mit der Produktion vertraut. Das Budget wurde etwas weniger. In Springwood gibt es inzwischen durch Freddy Krueger keine Kinder sowie Jugendliche mehr, somit muss Freddy um sich noch mit weiteren Seelen eindecken zu können auch über die Stadtgrenzen hinaus aktiv werden und Jugendliche heranlocken. Maggie (Lisa Zane) stellt sich samt ihres Geheimnisses aber als besonders harte Nuss heraus, wird diese Freddys Untergang sein?

      Auch in Teil 6 erfährt man noch einiges über das sympathische Monster Freddy, was zuvor noch nicht erwähnt wurde.
      Den Sound hat man erfreulicherweise wieder mit tollem Rock aufgepeppt. Besonders zu gefallen wissen die Spezialeffekte sogar mit gelungenem Splatter und ein lustiges Computerspiel. Die Anzahl der Opfer ist allerdings sehr niedrig ausgefallen.

      Nun zu dem was diesen Teil für mich zum Schwächsten der Reihe werden lässt. Natürlich liegt es vor allem an der Story. Zum einen soll Springwood schon völlig Kinderleer sein und auch Jugendliche gibt es nicht mehr, was einfach nicht glaubhaft und zu übertrieben geraten ist. Desweiteren wird eine Tochter für Freddy aus den Hut gezaubert, na toller Einfall und dann ist sie auch noch so gut besetzt! ;-)

      Die Darsteller sind nämlich auf unterschiedlichem Niveau, als das bekannteste Gesicht kann sich Yaphet Kotto (Alien) sehen lassen. Die negativen Ausnahmeerscheinungen sind allerdings Lezlie Deane (Tracy) und leider auch Lisa Zane (Maggie) beide sind ein Totalausfall, man muss sogar Angst haben das Lezlie Deane während ihrer Rolle einschläft, vielleicht litt sie auch an Migräne? Die humorvollen Sprüche Krueger's sind seit Teil 3 auf hohem Niveau, so auch bei diesem. Allerdings ist Freddys deutsche Synchronisierung wesendlich härter als zuvor, dies ist zumindest gewöhnungsbedürftig und nahm mir auch etwas von Freddys humorvollen Dialogen. Die Atmosphäre steht den Vorgängern in nichts nach, insbesondere im Heizungskeller-Szenario kann diese dreckig auftrumpfen. Zu diesem großen Finale dürfen natürlich Gastauftritte von Tom Arnold, Johnny Depp, Roseanne und Alice Cooper nicht fehlen. Ein Kritikpunkt ist die Filmtitelbezeichnung "Freddys Dead", denn ein Ikone stirbt bekanntlich nie!

      [film]5[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro/Industrial - Das Neuste: Klick
    • Teil 1 und 3 steht für mich ausser Konkurrenz. Der Rest der Nighmare-
      Serie ist gute Unterhaltung.

      [film]7[/film]
    • ich krieg wieder prügel, aber mir gefällt der gar nicht. reine geldmacherei dieser film. [film]3[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Prügel nicht gleich. Ist ja auch der schlechteste aus der ganzen Reihe. :0:

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Teil 6 ist wirklich ein Witz, welcher weder in der US- noch in der Deutschen Schnittfassung was taugt. Nett anzusehen, mehr nicht,

      [film]6[/film]
    • Also, vorweg, ich verstehe die schlechten Kritiken für den sechsten Teil der Reihe überhaupt nicht!
      Er ist doch richtig gut geworden. Okay, vielleicht spreche ich gerade als "Freddy"-Fan, das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass der Film wirklich gelungen ist.

      Man bekommt hier eine solide Story geboten, die atmosphärisch überzeugen kann. Gerade die Szenenabfolge als Maggie nach Springwood reist, um John dabei zu helfen, sein Gedächtnis wiederzuerlangen, dabei aber ihre eigene Vergangenheit herausfindet, ist sehr gut umgestzt worden. Man findet auch viel über Freddy selbst heraus, und dieses Szenario, dass Freddy alle Kinder in Springwood ermordet hat, sorgt bei einem für ein leicht beklemmendes Gefühl.

      Es tauchen zwar keine Charaktere aus den fünf Vorgängerfilmen auf, dafür aber interessante neue. Auch Lisa Zane als Widersacherin Freddy's macht ihren Job sehr ordentlich. Und mit Yaphet Kotto (Alien, James Bond - Leben und sterben lassen) bekommt man einen waschechten Filmveteren präsentiert. Dazu runden das Ganze noch schöne Cameo-Auftritte von Johnny Depp und Alice Cooper, beispielsweise, ab.

      Der Film ist Freddy-Fun pur. Gelegentlich arten seine Späße schon etwas ins Lächerliche aus (Stichworte: Videospiel oder Hexenbesen!) und seine Maske wirkt, wie im fünften Teil, nicht sonderlich bedrohlich. Aber das sind alles Kritikpunkte, wie Master schon so schön feststellte, auf hohem Niveau und die trüben das Sehvergnügen nicht wirklich.

      [film]8[/film]
      Hurley: "Hat der Vogel gerade meinen Namen gerufen?"
      Sawyer: "Ja hat er...Und gleich danach hat er Goldklümpchen gekackt."
    • Einige Darsteller haben den Film runter gezogen, deswegen dürfte er auch schlechter weggekommen sein als Freddy's New Nightmare. Zudem hat Freddy eine andere dt. Synchro bekommen, die nicht mehr ganz so gut ankommt. Die Späße waren ansonsten gut, das dürfte kaum jemand negativ gesehen haben.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Ich finde den Film nicht ganz so gut wie den ersten oder dritten Teil,er vermag es dennoch zu unterhalten.Die Effekte und die Maske sind wie in allen Teilen sehr gut gelungen und von der Storyline passt auch so zimlich alles.
    • Ein Teil, der mir nicht ganz so gut gefiel. Freddy's Humor ist hier wohl am extremsten ausgeartet
      Spoiler anzeigen
      Videospiel, Ohr "leihen"...
      .
      Das ist auch der große Pluspunkt! Die Story ist zwar an sich ganz solide und ein Neuanfang gewissermaßen.
      Doch wirkt das Ganze etwas ausgelutscht.

      [film]6[/film]
      "Menschen erschaffen gerne Monster. Und Monster ... zerstören eben ihre Schöpfer.!"

      Harlan Wade, F.E.A.R.
    • Original von sid.vicious
      Teil 1 und 3 steht für mich ausser Konkurrenz. Der Rest der Nighmare-
      Serie ist gute Unterhaltung.

      [film]7[/film]


      Dabei find ich gerade Teil 2 und 4 sehr gut :0:


      Für mich ist Freddy Finale einer der schwächsten Freddy Teile. Irgendwie auch der an den man sich am wenigsten erinnert finde ich.... Meine Wertung 7 / 10
      Arthur Spooner: "Ah, ihr jungen Leute mit eurem Gesundheits- und Schlankheitstick. Zu meiner Zeit hatte man mit Mitte fünfzig einen ordentlichen Herzinfakt. Und wir haben ihn zu schätzen gewusst!"
    • Original von P!ng0
      Ein Teil, der mir nicht ganz so gut gefiel. Freddy's Humor ist hier wohl am extremsten ausgeartet
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      Videospiel, Ohr "leihen"...
      .
      Das ist auch der große Pluspunkt! Die Story ist zwar an sich ganz solide und ein Neuanfang gewissermaßen.
      Doch wirkt das Ganze etwas ausgelutscht.

      [film]6[/film]


      Habe den Film heute morgen zum Frühstück gesehen.
      Was ein großer Pluspunkt ist, dass Freddys makaberer Humor wohl auf den Höhepunkt der Serie ist.
      Außerdem versucht man die Stroy um Freddy herum zu erweitern, was interessant ist.
      Spoiler anzeigen
      Man bekommt weitere Beweggründe für seine "Bösheit" (gbt es das wort?)


      Leider fehlt die gruselige Atmosphäre komplett. Durch den Humor könnte es aber auch nicht wirklich gruselig werden! Ist wohl der Einfluss von "Funsplatter-Filmen" oder Trash etwas zu stark geworden... lolp

      Sagen wir: [film]6[/film]
      "Menschen erschaffen gerne Monster. Und Monster ... zerstören eben ihre Schöpfer.!"

      Harlan Wade, F.E.A.R.
    • Original von tom bomb
      ich krieg wieder prügel, aber mir gefällt der gar nicht. reine geldmacherei dieser film. [film]3[/film]


      Ganz in Gegensatz zu den anderen Sequels, nicht wahr? lolp

      Mir gefällt der 6.Teil eigentlich recht gut. Insbesondere die vielen optischen Spielereien mit den Traumwelten und die Flashbacks in Freddys Jugend werten den Film, besonders im direkten Vergleich mit dem mißglückten "Dream Child", deutlich auf. Purer Kommerz, sicherlich. Aber verdammt unterhaltsamer!

      Und Freddys Kommentar, nachdem er im "Videospiel-Traum" Breckin Meyer gekillt hat, wirkt heute geradezu rührend anachronistisch: "Tolle Grafik!" lol
      Allein der Schmerz vermag es, dich spüren zu lassen, dass du wirklich existierst.
    • Fand zwar die komplette Reihe sehr gut, aber für mich ist das hier der zweit Schwächste (nach dem Siebten). Die Video Sequenz fand ich eigentlich lustig, aber der Rest war nur Mittelmäßig.
      Robert war wieder genialer Schauspieler, die anderen waren ganz ok. Spannung hat mir gefehlt deswegen "nur":
      [film]7[/film]
    • Ein recht unterhaltsamer Film, der aber leider nicht ganz an die Vorgänger herankommt aber dennoch zu unterhalten weiß. Ich liebe diese Reihe sehr und mag daher jeden Teil.

      [film]7[/film]
    • ich fand den teil der reihe eher affig. alleine diese szene mit dem computer spiel nervt mich rigendwie. das wirkt irgendwie zu gekifft.

      [film]5[/film]
    • Ich finde auch die komplette Serie klasse - dem ersten und dem dritten würde ich [film]10[/film] geben, allen Anderen (inkl. New Nightmares) 8/10. Freddy rockt - trotz manchmal etwas überzogenem Humor... :6:
    • Es gibt ein paar nette Auftritte. Der von Alice Cooper ist durchaus ansprechend und natürlich Freddies Darbietung als Hexe von Oz. Das hatte zumindest was. teil 1 und Teil 3 sind allerdings ausser Konkurrenz. Später wurde Freddy zum reinen Clown.
    • Dieser Teil der Nightmare Reihe ist bis jetzt mit Abstand der schlechteste.

      Die Idee mit der Tochter von Freddy ist zwar gut und bietet die Berechtigung für diesen Teil, wirkt aber irgendwie gezwungen. Die Traumsequenzen können wieder einmal eine bedrohliche Atmosphäre aufbauen, nur denn Traum mit dem Videogame hätte man sich absolut sparen können der wirkt nur voll daneben. Außerdem wirken einige Location´s extrem billig und niveaulos (besonders wenn man sie mit denn Vorgängern vergleicht).
      Auch der Humor ist in diesem Teil total unpassend und mir persönlich zu abgedreht dazu trägt auch die Synchro ihren Teil bei.

      Schrecklich fand ich auch die Schauspieler, der einzige der gewohnt gutes fürs Auge bietet ist Robert Englund, der Rest ist na ja eben da. Teilweise agiert der restliche Cast sehr Lust bez. Motivations-Los, das es schon nervt.

      Auch fehlt es diesem Teil an härte und Blut, mir ist jetzt keine Szene besonders im Gedächtnis geblieben und das will mal was heißen.

      Ein Teil denn man sich hätte sparen sollen, ja ich denke müssen. Nur für beinharte Freddy Fans empfehlenswert.

      Gerade noch
      [film]4[/film]
      Zensur Ist Für´n A......!!

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    • Das Videogame fand ich cool. Beim Rest sehe ich das auch so. Als Nightmarefan ist dieser Teil für mich ein echter Reihnfall, viel schlechter als der von viele missbilligte 2.Teil, der bis auf die fehlenden Träume ansonsten aber alles zu bieten hatte was Nightmare ausgemacht hat. Freddy ist in den 90ern angekommen, er selbst ist auch ok, aber der Rest nicht. Besonders schrecklich sind hier die Darsteller, dass stimmt. lolp
      Witzig ist allerdings der ein oder andere Spruch von Freddy wie "Was ist blos mit unserer Jugend los." etc. lol

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro/Industrial - Das Neuste: Klick
    • Meines Wissens ist dies der umstrittenste Teil nach dem zweiten Teil. Warum weiss ich selber nicht, ich für meinen Teil hab mich nur über die deutsche Synchro von Freddy aufgeregt, Kermit der Frosch lässt grüssen Alter. Dieser Teil hier ist mehr zu einem der humorvolleren Filme der NOES-Reihe mutiert, was nicht jedem gefallen dürfte.

      Ich finde aber dennoch, dass der Unterhaltungswert immer noch da ist und dies lässt sich auch nicht abstreiten. Der Film lässt sich auf witzige und durchaus kreative Ideen ein. Die Darsteller gehen grade noch über das lala hinaus, können sich aber dennoch noch sehen lassen und von Freddy selber müssen wir nicht anfangen, wenn Robert Englund unter der Maske steckt, dann ist da auch 100% Freddy drin.

      Die Effekte sind auch gut gelungen, für mich aber viel zu wenig, da hätte man gerne noch einen drauf setzen können. Ich empfehle jetzt halt mal die ungeschnittene Fassung, denn wie ich gelesen habe, wurde sogar die Fassung die mal auf ORF ausgestrahlt wurde auf eine FSK 12-Fassung runtergesäbelt, also da frage ich mich dann schon was davon übrig bliebt...Muss man sich mal vorstellen, was es nicht alles gibt.

      [film]7[/film]





    • Freddy's FRinale - Nightmare on Elm Street 6
      (Freddy's Dead: The Final Nightmare)
      mit Robert Englund, Lisa Zane, Shon Greenblatt, Lezlie Deane, Ricky Dean Logan, Breckin Meyer, Yaphet Kotto, Tom Arnold, Roseanne Barr, Elinor Donahue, Johnny Depp, Cassandra Rachel Friel, David Dunard, Marilyn Rockafellow
      Regie: Rachel Talalay
      Drehbuch: Wes Craven / Rachel Talalay
      Kamera: Declan Quinn
      Musik: Brian May
      FSK 18
      USA / 1991

      Jahre gingen ins Land, es herrscht Ruhe und Frieden in Springwood. FREDDY KRUEGER - (Robert Englund) ist tot...denkste ! Völlig falsch. Das narbengesichtige Schlapphut-Monster mit seinen Rasiermesserklauen beschert erneut "mörderische Träume". Immer wieder erwacht die gutaussehende Kinderpsychologin MAGGIE (Lisa Zane) aus demselben Alptraum, dessen Bedeutung sie nicht versteht. Erst als sie im Heim für schwer erziehbare Jugendliche auf John (Shon Greenblatt) trifft, den letzten Überlebenden der Elm Street, kommt sie Stück für Stück näher an die erschreckende Wahrheit heran: FREDDY hatte nicht nur einen Sohn, er hatte auch eine Tochter. MAGGIE wagt, was Generationen von Teenagern nicht geschafft haben... FREDDY für immer ins Jenseits zu befördern.


      Nachdem die Nightmare Reihe schon mit dem vierten und fünften Teil ein wenig an Qualität eingebüßt hat wurde mit vorliegendem Film der absolute Tiefpunkt in der Freddy-Saga erreicht. Mit wirklichem Horror-und einem herrlichen Gruselerlebnis hat das vorliegende Szenario nämlich nur noch herzlich wenig zu tun und spätestens hier mutiert der einst so bitter-böse Albtraum-Killer zu einer regelrechten Witzfigur. Vielleicht mag das nicht jeder so sehen, doch "Freddy's Finale" versprüht nur noch sehr wenig von den einstigen Stärken, die diese Film-Reihe so sehr ausgezeichnet haben. So wird man beispielsweise den Eindruck nicht los, das der gute Herr Krueger ganz eindeutig seinen Biss verloren hat und in dieser Geschichte auch merklich in den Hintergrund gerät. Stattdessen wird der Zuschauer mit ziemlich blassen Charakteren konfrontiert, die im Prinzip durch die Bank eher lustlos agieren und zudem in teils absolut hanebüchenen Passagen zu sehen sind, die kaum noch etwas mit dem ansonsten gewohnten schwarzen Humor zu tun haben. Teil 6 mutiert phasenweise eher zu einem vollkommen überzogenen Klamauk, was nicht nur diesen einzelnen Film, sondern auch den Gesamteindruck der kompletten Reihe ein wenig ins Lächerliche zieht.

      Als Beispiel dafür soll nur die Sequenz dienen, in der eines der Opfer als Marionette in einem von Freddy dirigierten Videospiel herhalten muss, was in der Realität für einige schon als absurd zu bezeichnende Szenen sorgt, bei denen man nun wirklich nicht lachen kann. Das Ganze erscheint vielmehr hoffnungslos albern und nimmt der Geschichte eigentlich auch jegliche Intensität, so das man den gesamten Film kaum ernst nehmen kann. In der Hauptsache mag das auch daran liegen, das den Machern letztendlich auch die Ideen ausgegangen sind, denn es macht sich doch mehr als stark bemerkbar, das die Thematik um Freddy Krueger so ziemlich ausgelutscht erscheint. Was ehemals innovativ und herrlich erfrischend daher kam, wirkte mittlerweile fast schon langweilig und monoton. Einzig und allein die Tatsache, das man hier noch einmal diverse Informationen aus der Vergangenheit des Killers erfährt, bewahrt diesen Film vor einem totalen Rohrkrepierer, denn der Umstand das Freddy ein Kind hatte, sorgt zumindest phasenweise für ein wenig Spannung.

      Ansonsten hat dieses Werk von Rachel Talalay allerdings herzlich wenig zu bieten, die Tötungen erscheinen recht einfallslos und die gesamten Ereignisse wirken irgendwie lieblos und ohne jegliche Fantasie dahin geklatscht. Man spürt durchgehend, das hier einfach ein einigermaßen gelungener Abschluss gefunden werden sollte, was letztendlich jedoch eher misslungen ist. "Freddy's Finale" mutiert vielmehr zu einer obskuren Komödie, die zudem noch nicht einmal den nötigen Witz enthält, um diese Bezeichnung auch wirklich zu verdienen. Gerade aus heutiger Sicht präsentiert sich der Film dabei als mit Abstand schwächster Teil einer Reihe, die einem zwar insgesamt gesehen sehr viel Freude bereitet hat, aber meiner persönlichen Meinung nach einen weitaus würdigeren Abschluss verdient hätte. Und so wird dann auch der von vielen Leuten eher ungeliebte Nachfolger "Freddy's New Nightmare" stark aufgewertet, in dem Wes Craven noch einmal wirklich innovative Ideen hat einfließen lassen, was eigentlich nie so richtig von den Fans gewürdigt wurde.

      Im Endeffekt liegt hier nicht mehr als ein maximal mittelmäßiges Werk vor, in dem die notwendigen Horror-Elemente nur noch spärlich vorhanden sind. Kaum Härte, eine leicht vorhersehbare Rahmenhandlung, kaum Spannung und erst recht nicht das typische Nightmare-Feeling sind keine Atribute, um zu einem überzeugenden Gesamteindruck zu gelangen. Aus dem einst fiesen Albtraum-Killer ist ein biederes Schoßhündchen geworden, das eher lächerlich daher kommt als das es Bedrohlichkeit und Furcht verbreiten würde. So ist es dann auch nicht weiter verwunderlich, das mit diesem Film das Ende stattfinden sollte, das der gute Schöpfer von Freddy Krueger aber Gott sei Dank noch einmal berichtigt hat, damit der Horror-Ikone zumindest ein würdiger Abgang verliehen wurde.


      Fazit:


      Im Grunde genommen hätte man sich diesen Teil auch gänzlich sparen können, der keinerlei wirklich sehenswerte Elemente beinhaltet. Lieblos und ohne jegliche Innovation offenbart sich ein Szenario, das an diversen Stellen schon einen leicht peinlichen Eindruck hinterlässt. Man vermisst fast sämtliche Zutaten, die Herrn Krueger zu einer der beliebtesten Figuren des Genres gemacht haben und gibt ihn sogar in etlichen Szenen der Lächerlichkeit preis. Selbst mit einem Bonus als eingefleischter Fan der Reihe kann man so nur zu einem höchst mittelmäßigen Eindruck gelangen.


      [film]5[/film]
      Big Brother is watching you
    • Ist auch der schwächste Teil der Reihe.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Original von Dr.Doom:

      Ist auch der schwächste Teil der Reihe.



      Und schon wieder sind wir einer Meinung, das wird mir langsam unheimlich. lol
      Big Brother is watching you
    • Original von Master Of Horror:

      Original von Dr.Doom:

      Ist auch der schwächste Teil der Reihe.



      Und schon wieder sind wir einer Meinung, das wird mir langsam unheimlich. lol


      Sag ich doch, 80er oder auch 90er Filme. lolp

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Nightmare Runde sechs und Freddy's vermeintliche Ende. Mit diesem Teil, bei dem Rachel Talalay die Regie übernahm, konnte man wieder mal keine Steigerung erreichen. Aber zum Glück, hat der gute Wes Craven ja noch einen würdigen Nightmare Film nachgelegt, mit dem dann auch Schluss sein sollte.


      Im sechsten Teil der Reihe versucht der amnesiekranke John Doe Freddy's Tochter Maggie zu finden, denn nur mit ihrer Hilfe kann er Springwood verlassen. Nachdem Freddy alle Kinder in der Stadt getötet hat, hat er sich das neue Ziel gestellt, eine neue Elm Street zu erschaffen, um so seine Mord Orgie fortsetzen zu können. Maggie entdeckt unterdessen viele dunkele Kapitel aus der Vergangenheit ihres Vaters, etwa dass er von seinen Mitschülern gehänselt wurde, dass er Tiere gequält hat, dass er von seinem Stiefvater verprügelt wurde und dass er seine eigene Frau erwürgt hat, nachdem sie von seinen Kindermorden erfahren hatte. Außerdem wird offenbart, wie die Traum Dämonen Freddy das Angebot des ewigen Lebens machten.


      Im sechsten Teil haben wir einen Freddy, der wirklich nur noch zur Witzfigur geworden ist und nichts mehr von seiner eigentlichen Bedrohlichkeit besitzt. Einige Szenen werden hier so übertrieben ins lächerliche gezogen, dass man diesen Teil wirklich nur noch als Komödie verstehen kann. Die Traumwelten sind zwar recht gelungen, aber auch in der Realen Welt wirkt alles sehr skurril z.B. verhalten sich die Erwachsenen im Kinderleeren Springwood sehr merkwürdig. Gut ist zwar das man viel aus der Vergangenheit von Freddy erfährt, so ist die Story aber dann doch ein wenig zu sehr an den Haaren herbei gezogen. Beim Bodycount hat man sich sehr zurück gehalten, was wohl daran lag, dass man sich hier wesentlich mehr auf den lustigen Aspekt konzentrieren wollte. Schauspielerisch ist das ganze auf gutem mittelmäßigem Niveau. Man bekommt auch kurz ein paar andere Berühmtheiten wie Roseanne, Tom Arnold, Alice Cooper und Johnny Depp zu Gesicht.

      Fazit:

      Ein sich nicht wirklich von den vorherigen Filmen abhebender Teil der Nightmare Reihe. Der Film wird einem Freddy Krüger Ende nicht wirklich gerecht, aber wie schon erwähnt hatte Wes Craven da noch ein Wörtchen mit zu reden. Als eigenständige Horrorkomödie kann der Film aber ganz gut unterhalten.


      [film]5[/film]
    • Ich fand ihn damals als er neu erschienen ist richtig gut,das lag aber auch nur daran weil man als Fan so gedacht hat.Bei der Zweiten Sichtung machte sich dann doch schon eine kleine Ernüchterung breit,die auch bei weiteren Durchläufen angehalten hat,weshalb ich diesen Teil als besseren Durchschnitt ansehe.

      [film]6[/film]
    • Bei diesem Freddy-Teil sitze ich bis heute so zwischen den Stühlen. Ich würde ihn insgesamt eher zu den schwächsten " Nightmare on Elm Street" zählen. Ich war auf den Film gespannt, da er ja, wenn man so will, die Original-Reihe abschloss ( Wes Craven 's "New Nightmare" sehe ich extra, er steht für sich.) und am Ende war ich eher enttäuscht. Dabei fängt Teiö 6 gar nicht sp übel an: Das in
      Spoiler anzeigen
      dem Flugzeig oder Freddy als Busfahrer.
      , dann z.B. die Sache mit dem
      Spoiler anzeigen
      Videospiel
      oder das mit dem
      Spoiler anzeigen
      Hörgerät
      . Nett sind auch die Auftritte von
      Spoiler anzeigen
      Alice Cooper
      oder
      Spoiler anzeigen
      Johnny Depp
      Nur ich finde je länger der Film geht um so schwächer wird er. Lisa Zane fand ich in ihrer Rolle auch nicht so doll. Zwar iist jetzt nicht alles schlecht, aber gerade da er die Original-Reihe abschloss, war's insgesamt doch zu wenig. :221: Sehe diesen "Nightmare" nicht so häufig.

      [film]6[/film]
    • "Nightmare on Elm Street 6" ist zwar ebenfalls gut unterhaltsam, jedoch meiner Meinung nach der schwächste Teil. Trotz des skurrilen Einfallsreichtums und der coolen Cameos von Johnny Depp und Alice Cooper u.a. macht der Film gerade am Ende vieles falsch und lässt Freddy´s finalen Tod so langweilig und zu lieblos schnell runter gerattert zurück, weshalb der Film in Bezug auf ein endgültiges Ende echt lausig wirkt.
      Da ist mir Freddy´s New Nightmare viel lieber und stellt für mich das eigendliche Finale da - auch wenn der Film mehr oder weniger für sich selbst steht.

      Dennoch bleibt Nightmare on Elm Street 6 echt unterhaltend und kann man sich hin und wieder mal geben.
      "Ich hab mich lange nicht mehr bei meinen Kindern gezeigt - und zwar viel zu lange..."
    • Da schließe ich mich der Horror Gruppe hier im Forum Nahtlos an, dieser "Letzte"Freddy Teil ist definitiv der schlechteste der Reihe.
      Durchaus hat der Film seine Momente die zum "Schmunzeln" sind aber durch die schwache Handlung und den schlechten Schauspielern kann der Film nie zünden.
      Natürlich macht Freddy auch in diesen Teil seine Rolle wieder hervoragend, aber das nützt nichts wenn alles andere vorallem das Finale sehr sehr schwach ist.
      Geht gerade noch so durch da ein gewisser Unterhaltungswert da war.
      [film]5[/film]