Aufbruch zum Mond

    • Aufbruch zum Mond



      Produktionsland: USA
      Produktion: Marty Bowen, Damien Chazelle, Wyck Godfrey, Ryan Gosling
      Erscheinungsjahr: 2018
      Regie: Damien Chazelle
      Drehbuch: Nicole Perlman und Josh Singer
      Kamera: Linus Sandgren
      Schnitt: Tom Cross
      Spezialeffekte: J.D. Schwalm
      Budget: ca. - 59.000.000 Mio US $
      Musik: Jusitn Hurwitz
      Länge: ca. 141 Minuten
      Freigabe: FSK 12
      Deutscher Kinostart: 08.11.2018

      Darsteller:
      Brady Smith, Brian d'Arcy James, Christopher Abbott, Ciarán Hinds, Claire Foy, Corey Stoll, Cory Michael Smith, Ethan Embry, Jason Clarke, Kyle Chandler, Lukas Haas, Patrick Fugit, Ryan Gosling, Shea Whigham

      Handlung:

      Im September 1962 wird Neil Armstrong der Öffentlichkeit als Mitglied einer Astronautengruppe vorgestellt.
      Zu diesem Zeitpunkt weiß Armstrong noch nicht, dass er am 21. Juli 1969 als erster Mensch den Mond betreten wird.

      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...

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    • So viele Frauen und so wenig Zeit....
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    • Vorlage:

      Der Film basiert auf der autorisierten Biografie First Man: The Life of Neil A. Armstrong von James R. Hansen aus dem Jahr 2005.
      In einer deutschen Übersetzung wurde die Biografie unter dem Titel First Man – Neil Armstrong: Der erste Mensch auf dem Mond im Heyne Verlag veröffentlicht.
      Darin gewährte Hansen erstmals exklusiven Zugang zu privaten Dokumenten und persönlichen Quellen.
      Von Armstrongs Kindheit bis zum unfassbaren Ruhm durch die Apollo-11-Mission.

      Er beschreibt aber auch Armstrongs Beteiligung an der Untersuchung der Challenger-Katastrophe, und so berühmt der Astronaut war, so wortkarg und scheu in der Öffentlichkeit wird er von seinem Biografen beschrieben.

      Der Historiker hatte für die NASA gearbeitet und wurde später Professor für Geschichte an der Auburn University, Alabama.
      Er hat bereits zehn Bücher über die Geschichte der Luft- und Raumfahrt veröffentlicht und wurde dafür vielfach ausgezeichnet.
      Armstrong hatte am 21. Juli 1969 als Kommandant von Apollo 11 als erster Mensch den Mond betreten. Der Astronaut starb im August 2012 im Alter von 82 Jahren.
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    • Zumindest kommerziell wird das nichts mehr, auch bei uns In Deutschland bleibt er hinter den Erwartungen.
      Ganze 8.500 Zuschauer sahen den Auftakt am Donnerstag, in immerhin 268 Kinos.
      In den USA kamen 43 Mio US $ zusammen, weltweit bislang ca. 83 Mio $, knappe 60 Mio hat er gekostet, hinzu kommen Marketingkosten usw, Qualität setzt sich leider nicht immer durch.
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      Was ich bislang nicht wusste, insgesamt waren nur zwöf Menschen auf dem Mond, allesamt Mitglieder der Apollo Missionen, Eugene Cernan und Harrison Schmitt waren im Jahr 1972 die letzten, noch nie von denen gehört, Shame on me.
      2006 war noch angedacht das 2024 die erste Mondbebauung für Zivilisten fertig gestellt würde, Barack Obama stoppte dieses Vorhaben aufgrund der Kosten.
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    • Diesen Film muss ich unbedingt sehen.
      Wenn man sich die Bilder hier mal anschaut,könnt ihr euch sicher denken warum. :0:

      gernot-geise.de/apollo/dateien/mondlandefahren.html
    • Was man dem Film was zugute halten muss dann ist es die Kameraarbeit und die Effekte.
      Der Film verzichtet weitgehend auf spektakuläre Weltraum Aufnahmen im Stil von Gravity.
      Die Kamera ist immer subjektiv, also zeigt eigentlich fast immer die Sicht der Piloten Bzw Blickwinkel aus der unmittelbaren Nähe der Piloten.
      Ist die Kamera mal außerhalb des Flugobjekts dann sieht man auch hier einen starren Blickwinkel als wäre es Go pro außen am Raumschiff angebracht.
      Es gibt nur sehr sehr wenig Szenen wo man mal eine totale eines raumgefährts sieht.

      Das mag den einen oder anderen stören und klar wäre es anders sicher spektakulärer geworden aber auf diese Art und weiße fühlt es sich alles einfach sehr realistisch und glaubwürdig an. Und es nimmt einen auch garnicht das Gefühl des Ausmaßes.

      Es stinkt hier auch nicht an jeder Ecke nach CGI, klar mach ich mir keine Illusionen und es ist denke ich klar das die PC‘s für den Film heiß gelaufen sind, aber man merkt es nicht, es wirkt alles sehr sehr echt. Und was cgi angeht bin ich wirklich empfindlich.

      Die erzählstruktur ist ein wenig ungewöhnlich, kalt und löchrig. Im Film fühlt sich das so schlüssig an, aber für mich fehlt es an einigen Ecken.
      Ein Apollo 13 zb hat ein weitaus angenehmeres erzählmuster.
      Hier sind große Sprünge da und man hat das Gefühl es wird einfach abgespult. Der Mond ist am Ende auch unspektakulär erzählt, die Landung spannend, bis zum ersten Schritt spannend und Zack das wars ab nach Hause, auch wieder so ein großer Sprung statt sich für die wirklich interessanten Sachen bischen Zeit zu lassen. Es sind einfach Riesen Sprünge in der Handlung die sich durch den ganzen Film ziehen.
      Das starten der mondfähre und das ankoppeln an der Weltraum Kapsel wäre interessant gewesen. Sowas sieht man hier nicht und dieses Muster verfolgt der Film konsequent durch die 2,5 Stunden Laufzeit.

      Auf der anderen seite bekommt das Familien Drama, die Story um die tote Tochter usw zuviel Screentime. Und selbst da sind die Sprünge oft riesig.

      Ohnehin hab ich mich gefragt warum das mit der Tochter hier Platz gefunden hat, es soll Armstrong als traumatisiert zeigen. Aber es macht in Wirklichkeit einfach nur traurig und zieht bischen die Stimmung des Films runter.
      Ohnehin ist der Film von der gesamten Stimmung sehr trübselig was zu einem großen Teil auf Ryan Goslings Konto geht, der Kerl verbreitetet eine so schlechte Laune.
      Glaub man sieht im gesamten Film keine Handvoll Szenen in 2,5 Stunden wo man einen Menschen Lächeln sieht.

      Erwarte keine Komödie aber die Stimmung ist hier schon eher auf dem Tiefpunkt.

      Film ist für mich erstem sehr interessant, sowas kann für mein Empfinden garnicht trocken genug erzählt sein, finde sowas hoch interessant und fühle mich dadurch unterhalten. Aber es hätte ruhig ein wenig tiefer in die Materie angetaucht werden dürfen, mehr Infos mehr Technik, mehr Weltraum, mehr Mond, dafür weniger Drama, Familie usw.

      [film]6[/film]

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