Nur Gott kann mich richten

    • Nur Gott kann mich richten



      Produktionsland: Deutschland
      Produktion: Christian Becker, Moritz Bleibtreu, Martin Moszkowicz, Oliver Nommsen
      Erscheinungsjahr: 2017
      Regie: Özgür Yildirim
      Drehbuch: Özgür Yildirim
      Kamera: Matthias Bolliger
      Schnitt: Linda Bosch, Sebastian Thümler
      Spezialeffekte: Markus Geiger
      Budget: ca. -
      Musik: Peter Hinderthür
      Länge: ca. 97 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Moritz Bleibtreu , Edin Hasanovic , Birgit Minichmayr , Kida Khodr Ramadan , Franziska Wulf , Peter Simonischek , Tim Wilde , Alexandra Maria Lara , Kailas Mahadevan , Leon Ullrich , Masha Tokareva


      Inhalt:

      Vor fünf Jahren hat Ricky (Moritz Bleibtreu) nach einem missglückten Überfall für seinen Bruder Rafael (Edin Hasanovic) und seinen Kumpel Latif (Kida Khodr Ramadan) den Kopf hingehalten. Jetzt ist er raus aus dem Knast, und Latif möchte sich erkenntlich zeigen: er hat ein scheinbar sicheres Ding in Aussicht. Ricky könnte sich mit dem Geld, das dabei herausspringt, eine neue Existenz aufbauen. Nach anfänglichem Zögern stimmt Ricky zu, aber sobald die Vorbereitungen stehen, beginnen auch schon die Komplikationen. Ricky ist gezwungen, Rafael an Bord zu holen, den er eigentlich nie mehr in Schwierigkeiten bringen wollte, und auch sonst scheint sich die Welt gegen ihn zu verschwören. Vor allem in Form von Diana, einer Polizistin in Geldnot, die plötzlich kriminelle Energie entwickelt, um die Pläne der Jungs auf ganz unvorhergesehene Weise zu durchkreuzen. Ein nervenaufreibendes Katz-und-Maus-Spiel setzt ein, das sie alle in den Abgrund zu reißen droht.

      Trailer:



      Kinostart in Deutschland: 25.01.2018
      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 30.08.2018
    • Kritik:

      Die positiven Kritken hierzulande werden dem Ganzen nicht gerecht. Die Handlung hat mich kein Stück gepackt. Die Gewalt ist überschaubar, an Spitzen aber durchaus gut vorhanden, wie gleich zu Beginn mit dem Schuss in den Brustkorb, also die Action ist zumindest gelungen. Von Kraftausdrücke wird öfter gebracht gemacht, aber auch nicht so krass übersteuert wie z.b. bei Reeperbahn von Timo Rose oder Koxa zuletzt. Ich finde zwar allgemein, dass deutsche Gangsterfilme meist nicht funktioniert, da oft übertrieben geschrien wird und Sympathiefiguren vollkommen aus bleiben bei der ganzen Deutsch-Rapp Darstellung, aber im Gegensatz zu hier, sind die Kritiken an sich auch eh schlecht. Dieser Gangsterfilme ist allerdings noch schlechter trotz positiver Kritiken, da die Darsteller vollkommen an Unglaubwürdigkeit leiden, wie in einem deutschen Tatort-Krimi. Der einzige Unterschied sind die deftigeren Ausdrücke zu einen Tatort, aber nicht dermaßen Übermassen überzogen das es noch unterhalten könnte. Vollkommen anders als Chiko zuvor von Özgür Yildirim, der funktioniert bei mir nicht, einfach nur langweilig mit sehr viel übles deutsches Genuschel im Dialog, was so für mich garnicht geht.

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