Ritual und Verführung

    • Ritual und Verführung



      Die Geschichte des Kinos ist ein einziges Ritual der Verführung: eine Verführung durch Sinnlichkeit, Körperlichkeit, Bewegung, Rhythmus, Licht, Raum und Klang – aber auch eine Verführung mittels des Begehrens, zur Souveränität wie zum Bösen. Die Verführungsstrategien der filmischen Inszenierung quer durch die Filmgeschichte werden anhand unterschiedlicher Werke aus den verschiedensten Genres eingehend beschrieben und analysiert. Dabei werden Autorenfilme ebenso wie populäre Genrefilme einer differenzierten Betrachtung unterzogen: LETZTES JAHR IN MARIENBAD, DAS PIANO, BASIC INSTINCT, APOCALYPSE NOW, IM REICH DER SINNE, FRENCH CONNECTION, DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER, MATADOR, CRASH, QUERELLE, DER LETZTE TANGO IN PARIS, ROMANCE X, THE WILD BUNCH, DIE 120 TAGE VON SODOM, EXISTENZ, TITANIC und viele andere.

      Klappentext

      Wer sich wirklich mal mit Seduktionstheorie auseinandersetzen will, der sollte ausreichend Zeit mitbringen und RITUAL UND VERFÜHRUNG genau lesen. Stiglegger schärft den Blick des Lesers, stärkt sein Filmverständnis und öffnet ihm zahlreiche Türen, dessen Schwellen er nach dem genauen Lesen von RITUAL UND VERFÜHRUNG definitiv erfolgreich überschreiten kann.

      Ein anspruchsvolles Buch, dass sich nicht als einmalige Lektüre darstellt, sondern stets hilfreich zur Seite steht. Ein Buch über das man auch in 100 Jahren noch sprechen wird.


      10 von 10
    • Da ich mittlerweile einige Texte zur Filmtheorie durchgearbeitet habe, muss ich festhalten, dass Stigls Texte innert RITUAL UND VERFÜHRUNG sehr gut nachvollziehbar sind, da er sein Wissen unter anderem anhand plausibler Beispiele und ohne Verwendung unnützer Fremdworte transportiert. Das Buch ist extrem lehrreich.