Roma



    • Produktionsland: Mexiko
      Produktion: Alfonso Cuarón, Nicolás Celis und Gabriela Rodriguez
      Erscheinungsjahr: 2018
      Regie: Alfonso Cuarón
      Drehbuch: Alfonso Cuarón
      Kamera: Alfonso Cuarón
      Schnitt: Adrian Gough und Alfonso Cuarón
      Spezialeffekte: Alex Vasquez
      Budget: ca. -
      Musik: Lynn Fainchtein
      Länge: ca. 135 Minuten
      Freigabe: FSK 12

      Darsteller:

      Yalitza Aparicio: Cleo
      Marina de Tavira: Sra. Sofía
      Daniela Demesa: Sofi
      Marco Graf: Pepe
      Latin Lover: Profesor Zovek
      Nancy García García: Adela
      Jorge Antonio Guerrero: Fermín
      Fernando Gradiaga: Sr. Antonio
      Verónica García: Sra. Teresa
      Nicolás Peréz Taylor Félix: Beto Pardo
      Andy Cortés: Ignacio
      Clementina Guadarrama: Benita

      Handlung:

      In den 1970er Jahren in Mexiko-City werden protestierende Studenten von einer paramilitärischen Gruppe getötet.
      In der Stadt lebt auch eine Mittelstandsfamilie, die von den Geschehnissen nicht unberührt bleibt.
      Die Kinder lieben ihr Kindermädchen, das auch als Haushälterin der Familie arbeitet.




      Kinostart in Deutschland: 06.12.2018
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
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    • Hintergrund:

      Ein Haupterzählungsstrang des Films ist die Geschichte des Massaker von Corpus Christi im Jahr 1971, bei dem Dutzende Menschen im Rahmen von Studentenprotesten von einer paramilitärischen Gruppe namens Los Halcones getötet wurden.
      Bis heute ist nicht klar, wie viele Studenten damals starben.

      Das berüchtigte „Corpus-Christi“-Massaker fand zur Zeit von Mexikos „Guerra Sucia“ (schmutzigem Krieg) statt, der bis Anfang der 1980er-Jahre andauerte.
      Das Verschwindenlassen, die Ermordung und Folterung von Tausenden Linken militanten Arbeitern und Bauern ist bis heute ein Kapitel der mexikanischen Geschichte, das nicht vergessen wurde.

      Alfonso Cuarón, der mexikanische Regisseur des Films, war zur Zeit des Massakers neun Jahre alt.

      Vertreter von Menschenrechtsorganisationen und der "Sonderstaatsanwaltschaft für soziale und politische Bewegungen der Vergangenheit" (Femossp) in Mexiko hatten sich im Jahr 2005 empört, als eine Richterin den Antrag auf Haftbefehl wegen Völkermords im Jahr 1971 ablehnte.

      Die letzte juristische Möglichkeit im Inland, den ehemaligen Präsidenten Luis Echeverría Álvarez für seine Verantwortung beim Massaker an oppositionellen Studenten am 10. Juni 1971 zur Rechenschaft zu ziehen, war damit ausgeschöpft, und Echeverría blieb auf freiem Fuß.
      Ein Jahr später, am 30. Juni 2006, wurde Echeverría als Hauptverantwortlicher für das Massaker von Tlatelolco (Matanza de Tlatelolco) verhaftet.
      Allerdings wurde das Verfahren bereits Anfang Juli 2006 wegen eingetretener Verjährung eingestellt.
      Bei dem weitaus blutigeren Massaker in Tlatelolco waren am 2. Oktober 1968 einigen Hundert Studenten der UNAM, der Universität von Mexiko-Stadt, ums Leben gekommen.

      Die Studentenproteste waren von der mexikanische Regierung mit brutaler Gewalt und dem Einsatz von Maschinengewehre niedergeschlagen worden, um nur zehn Tage später ungestört eine „Olympiade des Friedens“ feiern zu können.
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    • Roma hat den Goldenen Löwen bei den Filmfestspielen von Venedig gewonnen.
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    • Regisseur Alfonso Cuarón hat in Hollywood mit dem Blockbuster Gravity, komplett seine Magie fürs dramatische Element verloren. Roma ist ein extrem zahmer und langweiliger Film, mal paar nackte Tatsachen, aber nichts was so richtig an Härte und Tiefe geht. Es wird zu sehr das alltägliche Leben aufgezeigt, ohne dass der Ablauf irgendwie Interesse weckt. Das Werk hat so viele herausragende Kritiken wegen der besonderen Kameraführung. Mehr als ein langweiliger Kunstschiss ist Roma nicht geworden, also kein Film über die Abgründe, kein Film wie Children of Men von ihm.

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      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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