Die Folterkammer des Vampirs

    • Die Folterkammer des Vampirs



      Originaltitel: Requiem pour un Vampire / Requiem for a Vampire
      Alternativtitel: Caged Virgins; Vierges et Vampires
      Produktionsland: Frankreich
      Produktion: Sam Selsky
      Erscheinungsjahr: 1971
      Regie: Jean Rollin
      Drehbuch: Jean Rollin
      Kamera: Renan Pollès
      Schnitt: Michel Patient
      Spezialeffekte: Carol Fiedler
      Budget: ca. -
      Musik: Pierre Raph
      Länge: ca. 83 Min.
      Freigabe: ungeprüft
      Darsteller: Marie-Pierre Castel, Mireille Dargent, Philippe Gasté, Dominique, Louise Dhour, Michel Delesalle, Antoine Mosin, Dominique Toussaint, Paul Bisciglia u.a.

      DVD Niederlande: Encore (französischer und englischer Ton, deutsche Untertitel)
      Mediabook (DVD + Blu-Ray): 26.05.2017



      Inhalt: Die beiden Freundinnen Marie und Michelle befinden sich auf der Flucht. Ein Mitkomplize (oder Freund, näheres erfährt man nicht) kommt dabei ums Leben. Die Mädchen schlagen sich durchs Land, kommen an einem Friedhof vorbei, bis sie an einer verlassenen Burg ankommen. Dort möchten sich die beiden verstecken und ausruhen, bis alles überstanden ist. Doch diese Burg wird noch von anderen "Gestalten" bewohnt, unter ihnen ein uralter Vampir, der dem Untergang geweiht ist aber seine "Art" erhalten möchte. Marie und Michelle geraten in dessen Einfluss. Können sie entkommen?


      Trailer:
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      Fazit: Eine wilde Verfolgungsjagd, untermalt durch verschiedene Schusswechsel. Zwei Autos rasen einer Landstraße entlang. Im ersten Auto sitzen zwei als Clowns verkleidete Damen und ein Kerl. Im Verfolgerauto, dass sieht man nicht genau und es wird einem nicht erklärt vor wem oder was die drei flüchten. Sie können zwar entkommen, aber der Mann wird tödlich verwundet. Die Mädels verbrennen die Leiche samt Auto, um deren Spuren zu verwischen. "Peng", und mittendrin steckt der Zuschauer in einem weiteren Jean Rolllin-Filmchen!

      Ich war erst einmal leicht perplex, denn die Filme von Rollin sind nicht wirklich für ihre begnadeten Action-Szenen bekannt. Okay, begnadet waren diese Szenen auch nicht. Man merkt sofort, dass die Schauspieler mit Platzpatronen schießen und die Fahrkünste der Protagonisten würde Bruce Willis mit 80 Jahren noch übertreffen. Aber in einem Rollin-Film dürstet es mir nicht nach ansprechenden Actionszenen. Nach diesem "Einstand nach Maß" beruhigt sich der Film wieder. Und dann fangen sie an, die typischen Rollin-Merkmale. Plötzlich fühle ich, wie mich der traumhafte surreale Stil dieses Regisseurs vollends in den Bann zieht.

      Die Mädchen (natürlich traumhaft schön, allen voran Marie-Pierre Castel) gelangen an einen Friedhof, der es gekonnt schafft, eine faszinierende Mischung aus leichtem Grusel und Romantik zu bieten. Dann kommen sie zu dem (vermeintlich) verlassenen Schlösschen. Und ab da zieht Rollin wieder alle Register seines Könnens! Er baut diese besondere Atmosphäre auf, zeigt dem Zuschauer "seine" Kameraperspektiven, garniert mit wunderschönen Bildern. Die Farbgestaltung ist ihm nicht ganz so hervorragend gelungen wie noch bei "Sexual-Terror der entfesselten Vampire", jedoch stellt sie noch fast jeden heutigen Hollywood-Mainstream-Film in den Schatten. Das Bemerkenswerte an der ganzen Chose ist, dass die ersten 45 Minuten fast ganz ohne Dialog auskommt. Rollin war nie ein Meister der "Worte", aber das finde ich schon klasse. Er lässt nur die Bilder für sich sprechen. Dies werden vermutlich viele "Horrorjünger" der Neuzeit als viel zu lahm und langweilig ansehen. Auch der Torso, der sich die "Geschichte des Films" nennt, dürfte vielen aufstoßen. Rollin stellt die eigentliche Geschichte in den Hintergrund. Er erklärt nicht mehr als nötig und wenn, gibt er höchtens Andeutungen, keine richtigen Erklärungen.
      Da ich mittlerweile aber Rollin-erprobt bin, macht mir das nichts aus. Wie ich schon so oft bzgl. Rollin geschrieben habe, seine Filme wirken wie Träume.

      Klar geizt der Regiesseur auch hier nicht mit nackter Haut. Es wird dem Zuschauer sogar eine richtige "Orgie" geboten. Die mag für einige etwas "obszön" oder sonst wie wirken, aber man kann Rollin nicht vorwerfen, dass er seine Frauen nicht mit dem gehörigen Respekt in Szene setzen kann. Wer es nicht mag, muss es sich ja nicht anschauen!

      Interessant ist auch der Charakter des alten Vampirs, der nur seine "Art" beschützen und weiter erhalten möchte, während sich seine "halbvampirischen" Jünger teilweise wie Bestien aufführen. Das wirft mal wieder die Frage auf, wer das größere Monster ist? Der Mensch oder gar doch der Vampir? Tötet er nur zum Spaß oder möchte er, wie der Mensch, seiner Art das Überleben sichern!? Dies kann jeder für sich ausmachen.

      Als Resümee bleibt mir noch zu erwähnen, dass "Requiem for a Vampire" ein sehr guter Rollin-Film ist, der "seinen Jüngern" das gibt, was sie sehen möchten und seinen Kritikern wieder mehr zum meckern. Er erreicht nicht ganz die Prillianz seines "Sexual-Terror der entfesselten Vampire", bleibt aber mit den typisch fantastischen Bildern und der schönen Musikuntermalung dennoch lange im Gedächtnis.

      [film]8[/film]
      Hurley: "Hat der Vogel gerade meinen Namen gerufen?"
      Sawyer: "Ja hat er...Und gleich danach hat er Goldklümpchen gekackt."
    • Original von sid.vicious
      Auch einer der Filme, welcher mich sehr interessiert. Ich habe mal die Rollin-Filme,
      die von Herrn Bethmann veröffentlicht wurden, zusammengesucht.

      01 Draculas Braut
      02 Das Lustschloss der grausamen Vampire
      03 Jean Rollin's Vampire (OmU)
      04 La Rose de fer – Friedhof der toten Seelen
      05 Fascination – Das Blutschloss der Frauen
      06 Die Nacht der Uhren


      Jean Rollin's Vampire von 1997 ist sehr schwer zu finden...soll echt rar sein. Den Rest habe ich Alles.
    • Der Mensch ist das Tier...unendliche Masken der Verdammnis.

      Wer von Rollin "Die nackten Vampire (1970)" gesehen hat, dürfte wissen, dass Rollins Vampirfilme nicht gerade nach dem Schlag der Hammer Studios gehen, bzw. grundthematisch klassisch gothisch angehauchte Vampirstreifen sind, in denen zumeist der blutesdürstige Nachtschwärmer das Böse allen Übels ist. Rollin kehrte diese Philosophie des Vampirismus, dieses parasitenähnliche, hasserfüllte und gebeutelte Geschöpf ins Umgekehrte und zeichnete daraus die ewig gewollte Freiheit, diese wirklich Liebe nach dem Leben und dem Miteinander, doch und das mag seine echte Stärke sein, hinterlässt er Fragen ohne Antworten, wodurch seine Filme meist schwerverdauliche und schwer verständliche Alpträume durch eine Welt der Hoffnungen und Ängste sind, aus der es kein zurück und kein Ende gibt, um am Ende soviel Interpretationsmöglichkeiten anzubieten.

      Rollins Inszenierungsstil war schon immer ruhig und langsam, und da verwundert es schon sehr, dass er den hiesigen Film in einer Autoverfolgungsjagd beginnen lässt. Zwei aufreizend hübsche Damen in Clownskostüme gepackt, flüchten samt fahrbaren Untersatz vor ihrem Verfolger. Schusswechsel fallen, der Fahrer angeschossen. Und schon hier ist man nahezu wortkarg und verwundert, weiss man denn nicht, was hier genau passiert, wer die Damen sind, wieso sie von einem Auto verfolgt werden, und wieso sie Clownskostüme tragen.

      Doch der Ausweg ist ein Anderer. Ihr Fahrer stirbt, das Auto lassen sie samt ihn hochgehen, um ihre vermeintlichen Spuren zu verwischen.

      Ab dort beginnt der vermeintliche Trip. Ein Trip zweier Freundinnen, die sich um gar nichts in der Welt trennen würden. Rollin lässt von der Unruhe des Flüchtens, von der kalten Welt der Kriminalität in die sanfte Ruhe der Beiden fliessen, die fortan, bedrückt von ihren Taten, ohne Ziel und Richtung fliehen, so, als möchten sie dem Leben entfliehen. Die Clownsmasken abgenommen, reissen sie die realitätsverfremdenden Masken ihres Seins herunter, um auf dem Friedhof ihr Menschliches, ihr wahres Ich zu präsentieren. Schön zu sehen, wie sie es beim Verlassen wieder umgekehrt machen. Das mag unsinnig erscheinen, kann man aber derlei interpretieren. Rollin braucht dafür keinerlei Dialog, denn er lässt wie so oft seine ausdrucksstarken Bilder spielen, die hier durch die Schönheit der beiden Frauen, allen voran Marie Pierre Castel noch verstärkt werden.

      Friedhöfe, auf der sie fast lebendig begraben, oder von ihrer Last befreit, lassen sie damit eventuell symbolisch ihr altes Ich zurück, ellenlange, nie endenwollende Felder und Wälder sind seine Locations, um dann schlussendlichst zu einem Schloss zu gelangen, von Tötenschädeln besetzt, von Fledermäusen umrungen, um dort womöglich den Ort gefunden zu haben, wo sie gerettet zu sein scheinen. Die kühle Atmosphäre, die Rollin dort auffährt ist gigantisch, denn wenn die beiden Damen, zügellos und doch so verhalten, im Glauben des Alleinseins, ihre Körper streicheln, bahnt sich Böses an, was ihre Utopie der Freundinnenliebe für immer zerschmettern könnte.

      Vampire bahnen ihren verhängnisvollen Fluch durchs Schloss, und sie sind ihre Opfer, denn scheinbar, liegt der alternde Graf, der letzte sein Art, im Sterben, scheint seine Rasse auszusterben und die zwei Frauen, auch jungfräulich in ihrem Wesen, so unbefleckt und rein, als ihre Untertanninen perfekt.

      Ab dort verkommt, wenn man es derart negativ betrachtet, Requiem for a Vempire zum Softporno, stellt Rollins seine Vampirbut ungewöhnlich barbarisch und brutal dar, werden in der Gruft die Frauen willenlos, angekettet, und ohne jederlei Rücksicht penetriert, was so im keinsten Fall der eigentlichen Intention Rollins zusagt. In roten Tönen sind die Gruften unterlegt, die Synthiebässe, die Klaviere und Frauenschreie breiten Gänsehaut aus, sodass man zwischen Verfremdung, Angst und Hypnose huscht, sodass man dem Film fast schon Selbstzweck in seinen nackten Szenen anhaften möchte. Doch wer Rollin kennt, weiss, dass der Spiess sich dreht, vermag er es den wahren Respekt, den er vor den Menschen und allgemein den Frauen pflegt, wieder ins richtige Licht zu rücken, denn so weiss es die blonde Marie, kann sie sich vor der barbarischen Brut eretten, sofern sie vor Mitternacht ihre Jungfräulichkeit verliert.

      Doch der wahre Knackpunkt liegt woanders, denn das Ende prophezeit resignierenden Charakter, blitzt der Charakter des guten Vampirs empor, denn der Graf, entmachtet seine Anhänger, sieht er in ihnen nicht diese, die sie gerne wären, sondern jene, die sie eigentlich versuchten nicht mehr zu sein. Ihr barbarischer Charakter, ihre Besessenheit gegenüber dem Besitz am Mensch, ihr sexuelle Erniedrigung an Anderen, dass alles sind Ideale, die er für sich nicht sieht, und lieber den Menschen überlassen möchte.

      Somit gelingt Rollin eben genau dieses Ziel, was er immer vor Augen führt, den Tod nicht als Bestrafung oder Schmerz ansieht, sondern die Erlösung in die Freiheit, in das Gute dieser Welt, während die Menschen, sich in ihrer Erhabenheit zugrunde richten. Und da mag genau dieser unerbittliche nahezu schon untypisch ruppige Stil während der Gruftorgien wunderbar erscheinen in Bezug auf die gegensätzlich verträumte Art seiner hypnotischen, nahezu surrealistisch verträumten Szenen, die tiefsitzenden Masken noch superber von den Gesichtern zu reissen, erkennt man darin vielleicht die wahre Intention des Filmes. Der Weg ohne Ziel...

      Fazit:
      Rollins Requiem for a Vampire ist wie immer kein gewöhnlicher Film, aber vorallem kein gewöhnlicher Vampirfilm. Rollins Filme sind unheilvoll bizarr, verträumt und angereichert mit soviel Symbolik, dass man sich derart alleingelassen fühlt, dass obwohl der Plotlosigkeit, es soviel zu deuten gibt. Da macht "Requiem..." keine Ausnahme. Im Gegenteil, schifft er von dem Bösen ins Gute, um in dem vermeintlichen Gutem wieder das Böse zu erkennen.

      Und erinnert euch:

      Es gibt keine Vampire, es gibt nur Menschen.

      91%

      [film]9[/film]
    • Oha, er bewertet ihn sogar etwas besser als ich! :0:
      Ist echt ein verdammt guter "Rollin"!
      Ach, fun, ein sehr gutes Review hast du da verfasst, :7:!

      Und deine Signatur ist wirklich süüüüß! ;)
      Hurley: "Hat der Vogel gerade meinen Namen gerufen?"
      Sawyer: "Ja hat er...Und gleich danach hat er Goldklümpchen gekackt."
    • Original von Sawyer
      Oha, er bewertet ihn sogar etwas besser als ich! :0:
      Ist echt ein verdammt guter "Rollin"!
      Ach, fun, ein sehr gutes Review hast du da verfasst, :7:!

      Und deine Signatur ist wirklich süüüüß! ;)


      Ich bin gerade dabei, die schönsten Szenen mit nem Screenshot zu erfassen und werde mir dann mein persönliches Marie Pierre Poster erstellen.
      Und, danke für die Blumen (des Todes) lolp
    • „Die Männer sind auf der Jagd“ so die Aussage eines weiblichen Vampirs oder ist sie nur ein angehender Vampir? Das Wie, Weshalb, Warum wird innerhalb des Films beantwortet. Im Vergleich zu anderen Rollin-Filmen, in denen meist vielen Fragen offen bleiben, wird bei „Requiem pour un Vampire“ das Meiste offenkundig erklärt.

      Marie und Michelle sind auf der Flucht, welche sie u. a. durch eine beeindruckende Landschaft mit einem wunderschönen Friedhof führt. Nach einiger Zeit gelangen sie in ein verlassenes Schloss, allerdings trügt der erst friedliche Anschein…

      Somit auch erst einmal genug zur Rahmenhandlung. Marie und Michelle sind die zentralen Figuren des Films. Aus ihrer Sicht nimmt der Zuschauer Augenkontakt mit den weiteren Geschehnissen auf. Die beiden Mädchen verbindet eine enge Freundschaft welche im Verlauf auf die Probe gestellt wird. Schließlich sind sie auserwählt um die vor dem Aussterben bedrohte Rasse der Vampire am Leben zu halten. Während Michelle sich mit der Rolle abgefunden hat, weigert sich Marie, sich dem Zwang der Untoten zu unterwerfen. Rollin zeigt bereits zu Beginn des Films das die beiden Mädchen zwar durchaus in der Lage sind sich selbst zu helfen, aber dennoch von einer starken Schüchternheit bzw. Unsicherheit geprägt sind. Diese Labilität ist nicht ganz unwichtig für den Verlauf des Films und erklärt das Verhalten von Michelle. Ganz wichtig ist hierbei die Szene in der Michelle, Marie auspeitscht um zu erfahren wo sich Frederique versteckt hält. Sie kommt hier zwar dem Auftrag des weiblichen Vampirs nach, allerdings ist jeder Peitschenschlag auch ein schmerzhafter Hieb für ihre Seele, so dass sie in Tränen ausbricht.

      Rollin zeigt in seinem Film drei Bezugspunkte, zum einen die beiden Mädchen, zum anderen die Vampire und die so genannten „Männer“, deren Ziel die Fleischeslust ist. Die Szene mit den angeketteten Frauen, an denen sich die „Männer“ vergehen, ist meines Erachten viel zu lang ausgespielt worden. Es kann allerdings auch in der Absicht des Regisseurs liegen, auf diese Weise eine „Antipathie“ für die „Männer“ auszulösen. Jedenfalls ist diese Absicht, wenn es denn eine war, bei mit voll und ganz gelungen. Als dritte Partei treten die Vampire oder angehenden Vampire in Szene. Das Oberhaupt der Vampire ist bestrebt seine Rasse zu erhalten und diese zu beschützen. Hier baut Rollin bewusst einen Charakter auf, der gegenteiliges auslöst. Erwartet der Zuschauer den Ursprung des Bösen, so wird er hier gegenteilig und eines Besseren belehrt. Was ein keines Happy End zur Folge hat. Die Mädchen werden aus dem Bann der Untoten entlassen, die „Männer“ werden von ihnen erschossen und das Oberhaupt der Vampire lässt sich zusammen mit seiner „Nachfolgerin“ in seiner Gruft auf ewig einschließen. Es lässt wieder daraus schließen, dass das Böse nicht immer das Unbekannte, das Übernatürliche ist. Alles ist tief in der Seele verankert und kann kontrolliert werden. Die Bestie ist nicht das Übernatürliche, nicht der Vampir, die Bestie ist der Mensch selbst…

      „Requiem pour un Vampire“ hat nicht ganz die Klasse von „Le Frisson des Vampires“ und auch nicht von dem, in allem erhabenen „Levres de Sang“, zeigt sich trotzdem als ein brillantes Kinomonument. „Requiem pour un Vampire“ ist einfach gesagt Kunst. Eine Kunst die allerdings von den Wenigsten verstanden und akzeptiert werden wird. Was der Film an Bildern liefert ist einfach nur erschlagend, die Farben und das gesamte Ambiente sind von einer morbiden und gleichzeitig faszinierenden Schönheit gezeichnet. Die Außenaufnahmen sind reine Perfektion und lassen über die ein oder andere zu lang ausgespielte Szene im Film hinwegsehen. Dieses ist ein sehr wichtiger Bestandteil des Films, da sehr wenig Dialog verwendet wurde. Es ist halt immer möglich mit wenig Worten viel zu sagen.

      Wichtig ist, wie in jedem Rollin-Film, sich auf seine Bilder einzulassen und in diesen zu versinken. Sollte man dazu nicht in der Lage sein, wird man Rollins Filme nie verstehen.


      [film]8[/film]