Trautmann - Geliebter Feind

    • Trautmann - Geliebter Feind



      Produktionsland: Deutschland/UK
      Produktion: Chris Curling, Robert Marciniak und Steve Milne
      Erscheinungsjahr: 2018
      Regie: Marcus H. Rosenmüller
      Drehbuch: Marcus H. Rosenmüller, Nicholas J. Schofield
      Kamera: Daniel Gottschalk
      Schnitt: Alexander Berner
      Spezialeffekte: Vincent Kivlehan
      Budget: ca. -
      Musik: Gerd Baumann
      Länge: ca.
      Freigabe:
      Deutscher Kinostart: 9. November 2018

      Darsteller:

      David Kross: Bert Trautmann
      Freya Mavor: Margaret Friar
      Gary Lewis: Jock Thompson
      John Henshaw: Jack Friar
      Karl Markovics: Rabbi Altmann

      Handlung:

      Der Film erzählt die Geschichte von Bert Trautmann, der nach seiner Kriegsgefangenschaft in einem britischen Lager beschließt, in England zu bleiben.
      Er spielt als deutscher Torhüter in der englischen Fußballliga und wird schließlich bei Manchester City zur Legende.

      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...


    • Hintergrund:

      Man könnte von einem Märchen sprechen, wäre da nicht der bittere Geschmack des Krieges.
      Vom gehassten Feind zum geliebten Freund, Bert Trautmann.

      Bernhard Carl „Bert“ Trautmann, OBE (* 22. Oktober 1923 in Bremen-Walle, Freie Hansestadt Bremen; † 19. Juli 2013 in La Llosa, Valencianische Gemeinschaft, Spanien) war ein deutscher Fußballspieler, der in seiner aktiven Zeit als einer der besten Torhüter der Welt galt.

      Trautmann diente im Zweiten Weltkrieg als Fallschirmjäger bei der Luftwaffe.
      Er kämpfte drei Jahre an der Ostfront. Später wurde er an die Westfront abkommandiert, wo ihn britische Truppen gegen Ende des Krieges gefangennahmen.
      Trautmann lehnte nach seiner Freilassung 1948 ein Angebot für die Rückführung ab und ließ sich in Lancashire nieder. Im Oktober 1949 unterschrieb er einen Vertrag bei Manchester City, das damals in der ersten englischen Liga spielte. Gegen die Entscheidung des Clubs, einen früheren deutschen Fallschirmjäger aufzustellen, demonstrierten etwa 20.000 Menschen.

      1956 wurde er zu Englands Fußballer des Jahres gewählt. Im selben Jahr gewann er mit seiner Mannschaft das Endspiel des FA Cups, das er trotz einer schweren Verletzung zu Ende spielte, um die Führung seines Teams zu retten. Nach dem Spiel wurde bei Trautmann ein Genickbruch diagnostiziert.
      Trautmann hütete bis 1964 in 545 Spielen das Tor für Manchester City.

      Nach seiner aktiven Laufbahn wechselte er ins Traineramt, wo er später als Teil eines Entwicklungsplans des Deutschen Fußball-Bundes das Nationaltraineramt mehrerer Länder, darunter Burma, Tansania und Pakistan, übernahm.
      Im Jahr 2004 zeichnete ihn Queen Elisabeth II. mit dem Order of the British Empire (OBE) für seine Verdienste um die englisch-deutsche Verständigung durch Fußball aus.
      Bert Trautmann starb am 19. Juli 2013 im Alter von 89 Jahren in seinem Haus im spanischen La Llosa in der Nähe von Valencia an einem Herzinfarkt.
      Legendär natürlich als er mit angebrochenen Genick weiterspielte und Manchester City zum Sieg führte, ohne Torwart hätte die Mannschaft alt ausgehen, es gab zu jener Zeit keine Auswechselungen.



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