Gutland



    • Produktionsland: Luxemburg, Deutschland, Belgien
      Produktion: Gilles Chanial, Jean-Louis Schuller und Govinda Van Maele
      Erscheinungsjahr: 2018
      Regie: Govinda Van Maele
      Drehbuch: Govinda Van Maele
      Kamera: Narayan Van Maele
      Schnitt: Stefan Stabenow
      Spezialeffekte: Toon Sintobin
      Budget: ca. - 3.000.000 Euro
      Musik: Mocke (d. i. Dominique Depret)
      Länge: ca. 107 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Amazon Prime: November 2018

      Darsteller:

      Vicky Krieps: Lucy Loschetter
      Frederick Lau: Jens Fauser
      Pit Bukowski: Marcel
      Gerdy Zint: Nikkel
      Martine Kohn: Fernande Loschetter
      Leo Folschette: Arno Kleyer
      Marco Lorenzini: Jos Gierens
      Theo Lieser: Boris Loschetter
      Christiane Hoffmanni: Irène Schlosser

      Handlung:

      Der Deutsche Jens Fauser flüchtet sich nach einem bewaffneten Überfall auf ein Casino in das kleine luxemburgische Dorf Schandelsmillen, kurz hinter der deutsch-luxemburgischen Grenze. Angeblich sucht er dort einen Job als Erntehelfer, obwohl die Ernte bereits ihrem Ende zugeht.
      In der Dorfkneipe lernt er Lucy kennen, alleinerziehende Mutter und Tochter des Bürgermeisters.
      Sie kommen sich näher, und Jens verbringt die Nacht mit ihr. Am nächsten Morgen wird ihm eine Arbeit angeboten.
      Er kann kostenlos in einem Wohnwagen am Dorfrand wohnen, und er wird als Trompeter für die Dorfkapelle angeworben, da dieser Posten gerade vakant ist.
      Offenbar läuft alles auf eine harmonische Integration in das Dorfleben hinaus, und das Versteck scheint perfekt, zumal seine Komplizen, die sich an seine Sohlen geheftet haben, ihn bei ihrer Suche im Dorf nicht erkennen.
      Von einem „einsamen Wolf scheint sich Jens in eine Säule der Gemeinschaft zu wandeln“...

      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...




    • So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Kritik:

      Die Langhaar-Perücke von Frederick Lau ist schlecht, passt aber vielleicht zu dem deutschem Hinterwälder Kauderwelsch der hier gesprochen wird, der richtig zum Einschlafen ist. Das Lau als Fremder und hier nicht gerade vertrauenswürdig aussehender Type, gleich so bei den Bauern integriert wird, ist gerade in der misstrauischen Einöde Deutschlands naiv gedacht. Ohne oberflächliche, an den Haaren herbei gesaugt Liebesstory geht in deutsche Thriller scheinbar nicht. Steckenweise habe ich das Ganze mit der Vorspurtaste bekämpfen müssen, da absolut nichts interessantes passiert, außer das Lau bei den Bayern haust und mit eine jüngere Bäuerin rum hurt. Das mit der kleinen Überraschung am Ende, dass Bauern den Zugelaufenen dann auch noch unterstützen, mag ja nett gedacht sein, worauf wahrscheinlich der ganze Filme aufgebaut ist und Frederick Lau deswegen die Rolle angenommen hat, den man ansonsten ja schon bei vielen abseitigen, meist auch unbekannt gebliebenen Filmen sieht.

      Es wurde vergessen, dass ein Film auch bis zur Überraschung noch Unterhaltungswert besitzen muss und dass kann er nicht, wenn das alltägliche Leben auf dem Bauernhof gezeigt wird, ohne Streit, ohne Zuspitzung der Lage, da ist sogar Bauer sucht Frau noch spannender gegen.

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      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)