Touch Me Not



    • Produktionsland: Rumänien, Deutschland, Tschechische Republik, Bulgarien, Frankreich
      Produktion: Adina Pintilie, Bianca Oana, Philippe Avril
      Erscheinungsjahr: 2018
      Regie: Adina Pintilie
      Drehbuch: Adina Pintilie
      Kamera: George Chiper-Lillemark
      Schnitt: Adina Pintilie
      Spezialeffekte: Adrian Popescu und Sorin Udroiu
      Budget: ca. - 1.000.000 Mio Euro
      Musik: Ivo Paunov, Einstürzende Neubauten
      Länge: ca. 125 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Deutscher Kinostart: 1. November 2018

      Darsteller:

      Laura Benson
      Tómas Lemarquis
      Christian Bayerlein
      Grit Uhlemann
      Hanna Hofmann
      Seani Love
      Irmena Chichikova
      Rainer Steffen
      Georgi Naldzhiev
      Dirk Lange

      Handlung:

      persönliches Forschungsprojekt zum Thema Intimität einlassen.
      Pintilie interviewt die drei über einen Bildschirm in Form von Therapiesitzungen, setzt sich zum Teil vor der Kamera zu ihnen oder tauscht mit ihnen die Plätze.

      Die alleinstehende Laura ist 50 Jahre alt und kämpft gegen ihre Asexualität an.
      Sie trifft sich in der Folge mit verschiedenen Personen, um Intimität zu erforschen. Laura bestellt sich einen bulgarischen Callboy und beobachtet ihn, wie er sich in ihrer Wohnung auszieht, duscht und auf ihrem Bett masturbiert.
      Als er gegangen ist, legt sie ihren Kopf auf die Stelle, wo er gelegen hat.
      Weitere Treffen folgen mit der Transfrau Hanna, die u. a. für Laura eine Peepshow aufführt, und mit dem Sexualtherapeuten Seani Love, mit dem sie versucht, Berührungen zuzulassen und gleichzeitig ihrer aufgestauten Wut ein Ventil zu geben.
      Laura besucht mehrfach einen älteren Mann im Krankenhaus und beobachtet dabei Mitglieder einer Berührungstherapie-Gruppe.

      Tómas und Christian nehmen an der Berührungstherapie im Krankenhaus teil. Beide bilden ein Tandem, um mit gegenseitigen Berührungen ihre Körper und Intimität zu erforschen. Tómas hat im Alter von 13 Jahren seine Haare verloren.
      Er hat seine Gefühle lange Zeit unterdrückt. Mit Hilfe von Christian wird er sich im Laufe der Therapie dieses Umstands bewusst.

      Christian ist schwerbehindert und sitzt im Rollstuhl.
      Er sieht sich als attraktiven Mann.
      Er wünscht sich, den aktiven Part beim Sex zu übernehmen, und manchmal fühlt er sich „wie ein Gehirn, das man herumträgt“.
      Während der Therapie macht er die Bekanntschaft von Grit, mit der er sich auf eine intime Beziehung einlässt.

      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Touch Me Not konkurrierte im Wettbewerb der Berlinale 2018, wo der Film mit dem Goldenen Bären den Hauptpreis des Festivals gewann.
      Darüber hinaus erhielt Pintilies Regiearbeit den GWFF-Preis für den besten Erstlingsfilm.
      Der dreiköpfigen Jury hatte u. a. ihr Landsmann Călin Peter Netzer angehört.
      Touch Me Not war auch für den Teddy Award nominiert.





      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Sch...! Wenn ich so was sehe bekomme ich Ekelblasen an den Lippen, und ich hab hingekuckt...
      Alterius non sit, qui suus esse potest.
    • Boar der Trailer sieht aber echt schlecht aus und sowas gewinnt die Berlinale. Es gehört aber schon Mut dazu sich mit solchen Körpern dem großen Kino zu offenbaren. lol Kritiken sind auch richtig mies, da haben die bei der Berlinale wohl zu viel gekifft.
    • Ganz sicher ein grenzweriger Erlebnis, wobei ich bislang keinerlei Ahnung habe wohin die Reise geht, tatsächlich hat der Verleih gewagt mir keine vorab Kopie zu schicken! :16:
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...