Mid90s



    • Produktionsland: USA
      Produktion: Jonah Hill und Ken Kao
      Erscheinungsjahr: 2018
      Regie: Jonah Hill
      Drehbuch: Jonah Hill
      Kamera: Christopher Blauvelt
      Schnitt: Nick Houy
      Kostüme: Coral Cunningham
      Budget: ca. -
      Musik: Trent Reznor und Atticus Ross
      Länge: ca. 85 Minuten
      Freigabe: FSK 12

      Darsteller:

      Sunny Suljic
      Katherine Waterston
      Lucas Hedges
      Na-kel Smith
      Olan Prenatt
      Gio Galicia

      Handlung:

      Wir folgen Stevie, einen 13 jährigen Teenager der in Los Angeles lebt, sein Elternhaus ist wenig harmonisch, seine Freunde und der Skate Park dagegen sein leben.




      Kinostart in Deutschland: 07.03.2019
      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 12.04.2019
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...


    • Trailer ist mega

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Kritik:

      Der liebe Junge von Nebenan findet Anschluss in einer rebellischen Jugendgruppe, deren Anführer Namen wie Fuckshit tragen, er macht dies zunächst, um sein Hobby des Skateboardings auszuleben. Die Lebensweise sitzt richtig hart im Film und Witz kommt gut auf, mit absolut authentischen Cast trumpft das Geschehen. Bleibt nur zu hoffen das der Cast nicht danach in Groß-Hollywood verwurstet wird. Chemische Drogen haben auch eine wichtige Rolle in der Grunge und HipHop haltigen Skatboarding-Szene der 90er gespielt. Die Pettingszene ist die Lustigste die ich je gesehen habe. Der Videospieletod hätte hier fast eine andere Bedeutung bekommen, anhand einer harten Würgeszene mit dem Kontrollerkabel.

      Der Film ist nicht übertrieben mit diesem Alter- und Dickerzeug bestückt und inhaltlich nicht überzogen, sondern so entspannt wie es in den 90ern war, der Look und die Videoästhetik absolut passend zu dem Jahrzehnt. Filme dürfen auch ruhige und nachdenkliche Passagen haben und müssen kein Dauerfeuerwerk sein, sie müssen dann aber Highlights richtig gezielt einsetzen und das ist hier der Fall. Das Ende zeigt auch kein Belehrendes wie schlecht Drogen und Abhängen sind und auch das hat mir gut gefallen. Trent Reznor macht zudem die elektronische Musik, dieser Typ hats wieder voll drauf, die rebellische und teils verstörende Stimmung richtig rüber zu bringen.

      [film]9[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Dr.Doom schrieb:

      Die Lebensweise sitzt richtig hart im Film und Witz kommt gut auf[...]

      Driftet der zu oft ins humorische ab? oder sind das nur vereinzelt, kurze Momente?
    • Black_Cobra schrieb:

      Dr.Doom schrieb:

      Die Lebensweise sitzt richtig hart im Film und Witz kommt gut auf[...]
      Driftet der zu oft ins humorische ab? oder sind das nur vereinzelt, kurze Momente?
      Die sind nur vereinzelt, es ist keine Komödie.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Ok danke dir. In solch richtungseinschlägigen Dramen gehört Humor für mich nicht dazu, passt nicht zusammen.
      Vereinzelt hin und wieder ok. Hab den eh schon ne Weile vorbestellt, wird aber nächsten Monat bis der hier ankommt.
      Erwartungen liegen allerdings nicht grade hoch.
    • Der Humor ist nicht stetig vorhanden, der kommt dosiert vor wie auch in anderen Dramen, aber er zündet wenn dann gut. Das Augenmerkt ist hier ganz klar auf Drama ausgelegt und die 90er Szenekultur. Solltest du definitv reinschauen, kann mir nicht vorstellen das du ihn schwach findest.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Kommt drauf an, nicht alle Dramen die ich kenne sind vereinzelt lustig. Ein Beispiel "Stolen Youth" (Freundin der Mutter steht auf deutlich jüngeren 18 jährigen Sohn)
      hat meiner Einschätzung nach keinen lustigen Moment. Und da sind noch mehr, die es bei uns allerdings nicht in Deutsch gibt.
      Laut OFDb fällt mid90s noch außer Drama unter Komödie :0: Aber ich lasse mich mal überraschen, der könnt tatsächlich in die bevorzugte Richtung gehen.
      Dass er die Intensität eines bestimmten erreichen wird (gibts auch nicht in Deutsch), dazu fehlt mir der Glaube. Nächsten Monat hab ich den, kann aber dauern bis ich mal zum gucken komm.
    • Stolen Youth, keine Ahnung, ich find nicht mal wirklich was zu dem Film.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Ich find dazu keinen Trailer, Kritiken im Aussland gehen sehr weit auseinander. In einer steht drin das der Film zu langsam ist, zudem auch mir zu unbekannt, dass wird mir dann zu heiss für 12€ gerade biligste Angebot. Könnte den zwar wieder verkaufen, aber es müsste mir schon irgendwie zusagen. Abhängig mache ich das bei Bewertungen die extrem weit auseinander gehen guter letzt vom Trailer, wenn ich da Gänsehaut bekomme wie bei Mid90s, kann nichts mehr schief gehen. :3: Oder wie z.b. bei Helden des Bösen da gibt es Wertungen von 1 bis 10 und als ich den Trailer sah, war mir klar warum der so einige extrem schlechte Bewertungen hat und wurde sofort geschaut. :3:

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Hm, mal sehen. Der Trailer rockt jetzt nicht so.
    • Wenn du den Trailer nicht toll findest, ist das Genre nichts für dich.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Dann verstehe ich es nicht.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Tja. Wer total auf Netfick abfährt, der sieht nicht die schöneren Dinge außerhalb davon. shack
    • Ich sehe Netflix nicht zu verkehrt, es gibt dort viele unbekanntere Sachen die ich sehr gut finde, vor allem auch recht viel aus Spanien.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Dr.Doom schrieb:

      Ich find dazu keinen Trailer, Kritiken im Aussland gehen sehr weit auseinander. In einer steht drin das der Film zu langsam ist, zudem auch mir zu unbekannt,
      Keine Ahnung was da jemand erwartet hat, der Film ist natürlich kein Schnittgewitter. Zu langsam, meiner Ansicht nach, bestimmt nicht, weil die Charaktere ohne Längen eingeführt werden.
      es wäre ja unglaubwürdig wenn die beiden nach dem 1.Treffen gleich übereinander herfallen, soll ja sehr authentisch wirken.
      Trailer gibts leider keinen. Schauspieler sind ok, agieren glaubwürdig, allen voran Brian Austen Green (Sohn) & die ältere Freundin spielen großartig,
      da stimmt die Chemie total. Hab den mehrmals gesehen und nie bereut. Sein geringer Bekanntheitsgrad ist schade, gerade in solch meist fürs TV produzierte Dramen
      wirken Darsteller ungemein echt, viel mehr als größere es könnten. In dem Bereich gibts noch ettliche, gute Filme, die hier nicht bekannt sind. Einer der wenigen welcher ne Dt. Synchro bekam,
      (die auch sehr gut ist) viele kamen nichtmal bei uns heraus. 12€ sind noch ermessen, für die wurde mal viel viel mehr verlangt.
    • Desmodus schrieb:

      Tja. Wer total auf Netfick abfährt, der sieht nicht die schöneren Dinge außerhalb davon. shack
      lolp :scream:
    • Absolut sehenswertes Jugend Drama, mir vermittelt er auch das typische 90er Feeling, ich war jedoch nie wirklich ein Skate Fan, mochte diese Art der Jugend Kultur dennoch gut leiden.
      Erwähnenswert und besonders gut dargestellt ist die Enwicklung des Stevie, vom verhätschelten Kind hin zum rebellischen Teenager, da findet man sich selbst wieder, toll gemacht Sunny Suljic!
      Bravo ausserdem Jonah Hill für seine Regie.

      [film]8[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tom bomb ()

    • Sunny Suljic, bekannt aus Mid90's zu Gast bei Jimmy Fallon's Tonight Show.
      Verkauft sich wirklich gut, und demonstriert am Ende einen Kickflip.

    • Der Cast muss auch zu der Thematik passen und mit dem Kickflip hat er gezeigt, nicht nur die Rolle zu spielen, sondern sie zu leben. Für mich klar das Homevideo Highlight des letzten Monats.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Die 90er, eine wilde Zeit. Mädels liefen bauchfrei, Junge mit Baggy Pants & umgedrehten Caps, glotzten in die Röhre, spielten Gameboy oder ettliches mehr.
      Es schallte EuroDance, Grunge oder Rave aus vielerlei Ecken/Autos. Provokateure, heute Trolle genannt, bekamen Live nach der Schule ihre verdiente Lektion,
      und konnten sich nicht feige anonym hinterm PC verstecken. Wer in jener Epoche nicht mit Scheuklappen rumlief, wurde gern an öffentlichen plätzen Zeuge,
      einer Jugendkultur, dem Skateboardfahren. Lange vorbei. Vergessen? Bedingt. Oftmals versuchen Filmemacher ihr Werk in eine bestimmte Zeit zu versetzen, wie z.B. Zurück in die Zukunft, The Guest, Super 8 etc.!

      Momentan widmet sich Jonah Hill an den 90ern, gibt damit sein Regiedebut und bekommt mit Sunny Suljic einen äußerst talentierten Hauptdarsteller verabreicht.

      Der Film versucht den Zuschauer gleich in den rauhen Alltag des Hauptprotagonisten einzuführen.
      Streit mit dem Bruder, Außenseiterrolle und der zwanghafte Versuch Anschluß zu finden, lassen zu Beginn etwas Sympathiewerte aufkommen.
      Abseits davon ; Ich war nie ein Skater oder fand die Bewegung in irgendeiner Form anziehend, kann also schlecht beurteilen inwieweit seitens jener Geschlossenheit untereinander
      Platz für Neulinge war. Dennoch begeht Mid90s hier bereits den 1.Fehler, und reißt das angeblich, harte Alltagsleben von Stevie nur an, und lässt ihn nach zu kurzer Zeit
      bereits erste Schritte nach vorn machen. Der Film wirkt in den Folgeminuten mehr wie kurze Ausschnitte, ohne wirkliche Szenenhaftung. Besonders während dem Moment am Gerichtsgebäude,
      die Jagd wirkt gestellt, genau so gestellt wie der Streit zwischen Ray & dem Polizisten. Es geht alles zu schnell, zu harmlos, ohne was zu erreichen.
      Ebenfalls spiegelt ein zu oft vorkommener Ausdruck "Alter" nicht die 90er Jahre und wirkt zumindest in der Dt.-Synchro wenig authentisch.
      Leider trifft selbiges auf den zu Beginn nach Oldie klingenden Song zu, so dass hier gar kein 90er Gefühl aufkommen wollte.
      Sein glattgebügelter Look, gibt dem ganzen noch den Rest. Leider fehlt ihm das Rauhe eines Kids von Larry Clark, welcher besonders im Vergleich,
      klar den Vortritt hat.

      Jonah Hill gibt wie erwähnt, hier sein Regiedebut und versucht sich an den 90ern, was meiner Meinung nach nicht wirklich aufging.

      Sunny Suljic spielt seine Rolle mit großer Überzeugung und ist der einzige Lichtblick, doch das reicht nicht aus um die 90er zu retten :0:

      Gut gewollt, stellenweise sehr schöne Kameraeinstellung und als Debut solide, jedoch ;

      Black_Cobra schrieb:


      Dass er die Intensität eines bestimmten erreichen wird (gibts auch nicht in Deutsch), dazu fehlt mir der Glaube.


      mit deutlich Luft nach oben.

      3-4/10

      Sorry Chef, da hast du dich leider mit deiner Vermutung verschätzt.
    • Black_Cobra schrieb:

      Ebenfalls spiegelt ein zu oft vorkommener Ausdruck "Alter" nicht die 90er Jahre und wirkt zumindest in der Dt.-Synchro wenig authentisch.
      Das stimmt so nicht, das Wort "Alter" wurde mit den 90ern bereits sehr oft verwendet. Zu sehen auch in Filme ab den 90ern wie die Turtles. Selbst das Wort "Digger" wurde in den 90ern schon oft verwendet. Es kommt hier aber dosiert vor, es kommt nicht in jeden Satz vor wie es manche Jugendliche heute verwenden, also so blöd klingt es nun wirklich nicht.

      Black_Cobra schrieb:

      Leider fehlt ihm das Rauhe eines Kids von Larry Clark, welcher besonders im Vergleich,
      Kids ist auch eine andere Art von Film, dort soll provoziert werden und kein Schnitt aus dem Leben, dass ist hier nicht der Fall. Ich dachte aber das du auch Jugend-Dramen was abgewinnen kannst.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Dr.Doom schrieb:

      Das stimmt so nicht, das Wort "Alter" wurde mit dne 90ern bereits serh oft verwendet. Zu sehen auch in Filme ab den 90ern wie die Turtles. Selbst das Wort "Digger" wurde in den 90ern schon oft verwendet. Es kommt hier aber dosiert vor, es kommt nicht in jeden Satz vor wie es manche Jugendliche heute verwenden, also so blöd klingt es nun wirklich nicht.

      Es stimmt zwar, dass der Ausdruck bereits benutzt wurde, wenn auch nicht annährend so häufig wie heute. Da fangen die meisten Sätze bereits mit Alter an, und hören damit auf.
      Im Vergleich dazu hält sich Mid90s bedeckter, dennoch fiel mir das grad in den ersten 30 Min. zu oft. Wenn ich an meine Arbeit beim Betreuten Jugendwohnen in den 90ern zurückdenke,
      wo Jugendliche oft auch unbeschwert mitnander umgingen (sich zum Großteil auch kannten), verbunden mit meiner Schulzeit, kam so eine art "Anrede" nichtmal viertel so oft vor wie im Film.
      Da hieß es nicht Pass mal auf Alter, oder ey Alter so und so, sondern Pass mal auf Man oder ey Junge, alter? Keine Spur. Es nervt einfach tierisch ab, leider auch bei Mid90s.

      Dr.Doom schrieb:

      Kids ist auch eine andere Art von Film, dort soll provoziert werden und kein Schnitt aus dem Leben, dass ist hier nicht der Fall

      Kids ist 90er, Mid90s will 90er sein. Um sowas zu erreichen muss man eine solche Zeit möglichst nah einfangen, und eine solche Intensität habe ich vermisst.
      Bei Kids reicht schon wo die ganzen Jugendlichen unter passendem Sound über die dichte Straße latscht, allein der Moment ist Epic Pur, ein solchen ähnlichen Moment,
      fehlt mir hier gewaltig. Grad vom Dramaturgischen her, war mir das zu wenig um mitfühlen zu können. Das hat so den Effekt wie heute vom Kumpel nicht abgeholt worden,
      kurz den Kopf nach unten, kleiner Dackelblick, und prompt ein neuen finden der dich so plötzlich anquatscht. Geht alles zu schnell um richtig einzusteigen.

      Dr.Doom schrieb:

      Ich dachte aber das du auch Jugend-Dramen was abgewinnen kannst.


      Das kann ich auch, wenn sie überzeugend gemacht sind. Stand by Me fällt auch unter Jugend Drama, den find ich spitze.

      Leave us Alone ebenfalls. Und nicht zuletzt den angesprochenen welchen es nicht in Deutsch gibt. Die beiden sind zwar (noch) keine Jugendlichen,

      muss aber nicht sein. Dafür wurde der driste Alltag gut eingefangen so dass man deren fliehen vor dem gewalttäigen Vater der die Mutter verprügelt,

      und Mißbrauchstäter nachvollziehen konnte. Besonders da der Film in solchen Momenten S/W läuft, und nur bei aufkeimender Hoffnung ins farbige wechselt.

      König der Murmelspieler, Im Spinnwebhaus oder Keine Angst, Homevideo, Komasaufen, Wut im Bauch und weiß ich noch, konnten alle überzeugen.

      Bei Mid90s fehlte jedliches Empfinden.
    • Ein langweiiger Film der die komplette Spielfilmlauflänge so vor sich hin plätschert.Und zum Ende hin einen auf Drama machen will.
      [film]4[/film]