Playground



    • Originaltitel: Plac zabaw
      Produktionsland: Polen
      Produktion: Dariusz Pietrykowski, Mirella Zaradkiewicz
      Erscheinungsjahr: 2016
      Regie: Bartosz M. Kowalski
      Drehbuch: Bartosz M. Kowalski, Stanislaw Warwas
      Kamera: Mateusz Skalski
      Schnitt: Bartosz M. Kowalski
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. -
      Musik: Kristian Eidnes Andersen
      Länge: ca. 83 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Michalina Swistun, Nicolas Przygoda, Przemyslaw Balinski, Patryk Swiderski, Pawel Brandys, Anita Jancia, Pawel Karolak, Malgorzata Olczyk, Bartlomiej Milczarek, Mikolaj Zamorski, Karolina Czajka, Marta Grabysz


      Inhalt:

      Am letzten Tag der Schule möchte die zwölfjährige Gabrysia ihrem Klassenkameraden ihre Liebe gestehen. Hierfür bittet sie ihn unter einem Vorwand zum Spielplatz, doch dann entwickelt sich plötzlich alles anders als geplant. Erst quälen die beiden Jungs das Mädchen in einer Industrieruine, dann entführen sie ein Kleinkind in einer Shopping Mall und töten es. Ein Nachmittag der Gewalt.

      Trailer:



      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung (Mediabook): 04.12.2018
    • Presse Kritik (Eurovideo):

      Bartosz M. Kowalski dreht absolut hausgemachtes Provokationskino mit Darsteller von der Straße, so natürlich wie möglich soll der Ablauf sein. Dabei dreht es sich um 2 Jungs im Alter von etwa 12 Jahre. Der Alltag besteht bei den Jungs daraus, dass sie mehr die Rabauken in ihrer Klasse sind und auch Zuhause kein einfaches Leben haben, sie sind teils überfordert anhand der Verantwortung welche sie Zuhause tragen, wie Pflege eines Schwerbehinderten, der dann auch mal Schläge von einem der Jungs abbekommt. Im späteren Verlauf wird eine Klassenkameradin schikaniert, die sich entblößen will, die wirkliche Provokation gibt es im letzten Abschnitt des Films, dabei trifft es einen kleinen Jungen etwa im Alter von 6 Jahren, der von den Älteren entführt wird und sie mit ihm wirklich schlimmer Dinge anstellen. Dabei stellt sich aber dann doch die Frage, weshalb die 2 zwölfjährigen das machen, es reicht die erhaltene Erklärung und die Hintergründe dazu nicht aus, um solch bewusst begangene Taten auch nachvollziehen zu können. Ein größerer Knackpunkt ist das zu weit entfernte Bild, wo die harten Szenen kommen, man kann es höchstens mit der Lupe erkennen oder muss es sich im Kopf ausmalen, wie der kleine Junge geschändet wird. Das hat man in abseitigen Filmen einfach schon ähnlich direkt näher gesehen. Ich weis dass es nicht gerade einfach wäre, Playground dann überhaupt noch durch irgendwelche Zensurbehörden zu bekommen, geschweige ein Label was sich dem annimmt, es ist jedenfalls ärgerlich, auch wenn das Gezeigte mit dem kleinen Jungen trotzdem für Aufschreie sorgen wird. Der Film hat einige längere Kamera-Standszenen, wo erst mal nichts passiert, was im Independent-Bereich aus Europa so Stil ist und gemocht wird.

      Playground ist kontroverses Kino und für Fans davon einen Blickfang Wert, denn Darsteller, Optik und Stil wird gefallen, es hätte mit etwas nährerer Kameraeinstellung zum Ende, auch was richtig bekanntes werden können.

      [film]6[/film]

      Meine 6000. Bewertung!
    • Die Handlung erinnert sehr an einen realen Fall, als zwei Jungen in Großbritannien(?) ein Kleinkind aus einem Einkaufszentrum entführt und ermordet haben. Könnte erklären, warum der Film keine Erklärung für die Taten der Hauptfiguren liefert.
      "Wer das Negative regelmäßig ausblendet, wird positiv krank." - Paul Mommertz
    • Das kommt so vor im Film und ist das Highlight, also darauf aufgebaut.
    • Übrigens: Herzlichen Glückwunsch zu deiner 6000. Bewertung. :prop:
      "Wer das Negative regelmäßig ausblendet, wird positiv krank." - Paul Mommertz
    • Senseless schrieb:

      Übrigens: Herzlichen Glückwunsch zu deiner 6000. Bewertung. :p
      Danke, die nächste tausender Marke kann kommen.