Gesichter des Todes

    • Gesichter des Todes



      Produktionsland: USA
      Produktion: William B. James, Herbie Lee und Rosilyn T. Scott
      Erscheinungsjahr: 1978
      Regie: Conan LeCilaire
      Drehbuch: Alan Black
      Kamera: Michael Golden
      Schnitt: Laurl Crushman , Lorraine Kirsten und James Roy
      DVD Produzent: Andrew P. Kirkham
      Budget: ca. - 450.000 US $
      Musik: Gene Kauer
      Länge: ca. 105 Minuten
      Freigabe: FSK 18

      Darsteller:

      Michael Carr: Dr. Francis B. Gröss

      Handlung:

      Die Rahmenhandlung besteht aus einer Präsentation des fiktiven Pathologen Dr. Francis B. Gröss, der dem Zuschauer Videomaterial zum Thema Tod präsentiert, das er über die vergangenen zwanzig Jahre gesammelt hat, um die verschiedenen „Gesichter des Todes“ zu dokumentieren.
      Neben Tier-Schlachtungen werden Kriegsaufnahmen, Hinrichtungen und Morde behandelt.
      Der Film endet mit einer Geburtsszene und idyllischen Naturaufnahmen. D
      ie gezeigten Szenen werden von Dr. Gröss erläutert.
      Da sich jedoch im ganzen Film Fakt und Fiktion vermischen, ist nicht klar erkennbar, wie viele dieser Erläuterungen auf Tatsachen beruhen und wie viel frei erfunden ist. Alle Szenen werden mit jeweils passenden Stücken sowohl klassischer als auch populärer Musik untermalt.

      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...


    • Am Rande:

      Der Film wurde wegen seiner wirklichkeitsgetreuen Darstellung von Gewalt in einigen Ländern wie Neuseeland, Australien, Norwegen und Finnland zumindest zeitweise verboten.
      Aus diesem Grund wird der Film häufig mit dem Spruch „verboten in 46 Ländern“ beworben.
      Die deutsche Kino- und Videofassung war gekürzt.
      Diese Kürzungen wurden allerdings lediglich aus Straffungsgründen vorgenommen. Die kritischen Sequenzen sind alle unzensiert enthalten.
      Auf DVD erschien bei der Firma Retrofilm mittlerweile eine komplett ungekürzte deutsche Version, die allerdings von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert wurde.

      2008 wurde Gesichter des Todes vom Label Gorgon Video für eine US-amerikanische HD-Veröffentlichung mit 5.1-Surround-Sound auf Blu-ray und DVD komplett restauriert
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    • Ich kann mich noch ziemlich genau daran erinnern wie ich ihn das erste mal gesehen habe, im Kreis meiner Freunde, ich denke mal wir waren so um die zwöf Jahre alt...
      Geschockt hat er uns alle, trotzdem haben wir ihn einige mal angeschaut, besondere Szenen sogar mehrmals hintereinander, bah.
      Heute gebe ich mir den nicht mehr, auch die Fortsetzungen schaue ich nicht mehr an.
      Kommerziell war das Ding ein riesen Erfolg, bei ca einer halben Millionen US Dollar an Kosten spielte er alleine im Kino über 35.000.000 Mio US $ ein, zur damaligen Zeit ein Wahnsinns Hit, die DVD Verbreitung dürfte hier noch mehr eingebracht haben.
      Nun hat er sich 2018 zum 40 mal gejährt, unklar ist ebenfalls was ist echt, was Fake?
      Ich lasse ihn mal unbewertet, vorstellen sollte man ihn aber, weil er einige von uns ziemlich bewegt hat, egal in welcher Richtung.
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    • Könnte ihn mir nicht mehr geben wegen den Tieren, alles was mit den Menschen passiert ist kein Problem.
      Glaub bei faces of Gore gab es keine Tiere, das war mir lieber.
      Aber unterm Strich is das alles Schund, für Jugendliche, zumindest war es früher so um im Kreis derer dabei sein zu können die von sich sagen konnten dieses sagenumwobene Schrott gesehen zu haben.
      Jetzt als erwachsener schaut man sich echte Hinrichtungen oder unfall Opfer usw. nur an wenn man nicht mehr alle Latten am Zaun hat.
      Da kann man auch gleich die ganzen IS Hinrichtungen ansehen wie Leute in einem Käfig im Pool versenkt werden, wie ein Typ in einem Käfig angezündet wird oder das Video von den mexikanischen Drogenkartelle wo die einem Typen mit der kettensäge den Kopf abtrennen. Und was bleibt am Ende, der verstörte Blick in den Spiegel und die Erkenntnis sich selber am Rand der gestörtheit zu befinden.

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    • Den habe ich mir auch zu meiner Hardcore Zeit angeschaut. Es war diese Zeit wo man die härtesten Sachen schauen musste. Hat mir auch zu dieser Zeit nicht zugesagt und ich habe auch nur den ersten Teil davon angesehen.
      Es wird ja oft diskutiert was echt und was Fake ist.
      Gibt ja einige die sagen, es wäre alles nur Fake. Dies kann ich allerdings nicht beurteilen, da die Sichtung schon sehr lange her ist.
      Eine Bewertung kann ich hier auch nicht geben, da es denn wohl sowieso die 0 werden würde. Echte Sachen möchte ich nicht sehen und es ist auch keine Kunst für mich.
      Von mir aus kann ein Film sonst wie hart sein, solange keine echten Morde usw. aufgezeigt werden.

      Aber Klasse das dieser Film/ Doku? Hier vorgestellt wird!
    • Wenn man einen "wahren" Mondo sehen will, sollte man auf den zweiten Teil zurückgreifen. Wer eine Doku über den Tod sehen will, kann sein Glück mit dem siebten Teil versuchen, welcher sich überwiegend dem Thema Krieg widmet, aber auch eine vollständige Autopsie samt Anleitung beinhaltet.
      "Gesichter des Todes" ist wahrhaft nichts halbes und nichts ganzes. Spätestens wenn man bei der menschenfleischfressenden Sekte oder dem angeblichen Interview mit einem Burka tragenden Attentäter angekommen ist, fühlt man sich doch mächtig veralbert und meint, sich in einem Trashfilm verirrt zu haben. Später gibt es noch ein Zugunglück mit einer Modelleisenbahn und Geisterjäger bei ihrer Arbeit zu sehen. Wirklich empfehlen kann man dies niemandem. Zumindest ist Michael Carr in seiner Rolle als Dr. Gröss ganz amüsant, wenngleich ihm natürlich niemand seine Rolle abkauft.
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      "Wer das Negative regelmäßig ausblendet, wird positiv krank." - Paul Mommertz
    • Ja, es gab jede Menge Aufnahmen von Autobahnunfällen. Auch wurden Leichen aus Lawinen gebuddelt und Johnny Owen's Tod im Ring wird auch gezeigt. Insgesamt gesehen dürfte dies der härteste Teil der Reihe sein, auch weil hier die meisten Aufnahmen real sind. Angeschaut habe ich mir jedoch nicht den ganzen Film, da er keinen Unterhaltung bietet, somit komplett langweilig ist, außer man findet Aufnahmen von Verstorbenen in irgendeiner Weise unterhaltsam.
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