Die beste aller Welten

    • Die beste aller Welten



      Produktionsland: Österreich, Deutschland
      Produktion: Janina Dogs, Nils Dünker, Wolfgang Ritzberger
      Erscheinungsjahr: 2017
      Regie: Adrian Goiginger
      Drehbuch: Adrian Goiginger
      Kamera: Yoshi Heimrath, Paul Sprinz
      Schnitt: Ingrid Koller
      Spezialeffekte: Tim Scheidig
      Budget: ca. 1.700.000€
      Musik: Dominik Wallner
      Länge: ca. 95 Minuten
      Freigabe: FSK 12
      Darsteller: Verena Altenberger, Lukas Miko, Nicola Fritzen, Michael Menzel, Reinhold G. Moritz, Michael Pink, Sophie Resch, Emily Schmeller, Gabriel Marian Skowerski, Roman Blumenschein, Dagmar Kutzenberger, Lisa Marie Stoiber

      Inhalt:

      Preisgekrönter Film über die wahre Geschichte einer drogenabhängigen Mutter, der abenteuerlichen Welt ihres Kindes und ihrer Liebe zueinander.
      Ehrlich und liebevoll erzählt der Film aus der Perspektive des Kindes. Adrian erlebt eine Kindheit in einem außergewöhnlichen Milieu, der Salzburger Drogenszene, und mit einer Mutter zwischen Fürsorglichkeit und Drogenrausch. Wenn er groß ist, möchte er Abenteurer werden. Trotz allem ist es für ihn eine behütete Kindheit, die beste aller Welten, bis sich die Außenwelt nicht mehr länger aussperren lässt. Helga weiß, sie muss clean werden, um ihren Sohn nicht für immer zu verlieren. Doch dazu muss sie ihre eigenen Dämonen besiegen ...


      Trailer:


      Deutsche DVD Fassung: 16.03.2018


      Kritik:

      Hab den Film auf Netflix gesehen, wo er nun erschienen ist. Die Lebensweise einer Mutter, Vater mit ihrem Sohn in einem Milieu wirkt sehr authentisch, dementsprechend die Sprache hart und das Umfeld verwahrlost ist. Gerade auch die Penner sehen und verhalten sich so wie gezeigt, also sie sind träge und sind mehr mit Drogen wie Alk und Heroin beschäftigt, aber das trifft so zumeist im echten Leben genau so zu. Darf ein 7 jähriger mit Blitzknaller (Schweizer Kracher) hantieren? Nein! Haben wir das als Kinder gemacht: Ja! :D Hier kämpft man öfter mal mit dem was ein Kind noch gerade so darf oder mit Sicherheit nicht darf, wenn man besonders die moderne und ängstliche Erziehungsmethode anwendet, dürfte man nichts und entsprechend provoziert der Film, wie mit einem Kind umzugehen ist. Darf man die ganze Bude Vollqualmen und öfters Alk in der engen Wohnung trinken, wenn das Kind es sieht und sich ein Vorbild daran nimmt?

      Nicht Backe rauchen sondern durch die Lunge und die Nase wieder raus mit den Qualm. Der Akzent ist im Film vorhanden, also kein Hochdeutsch, es ist aber zumeist gut zu verstehen, Tonprobleme gibt es nicht. Die Horrorkreatur anhand von einem Dämon ist großartig dargestellt, erinnern in diesem Moment an das Traum-Glanzstücke des Independent Milieu-Kinos eines Lilja 4-ever, somit selten solch eine symbolhafte Bildsprache aus der Hölle in einem Film gesehen.

      Wer hats wieda druff? Dee Österreischär! Das Teil ist schon dicht an der Höchstwertung dran.

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      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Klingt interessant. Ist vorgemerkt.
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