Fahrraddiebe



    • Produktionsland: Italien
      Produktion: Giuseppe Amato
      Erscheinungsjahr: 1948
      Regie: Vittorio De Sica
      Drehbuch: Vittorio De Sica, Oresto Biancoli, Adolfo Franci, Gherardo Gherardi
      Kamera: Carlo Montuori
      Schnitt: Eraldo Da Roma
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. 133.000$
      Musik: Alessandro Cicognini
      Länge: ca. 89 Minuten
      Freigabe: FSK 12
      Darsteller: Lamberto Maggiorani, Enzo Staiola, Lianella Carell, Elena Altieri, Giulio Chiari, Aldo Fabrizi, Sergio Leone

      Inhalt: Rom, 1948: Dem Plakatierer Antonio wird sein Fahrrad gestohlen, welches er für die Ausübung seines Berufes benötigt. Fortan macht er sich mit seinem Sohn Bruno auf die Suche quer durch Rom der Nachkriegszeit.


      "Wer das Negative regelmäßig ausblendet, wird positiv krank." - Paul Mommertz
    • FAHRRADDIEBE ist mein liebster Beitrag im Œuvre des düsteren Neorealismo, der von Mitte der 1940er bis Mitte der 1950er in Italien regierte. Spätestens 1958 war Schicht im Schacht und das Interesse des Publikums auf dem Nullpunkt, denn mit dem Optimismus, den der Wirtschaftsboom im Stiefelland auslöste, hatten die Sozialdramen keine Chance beim Publikum, welches fortan mit Freuden ein vom Neorealismo divergierendes Paradies aus knalligen Farben in Empfang nahm, in dem muskulöse Männer zentnerschwere Lasten auf ihre Gegner warfen und weibliche Schönheiten betörend um die herum tanzten.