Army of the Dead

    • Optisch ein absolutes Highlight.
      Ist das aber das wichtigste?
      Zumindest nicht für mich.
      Ich bin ja auch insgesamt gut unterhalten worden, nur hatte ich frecherweise auf etwas wirklich aussergewöhnliches gehofft, etwa so wie es Snyder 2004 mit "Dawn of the Dead" geschafft hat.
      So weit kommt es hier (leider) nicht.
      Dramaturgisch fehlt einiges, der Beginn ist wirklich richtig gut, diese Einleitung funktioniert prima, was dann folgt ist nichts neues, denkende Zombies gehören ja inzwischen zum guten Ton - ich benötige diese jedoch nicht zwingend.
      Kommen wir zur "Härte", die ein oder Szene hat etwas Gore zu bieten, man sieht aber schnell das dies hier im Hintergrund stehen soll.
      Der Spannungsfaktor steht ebenso hinter Optik und auch der Filmmusik, schade.
      Von mir noch meine persönliche Meinung zu Matthias Schweighöfer, der agiert eben auch hier so wie Matthias Schweighöfer immer agiert, ich brauche das nicht.

      [film]7[/film]
      Mein Herz schlägt für meine Mama &
    • David Bautista über Regisseur Snyder ;

      “Was ich so sehr an zack liebe ist, dass er genauso rau ist wie ich. Ich schaue immer nach solchen Menschen, die, die so sind wie
      ich. Ich bin ein Athlet, doch anstatt zu Laufen, will ich lieber, um mich fit zu halten, auf etwas einboxen. So ein Typ bin ich und ich
      denke, Zack ist da genauso. Er ist tätowiert, er mag es dreckig und schwitzig zu werden, draußen zu sein, draußen im Dreck. ich konnte mich
      also wirklich mit ihm verbinden, was das angeht.”
    • Draußen im Dreck...aber praktisch jeden Effekt über CGI zusammenpanschen...klar.

      Ich hab gestern den alten Robocop gesehen und da wirkte schon die Szene, in der der OCP-Roboter durchdreht und das eine Vorstandsmitglied zersiebt, so viel dreckiger, so viel "realistischer" als 80% der Effekte in " Army".
      They will make cemeteries their cathedrals and the cities will be your tombs
    • Durch die Möglichkeit des Einatzes von CGI haben Filmemacher leider ihre Liebe zur Herstellung und den filmischen Respekt, den Drang sich mit Herzblut ins Zeug zu legen verloren.
    • Gestern geschaut. Saugeil. Score aus den 80igern ist auch nice gewählt. Bitte mehr davon.


      [film]9[/film]
    • Mir kann keiner sagen das es günstiger ist als echtes Mündungsfeuer oder echter Zigarren Rauch.
      Wenn er Schauspieler keine rauchende Zigarre im Mund haben will dann sollte sie halt gleich ganz weggelassen werden und gut.
    • Ist doch scheissegal. Der Streifen macht doch einfach Laune
    • Mir isses nicht scheiss egal. Ich kann in so einen Film nicht abtauchen. Videospiel Optik in spielen ja, in Filmen nein. Das es anders geht zeigen genug ältere Filme die ein ganz anderes Budget hatten.

      Und Laune hat mir der Streifen nicht gemacht.
    • Rumpstumper schrieb:

      CGI Blut
      CGI Mündungsfeuer
      CGI Zigarrenrauch
      CGI Feuer
      CGI Explosionen
      CGI Helikopter

      Riesengorilla schrieb:

      Diese verdammten CGI-Effekte

      Rumpstumper schrieb:

      Es sieht wirklich wie ein Videospiel aus

      Danke für die Warnungen. Diesen Filme werde ich mir nicht ansehen. CGI-Splatter, CGI-Action für mich ein totales No-Go. Diese ganzen Produktionen widern mich total an. Leider ist die Filmindustrie immer noch nicht pleite, erstaunlich, dass sie überhaupt mit so einem Dreck so lange durchkommen.

      Als würde man jemanden Anderen beim Computerspielen zuschauen. Völlig dämlich. Frage mich ernsthaft, welches Zielpublikum da angesprochen werden soll.
    • Knorrhahn Siegberts schrieb:

      Leider ist die Filmindustrie immer noch nicht pleite, erstaunlich, dass sie überhaupt mit so einem Dreck so lange durchkommen.
      welches Zielpublikum da angesprochen werden soll.
      Filmkonsumenten ohne jedliche Ansprüche, also selbiges wie Leute hinter dem Werk.
    • Feiern die Leute doch. Siehe positive Kritiken für diesen Müll oder sowas wie Operation Overlord. Die Leute überschlagen sich vor Freude und ich Sitz da nach so einem Film und denk mir ob das ernst gemeint ist.

      vllt ist das der Fluch der auf einem lastet wenn man in den 80ern aufgewachsen ist. Eine Zeit in denen alles handgemacht war und einige Filme für immer im Gedächtnis bleiben werden. Heute ist es nur noch schneller Konsum und die Filme haben einfach keine Seele oder Herz mehr. Gibt Ausnahmen aber meistens ist das halt so.

      Vergleicht man Jurassic Park 1 mit dem neuesten Teil, für mich ist der 1996er Teil in jeder Sekunde besser von den Effekten. Trotz CGI, aber nicht durchgehend, dort eingesetzt wo es Sinn macht.

      Terminator 2 vs Terminator 6

      Independence Day 1 vs 2

      usw

      es wird immer nur schlimmer durch den Computer, nichts besser.

      Früher hieß es, mit CGI können wir das verwirklichen was vorher unmöglich war.
      Heute wird einfach für alles CGI verwendet.
      Sieht man einen Helikopter im Film kommt der aus dem Computer.
      Oder Zigarren Rauch ! Omfg, es ist so traurig was passiert.

      ich persönlich bin komplett raus aus einem Film sobald ich CGI Mündungsfeuer sehe.
    • Es schmälert bzw. zerstört den realistischen Eindruck, etwas wo mich mit am meisten daran stört.
      Vieles wird sich zu einfach gemacht, und die Leute feiern es ab wie Gold.
    • Na ja, liegt es an meinem Alter :6: :0: Ich sehe das total entspannt und von der Sorte kann Netflix von mir aus noch viel mehr raushauen. Bin aber auch mit überhaupt keiner Erwartung da rangegangen.
    • Schöne, abgefahrene Story.
      Die Zombiethematik wurde auch mal wieder in ein neues frisches Gewand verpackt.
      Der Cast auch ganz interessant, allerdings nervte der Schweighöfer etwas.
      Er soll halt "typisch" Deutsch spielen. so sein Auftrag, allerdings finden wir Deutsche das vermutlich eher nicht so komisch.

      Sehr hart zum Teil aber etwas auf Parodie gemacht, so die Richtung "Zombieland".
      Die Effekte waren aber zum teil nicht ganz so gut gemacht, das sieht vermutlich auf der PS5 besser aus.
      Das Ende war etwas Doof.

      Insgesamt, ordentlich schnelle Abendunterhaltung mit einer Menge Geballer und Blut.
      Einfache, leichte Feierabend Kost, leider fand ich das Ende Scheiße.
    • Das Produzententeam ist bereit für eine Fortsetzung ;

      “Wenn Netflix denkt, dass es ein Publikum für einen zweiten
      Teil geben könnte, wären wir sofort dabei! Natürlich möchte man immer, dass die Produktion, an welcher man gerade arbeitet, so gut wie möglich
      wird. Trotzdem denke ich, dass es noch mehr zu erzählen gibt. Ich weiß auch, dass Zack und Shay schon jede Menge ausgearbeitete Ideen haben.
      Wenn es also noch Appetit auf einen weiteren Film geben sollte: Wir sind bereit!”
    • Army of the Dead läuft seit dem 21.05. bei Netflix und erfreut sich wie zu erwarten.....sehr großer Beliebtheit! Laut Angaben des Anbieters, ist der Film bereits in
      72 Mio. Haushalten gesehen worden. Damit rast Snyder's Werk in die Top 10 & belegt mit Midnight Sky zusammen Platz 9 der Netflix-Charts.
      Letztgenannter brauchte jedoch über einen Monat um die Zahlen zu schaffen, was Snyder in 1 Woche gelang.
      Zuversicht zeigt man bezgl. der Chartsränge, so könnte Army weiter klettern und "Tyler Rake" welcher es auf 99 Mio. Haushalte bringt, vom Thron stürzen.
    • Hmpf...da bin ich gespalten. Einerseits freut es mich, dass ein Horrorfilm (und ich benutze den Begirff hier sehr locker, wirklicher Horror kommt eigentlich nicht auf) so gut ankommt und ich gönns Snyder auch irgendwie...andererseits wärs halt geiler gewesen, wenn der Film sein Versprechen auch eingelöst hätte.
      Mehr Dreck, Junge, mehr Dreck!
      They will make cemeteries their cathedrals and the cities will be your tombs
    • Kritik:

      Wie bereits bekannt, mal wieder ist das Militär Schuld, für den Ausbruch eines Virus was Menschen zu Zombies macht. Die Zombies sind diesmal gebaut wie Hulk und stammen aus dem Blockbusterhimmel der modernen CGI Filme, da helfen nicht mal Salven von Maschinengewehre gegen. Army of the Dead will viel und zwar etwas großes zu erschaffen, dass merkt man. Es wird mit Ernst bei der Sache gedreht, immerhin mit gut verteilte Actionszenen die Spass machen können und schon wie in einem Videospiel wirken, dazu gibt es auch einiges an CGI-Gore. Der Ablauf hat seine Momente, aber die Spieldauer von 2,5 Stunden ist zu viel, vor allem die Söldnerhandlung schleppt sich doch auch zeitweise etwas. So ein Film der Größe Dawn of The Dead kann Army of the Dead nicht liefern, weil der CGI Kram nicht den Charme eines solchen Klassikers auslösen kann. Die Schauspieler sind auf leicht besseren, typisch steifen Asylum-Niveau, keiner kann so richtig aufspielen, Dave Bautista wirkt wie ein Steinklops den man keine Emotionen abnehmen kann. So eine typisch seelenlose Blockbusterverwurstung. Es ist halt ein Zack Snyder Film, zwar besser als seine ganze Superheldenscheisse der letzten Jahr, da die Action zumindest Laune macht, aber es fehlt so das wirklich Horror mässige einer spannenden Geschichte alla sein Dawn of the Dead (Remake). Für Snyder wird es jetzt höchste Zeit sich vom CGI-Blockbusterkino mal zu lösen und wirklich noch mal was gescheites zu erschaffen, denn das Teil hat man auch schnell wieder vergessen.

      [film]5[/film]


      Meine unbekannte Youtube Underground-Playliste (Synth Pop, Dark Wave, EBM, NDH) :
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