Die Brut des Bösen

    • Die Brut des Bösen




      Produktionsland: Deutschland
      Produktion: -
      Erscheinungsjahr: 1979
      Regie: Christian Anders
      Drehbuch: Christian Anders
      Kamera: Hans Burman, Ricardo Navarrete
      Schnitt: Eduardo Biurrun
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. -
      Musik: Christian Anders, José Luis Navarro
      Länge: ca. 85 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Christian Anders, Maribel Martín, Dunja Rajter, Deep Roy, Fernando Bilbao, Ria Kemp, Wolfgang Schutte, José María Guía



      Story:

      Van Bullock, ein einflussreicher Drogenbaron, will eine Karateschule in Madrid aufbauen & duldet keine konkurenz, doch da steht Frank Mertens Karate Akademie ihm im wege & somit muss erstma ein Trupp Berufsschläger aufräumen. Frank lässt sich aber nicht durch die Schläger einschüchtern.
      Auch ein Bestechungsangebot lässt ihn kalt da er nach der Tradition seines ermordeten Meisters Takimura lebt- Geld hat für ihn kein wert & Gewalt lehnt er ab. Doch dann werden Frank Drogen untergejubelt & durch eine Nachricht an die Polizei wird er aus dem Weg geräumt.
      Doch als er erfährt, dass Cora - die ihm die drogen unterschmugelte- dazu gezwungen wurde, bricht er aus & sinnt auf Rache...



      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 29.11.2017




      Meinung vom gelöschten User Allesreiniger:

      Schlagerfuzzi Christan Anders schrieb die Vorlage, führte Regie, komponierte die Musik ( absloluter burner ) & spielte die Hauptrolle in diesem Eastern verschnitt mit Lachgarantie! - RESPEKT!!!! :0:

      Zum erstaunen :Anders kann durchaus mit guten Kampf ähnlichen einlagen alla Bruce lee oder Chuck Norris punkten.-hat er gut abgeschaut, könnte man meinen aber er hatts wirklich erlernt-

      Dann gibts noch den King of Drugs- gerade mal 1,32 groß, Kenianer, Name: Deep Roy !!!
      Schärfste szene mit ihm: als er ne orgie mit 3 Nutten macht die alle 3mal so gross sind wie er : )

      Natürlich darf man die rechte Hand des Drogenzwergs nicht vergessen! -Fernando Bilbao , für's Grobe zuständig & bewegt sich teilweise in seinen kämpfen wie Bud Spencer- womit wir gleich zum nächsten Knaller kommen: er hat die synchronstimme von Wolfgang Hess , der auch Spencer synchronisierte!

      Zu guter letzt die Nutte Cora, dargestellt von Dunja Rajter! - naja sexy is watt anderes!


      Wir fassen zusammen:
      Schlechte darsteller, beknackte dialoge, wahnsinnige kampfkunst darbietungen, bekloppte einfälle.....

      Hab ich schon ein wort über die überaus geniale , unfassbare trainingseinheit Anders' verlauten lassen?
      Ich sach nur Liegestütze mitn Bauch ! lol

      Man muss dat Kind beim namen nennen : ein Meilenstein, ein Mythos des schlechten Films, ein verkacken auf ganzer Linie, ein echter Trash-kracher für Fans von herrlich bekloppten Blödsinn.


      [film]9[/film] auf der Trash-skala
      Big Brother is watching you
    • JAAAAAAAAAAAAAAAA, hahhaaa, den kenne ich noch dunkel, mit C. Anders und D. Reiter. Da bekommt die Besetzungscouch ganz neue Dimensionen! lol Der ist so schlecht, den kann man nur besoffen ertragen!
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Christian Kessler ist von geplanten Audiokommentar zurückgetreten

      Der Audiokommentar wird von Pelle Felsch und Christian Anders gesprochen. Wobei Pelle als Moderator und Interviewer fungieren wird.

    • Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify)





    • Die Brut des Bösen
      (Die Brut des Bösen)
      mit Christian Anders, Maribel Martín, Dunja Rajter, Deep Roy, Fernando Bilbao, Ria Kemp, Wolfgang Schütte, José María Guía, Ichimi, Fernando Hilbeck, Carl Rapp
      Regie: Christian Anders / Antonio Tarruella
      Drehbuch: [Christian Anders/b]
      Kamera: [b]Hans Burmann / Ricardo Navarrete

      Musik: Christian Anders / José Luis Navarro
      FSK 16
      Deutschland / 1979

      Der größenwahnsinnige Zwerg Van Bullock will der mächtigste Heroin-Händler der Welt werden und sich damit an seinem Schicksal rächen. Sein ihm sklavisch-ergebener Zwei-Meter-Leibwächter Komo macht für ihn die Schmutzarbeit. Aber dann kommt ihm der Karatemeister Frank ins Gehege...


      Immer wieder trifft man auf Filme, die einem auch noch Jahrzehnte nach der Erstsichtung nachhaltig im Gedächtnis haften bleiben. "Die Brut des Bösen" zählt ganz eindeutig zu diesen Exemplaren, kann man diese echte Trash-Granate doch ohne Weiteres als ein Stück filmisches Kulturgut aus deutschen Landen bezeichnen. Das wird aber sicher nicht jeder so sehen, denn zugegebenermaßen muss man schon eine gewisse Vorliebe für den schlechten Geschmack haben, ansonsten wird man nicht allzu viel mit dem teils abstrusen Treiben anfangen können. Die Bezeichnung Trash wird allein schon durch die Darstellerrige gerechtfertigt, denn mit Christian Anders und Dunja Rajter sind zwei Schlagerstars der 70er Jahre mit an Bord, so das man im Bezug auf das dargebrachte Schauspiel sicherlich keinerlei Wunderdinge erwarten darf. Der gute Herr Anders wurde zur damaligen Zeit auch des Öfteren als österreichischer Bruce Lee bezeichnet, weswegen die Thematik des vorliegenden Filmes auch nicht weiter verwundern dürfte. Neben der Hauptrolle in "Die Brut des Bösen" zeichnet Anders auch für die Regie, das Drehbuch und die Musik verantwortlich und war so ganz nebenbei auch gleichzeitig noch Stunt-Koordinator. So trägt die Produktion dann auch ganz unweigerlich seinen persönlichen Stempel und das Ganze ist völlig auf ihn zugeschnitten.

      Das die Erzählung gewisse Ähnlichkeiten zu Filmen von Bruce Lee erkennen lässt dürfte keine wirkliche Überraschung sein, wobei sich diese allerdings ausschließlich in inhaltlicher Hinsicht zu erkennen geben. Bei den Kampf-Choreografien sollte der Zuschauer jedoch bitte keinerlei vergleiche Ziehen, denn obwohl Anders mit einem durchtrainierten und drahtigen Körper aufwarten kann, sind seine Kampfkünste keinesfalls mit denen von Mr. Lee zu vergleichen. Nichtsdestotrotz ist das Ganze extrem unterhaltsam, was allein schon durch diverse skurrile Figuren garantiert ist. In erster Linie denkt man da sofort an den fiesen Zwerg van Bullock und seinen hünenhaften Leibwächter Komo. Schon der optische Kontrast zwischen den beiden ist ein echter Brüller und die darstellerischen Leistungen tun ihr Übriges, um einem so manch herzhaften Lacher zu entlocken. Und von denen gibt es nicht gerade wenig, denn die hanebüchen umgesetzte Geschichte beinhaltet einen unvergleichlichen Charme, der diesem obskuren Machwerk förmlich aus jeder Pore tropft.

      Es ist einfach herrlich sich diesen trashigen Schabernack anzuschauen, der im Laufe der Jahrzehnte rein gar nichts von seiner ganz eigenen Faszination eingebüßt hat. Die Akteure agieren größtenteils wie eine eher dilettantische Laienspielgruppe, was im vorliegenden Fall jedoch eher zuträglich als abträglich erscheint. So sind es insbesondere die aufgesetzte Ernsthaftigkeit und die teils dümmlichen Dialoge, die der Story einen unverwechselbaren Anstrich verleihen. Die ständig in Erscheinung tretende Theatralik der Charaktere ist ein weiteres Highlight, wobei sich in dieser Hinsicht ganz besonders der Hauptdarsteller hervor tut. Man spürt förmlich das Anders gern ernst genommen werden möchte, wohingegen seine Darstellung beim Betrachter eher genau das Gegenteil auslöst. Nun sind das im Prinzip alles Kritikpunkte die einen Film vernichten würden, aber bei "Die Brut des Bösen" kristallisieren sich diese ganzen Mankos als absolute Stärken heraus und verleihen dieser Produktion einen unglaublichen Liebreiz.

      Dem Label Subkultur Entertainment ist es zu verdanken, das dieser trashige Kultfilm nun endlich auch seine Blu-ray und DVD Premiere gefeiert hat. Dabei kann man sowohl die jeweilige Einzel-Veröffentlichung sowie auch das schöne Digipak erwerben, wobei Letzteres neben der Kinoversion auch noch den um gut 12 Minuten längeren Extended Cut mit an Bord hat. Das heißt dann also noch einmal zusätzlich 12 Minuten Nonsens vom Feinsten, wobei die zusätzlichen Szenen deutsch untertitelt sind. Ganz egal für welche Kaufvariante man sich entscheidet, wer guten und unterhaltsamen Trash zu schätzen weiß, muss diesen deutschen Kultfilm definitiv in der heimischen Sammlung haben.


      Fazit:


      Man sollte keinesfalls den Fehler machen, "Die Brut des Bösen" mit den ansonsten üblichen Maßstäben zu messen. Hier gelten nämlich ganz andere Gesetze und die normalen Aspekte werden völlig außer Kraft gesetzt. Es zählt der reine Unterhaltungswert und diesen kann man dem Werk auf keinen Fall absprechen. Einzig und allein Christian Anders größter Hit "Es fährt ein Zug nach Nirgendwwo" hätte das skurrile Treiben noch weiter aufwerten können, aber man kann nun einmal nicht alles im Leben haben.


      [film]9[/film] auf der nach oben hin offenen Trash-Skala
      Big Brother is watching you
    • BtW: Wieso steht das Eröffnungs-Review des Threads unter meinem Namen, ich habe das definitiv nicht verfasst.
      Big Brother is watching you
    • Ein fulminantes Filmerlebnis, dass gleichermaßen Verwunderung sowie Begeisterung auslöst. Situationen, bei denen man den Klauen des Schwachsinns nicht entfliehen kann. Kein Problem, denn ich habe mich unmittelbar mit dem Filmstart den Todesgrüßen aus München ehrfürchtig unterworfen. Bleibt nur zu hoffen, dass der himmlische Bluray-Player nicht defekt ist und Bruce dieser HD-Sause beiwohnen kann, denn ich bin mir sicher, selbst der Großmeister würde seinen Spaß haben.

      Don´t call him Jesus, his name is Frank Mertens!
    • Schlagerstar Christian Anders mal im schwarzen Sadomachistenschlüpper wenn er den Fisch macht. :,D Witzig ist auch der Zwerg mit der Piepsstimme und sein riesiger Bodyguard mit der deutschen Synchro-Stimme von Bud Spencer.
      Der Film ist im Vergleich zu solchen damaligen Gurken wie Weller's Macho Man echt noch zu gebrauchen. Zwar wirkt die Inszenierung sicher wie ein Abklatsch von US und Chinesischen Produktionen und geht im internationalen Vergleich baden. Denn die Handlung ist sehr vorhersehbar, die Machart unfreiwillig oder teils auch freiwillig komisch, es ist amüsant und auch nie langweilig wenn man Trashfilme mag, kann sich sehen lassen. Mit toller Musik und bösem Finale und einer wirklich sweeten Maribel Martín.

      [film]7[/film]
      [bier]8[/bier]


      Filmsound:

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    • Master Of Horror schrieb:

      BtW: Wieso steht das Eröffnungs-Review des Threads unter meinem Namen, ich habe das definitiv nicht verfasst.


      Was der gelöschte User Allesreiniger oder wie der hieß.

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