36 - Tödliche Rivalen

    • 36 - Tödliche Rivalen




      Originaltitel: 36 Quai des Orfèvres
      Produktionsland: Frankreich
      Produktion: Franck Chorot, Cyril Colbeau-Justin, Hugues Darmois, Jean-Baptiste Dupont
      Erscheinungsjahr: 2004
      Regie: Olivier Marchal
      Drehbuch: Olivier Marchal
      Kamera: Denis Rouden
      Schnitt: Hugues Darmois
      Spezialeffekte: Olivier Camus, Franck Delamotte, Georges Demétrau, Michel Gery, Daniel Lenoir, François Philippi, Jonathan Zenenski, Olivier Zenenski
      Budget: ca. -
      Musik: Erwann Kermorvant, Axelle Renoir
      Länge: ca. 106 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Daniel Auteuil, Gérard Depardieu, André Dussollier, Roschdy Zem, Valeria Golino, Daniel Duval, Francis Renaud, Catherine Marchal, Guy Lecluyse, Alain Figlarz, Vincent Moscato, Anne Consigny


      Inhalt:

      Nachdem der Polizeichef bekanntgegeben hat, daß er bald in den Ruhestand treten wird, wollen zwei Männer seine Nachfolge antreten: Léo Vrinks und Denis Klein, die beide ausgezeichnete Polizisten sind, wollen auf der Karriereleiter eine Stufe weiter nach oben. Beide haben die Möglichkeit sich auszuzeichnen: Wer der beiden eine aktuelle Überfallsserie auf Geldtransporte aufklären kann, hat gute Aussichten auf den Job.



      Trailer:




      Meinung:

      Eine sehr angenehme, melancholische Sounduntermalung hätte nicht besser gewählt werden können. Anfangs hab ich mir auch einiges dieses schon recht hoch angepriesenen französischen Thrillers erwartet. Es gibt Schockszenen, wie plötzlich laut eingetretene Türen. Als Kulisse für die Actionszenen wird ein abgelegenes Industriegelände genutzt, das reichlich Graffitimalerei aufweist, somit auch Perfekt gewählt ist. Sehr ansprechend sind die Schusswechsel, da wird der Lack von Autos nur noch aus Einschüssen bestehen, aber auch blutige Einschüsse gibt es, alles sehr professionell und mitreißend ausschauend. Solche Actionszenen sind aber nur gut 2-mal in einem Szenario vorhanden, ansonsten bewegen wir uns hier zwischen Thriller und Drama.
      Die eigentliche Story dreht sich um rivalisierende, korrupte Polizisten, wo es untereinander sehr hart zur Sache geht. Es wird nicht mal halt gemacht einen verachteten Kameraden anzupinkeln, das man seinen Rivalen gerne in den Knast bringen möchte ist da schon selbstverständlich. Hier wird uns aufgezeigt das Macht und Beziehungen alles sind und dies auf seine harte Art und Weise. Einen hohen Sappnungsbogen gibt es allerdings dabei nicht, denn das Geschehen wird mir doch etwas zu ruhig. Es mag auch an die französischen Top-Schauspieler wie Gérard Depardieu, Daniel Auteuil und André Dussollier gelegen haben, zu denen ich einfach nie eine richtige Bindung aufbauen konnte, zwar wird den Charakteren ein gutes Profil verpasst, aber die alten Männer haben von der Mimik her nicht mehr viel zu bestellen gehabt.
      Ganz zu erklären war es für mich das Ende zudem nicht wirklich, wo es nicht zu dem direkten Rachemord gekommen ist, wirklich einfach ist die Auflösung jedenfalls nicht, so gibt es aber noch ein Happy End.

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      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)