Freitag der 13. Teil 6 - Jason lebt!

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      Bodycount zu Freitag, der 13. Teil 6: Jason lebt!


      Kill 1: Nachdem Tommy und sein Freund aus der Psychatrie das Grab geöffnet haben, wird Jason durch einen Blitz wieder zum Leben erweckt. Er durchbohrt den Körper mit einem einzigen Schlag und hält das Herz in seiner Hand
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      Kill 2 und 3: Darren und Lisbeth wollen zum Camp fahren, werden aber von Jason aufgehalten. Darren versucht mit einem Revolver Jason zu erschiessen, wird aber von ihm mit einer Lanze aufgespießt und weggeschleudert. Lisbeth bietet Jason Geld und ihre Kreditkarte an, doch das interessiert ihn wenig und so wird auch sie in einer Pfütze liegend aufgespießt.
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      Kill 4: Jason reisst dem Paintball-Spieler den Arm ab und schleudert ihn mit dem Kopf gegen einen Baum.
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      Kill 5,6 und 7: Jason springt von einem Baum herab und enthauptet mit einem einzigen Schlag drei Paintball-Spieler.
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      Kill 8: Jason sticht dem harmlosen, aber alkoholabhängigen Friedhofswärter eine zerbrochene Flasche in den Hals. Anschließend beobachtet das Pärchen Jason dabei, wie er seine Machete aus der Leiche zieht. Es wird nicht klar, weshalb sich Jason noch zusätzlich mit der Machete an dem Toten zu Schaffen macht, da er ja bereits tot ist; man sieht die Leiche mit zerstochener Kehle am Boden liegen.
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      Kill 9 und 10: Das Yuppie-Pärchen will noch mit dem Moped flüchten, doch Jason durchbohrt beide gleichzeitig mit der Machete.
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      Kill 11: Nikki wird von Jason in die Wohnwagen-Toilette geschleift. Nach einem Gerangel drückt Jason ihren Kopf durch die Blechwand.
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      Kill 12: Jason sticht dem schlecht gekleideten Teenager mit einem Jagdmesser in den Kopf.
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      Kill 13: Jason zieht das Mädl durch das Fenster und packt sie am Hals. Anschließend bricht er ihr das Genick und dreht den Kopf hin und her. Später im Film bekommt man noch den abgerissenen Kopf zu sehen.
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      Kill 14: Jason überrascht das Mächen in der Hütte. Man hört ihren Todesschrei, darauf sieht man Blut an die Scheibe spritzen. Auf welche Art er sie tötet, sieht man aber nicht. Direkt darauf schläudert Jason die Leiche durch das Fenster und zieht sie direkt danach wieder hinein.
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      Kill 15: Brutalo-Tiersnuff: Der Hilfsscheriff tötet eine Kakerlake mit seiner Faust. Anschließend betrachtet er das tote Insekt und grinst auch noch verächtlich. Äußerst kontroverse Szene. Leider in allen Veröffentlichungen enthalten.

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      Kill 16: Jason wirft einem Polizisten ein Messer in den Kopf. Dabei fällt er vom Steg in ein Boot. Die Leiche wird später von Tommy entdeckt.
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      Kill 17: Jason packt den Polizisten am Kopf und drückt zu. Dabei hört man ein deutliches Knacken. Etwas später sieht man nochmal die Leiche, als Sheriff Garett sich neben ihr befindet.
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      Kill 18: Sheriff Garett wird von Jason getötet. Hier ist nicht ganz klar, auf welche Art und Weise. Vermutlich hat Jason ihm einige Gliedmaßen verdreht.
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      Kill 19: Hier wird es seltsam: Megan aktiviert den Außenbordmotor. Obwohl man eine Einstellung von blutigem Gekröse zu sehen bekommt, ist Jason anschließend -komplett unversehrt- im Wasser zu sehen. Die Theorie, dass er den Motor ins Gesicht bekommen hat, stimmt also nicht. Absolut nicht nachvollziehbarer "Kill" an Jason.
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      Fazit: insgesammt 19 Kills
      17 getötete Personen
      1 "getöteter" untoter Jason Voorhees
      1 getötetes Insekt (sehr warscheinlich Fake)
      1 Opfer (Paintballspieler) flüchtig, Ausgang unbekannt
      19 Kills in Aktion


      Anmerkung: Der besonders beliebte "Jason lebt" machte einiges bei den Fans der Reihe wieder wett, da doch sehr viele vom fünften Teil enttäuscht waren. Auch verfügt Teil 6 über einige interessante Aspekte. Zum Beispiel setzt Regisseur Tom McLoughlin auf deutlich mehr Humor als noch in den vorherigen Teilen (lediglich Teil 3 bot bis dahin eine gewisse Selbstironie, wenn auch nur sehr subtil gehalten). Teilweise geht es sogar in Richtung Slapstick, was manchen Fans auch etwas zuviel des Guten war. Auch wurde relativ lustig zweimal im Film eine kleine Kapitalismus-"Kritik" gezeigt (American Express-Szene, das Yuppie-Pärchen). Mir persönllich gefällt dieser Regie-Stil ziemlich gut, da ich finde, dass McLoughlin ein gutes Händchen für die richtige Dosierung beweist. Allerdings möchte ich diese große Portion Humor nicht in jedem Jason-Film haben, hier aber passt es für mich.

      Für uns Horror-Nerds auch recht spaßig waren einige interne Anspielungen, so werden z.B. die Namen Cunningham und Carpenter für Ortsbeschreibungen verwendet. Auch steuerte Alice Cooper zwei Songs bei, nämlich der Ohrwurm "Man behind the Mask" (wird gleich 2x im Fim gespielt plus im Abspann) sowie "Teenage Frankenstein". Auch beim Cast gibt es Erwähnenswertes: McLoughlins Frau spielt die Freundin von Darren, welcher wiederum von Tony Goldwin gespielt wird (bekannt aus Ghost - Nachricht von Sam). Aufgrund von Fehlen jeglicher Ähnlichkeit nicht erkennbar, aber evenutell dennoch interessant: Der Teenager mit den kaputten Klamotten im Wohnwagen wird von John Travoltas Neffen gespielt. Tommy Jarvis-Darsteller Thom Mathews ist bekannt aus dem Klassiker "Return of the Living Dead1".

      Als Jason-Darsteller gibt C. J. Graham eine interessante Darstellung ab: fast durchgängig bewegt er sich mit äußerst schnellen Schritten auf seinen Weg. Allerdings hätte man hier das Kostüm etwas besser an den sehr kräftigen Körperbau des Darstellers anpassen können, um diesen Vorteil besser zu unterstreichen. Bis dato waren die Jason-Darsteller nämlich einfach nur groß und im Fall von Teil 3 musstem dem Darsteller sogar Styropor-Muskeln unters Hemd angebracht werden. Außerdem tritt Jason hier erstmals als eindeutig Untoter in Erscheinung, manche bezeichnen es als "Zombie-Jason".


      Doch es gibt auch Kritikpunkte: Bei den Kills hat man leider teilweise geschlampt: So weis man nicht, warum Jason die Machete aus der Leiche des bereits vorher geöteten Friedhofswärters zieht und man wird als Zuschauer nicht über den Verbleib des letzten Paintballspielers aufgeklärt. Auch warum sich ein großer Smily an dem Baum befindet, erschliesst sich dem Zuschauer nicht. Ganz grober Patzer: der Endkampf gegen Jason selbst (siehe Beschreibung oben). Dennoch wird der Filmspaß dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt Trotzdem hätte man hier mehr Sorgfalt walten lassen können/sollen. Das Final Girl Megan fand ich überdurchschnittlich charismatisch, auch die Romanze zwischen ihr und Tommy hat mir gut gefallen, welche ebenfalls mit einer guten Portion Humor gespickt war ("Achtung, jetzt kommt ne´ haarige Kurve!")

      Insgesammt ein toller Abschluss der Reih-internen "Tommy Jarvis"-Trilogie und ein überdurchschnittlich guter und humorvoller Slasher. Klare Empfehlung meinerseits.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Knorrhahn Siegberts ()