Skin (2019)



    • Produktionsland: USA
      Produktion: Guy Nattiv, Trudie Styler, Dillon D. Jordan, Oren Moverman, Jaime Ray Newman, Celine Rattray
      Erscheinungsjahr: 2019
      Regie: Guy Nattiv
      Drehbuch: Guy Nattiv
      Kamera: Arnaud Potier
      Schnitt: Lee Percy und Michael Taylor
      Spezialeffekte: Brian Schuley
      Budget: ca. -
      Musik: Dan Romer
      Länge: ca. 117 Minuten
      Freigabe: FSK 16


      Darsteller:

      Jamie Bell: Bryon Widner
      Danielle Macdonald: Julie Price
      Vera Farmiga: Shareen
      Bill Camp: Fred 'Hammer' Krager
      Mike Colter: Daryle Jenkins
      Zoe Colletti: Desiree
      Colbi Gannett: Iggy
      Kylie Rogers: Sierra
      Louisa Krause: April
      Daniel Henshall: Slayer
      Mary Stuart Masterson: Agent Jackie Marks
      Russell Posner: Gavin
      Jenna Leigh Green: Rebeca Ramos
      Sean Cullen: Dr. Bruce shack
      Jaime Ray Newman: Melissa Frye
      Portia: Lonnies Mutter

      Handlung:

      Bryon Widner war einer der meistgesuchten weißen Suprematisten des FBI.
      Von Kopf bis Fuß mit rassistischen Tätowierungen dekoriert, die er sich durch seine Hassverbrechen verdient hat, führt der kahl rasierte junge Mann ein zerstörerisches Leben, das in eine Einbahnstraße zu münden scheint.
      Als er die dreifache Mutter Julie trifft, die der rechten Szene gerade den Rücken gekehrt hat, erweckt das Verantwortungsgefühl als Vater ihren drei jungen Töchter aus früheren Beziehungen gegenüber in ihm den Wunsch, die rechte Bewegung hinter sich zu lassen.
      Er sucht Hilfe bei dem Menschenrechtsaktivisten Daryle.
      Bryon muss fortan mit Todesdrohungen und Schikanen seiner alten Gang leben.
      Mit Hilfe des FBI und des SPLC unterzieht er sich 25 schmerzhaften Entfernungsoperationen der Tätowierungen, die seinen Körper bedecken, darunter jede Menge rechte Parolen und Symbole, die der Verhaftung und Verurteilung seiner ehemaligen Bande dienlich sind.



      Kinostart in Deutschland: 03.10.2019
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tom bomb ()

    • Biografisches:

      Bryon Widner war einer der meistgesuchten weißen Suprematisten des FBI. Um die rechte Szene hinter sich zu lassen, musste er Todesdrohungen und Schikanen seiner alten Gang erdulden.
      Mithilfe des afro‐amerikanischen Aktivisten Daryle Lamont Jenkins gelang ihm schließlich der Ausstieg aus der rechtsextremen Szene und die Distanzierung zu seinen in der »Viking«-Bewegung aktiven Stiefeltern.

      Nachdem Widner sein Umfeld an das FBI verraten hatte, tauchte er ab und als Gegenleistung für die Entschlüsselung der Tätowierungen, die seinen Körper bedeckten und ihm in schmerzhaften Operationen über Monate hinweg entfernt wurden, konnte Widner einer Haftstrafe entgehen, während das FBI und des SPLC die Mitglieder seiner ehemaligen Gang verhaften und verurteilen konnten.
      Der Ausstieg gelang Widner zwischen 2006 und 2010.
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      Besetzung und Dreharbeiten:

      Hauptdarsteller Jamie Bell spielt im Film Bryon Widner
      Jamie Bell spielt den Szeneaussteiger Bryon Widner.
      Der britische Schauspieler hatten sich mit diesem in Vorbereitung auf seine Rolle mehrere Male getroffen, der sich zu dieser Zeit in einer Art Zeugenschutzprogramm befand: „Wir haben stundenlang in seiner Garage gesessen und über sein Leben geredet. Seine schwierige Kindheit, seine Eltern, die ihn misshandelt haben, über seine Mitschüler, die ihn gemobbt haben.
      Er war der einzige Weiße in der Klasse.“ Ein paar Geschichten hätten ihm geholfen, ein paar nicht, so Bell, ihm sei es jedoch wichtig gewesen, dass sie immer ehrlich zueinander sind und von Anfang an die Fronten geklärt waren.

      Vera Farmiga spielt Widners "Mom" Shareen, die Matriarchin der rassistischen Skinhead-Familie.
      Danielle Macdonald spielt die alleinerziehende Mutter Julie Price. Ihre älteste Tochter Desiree wird von Zoe Colletti gespielt, die mittlere Tochter Sierra von Kyle Rogers und die kleinste Tochter Iggy von Colbi Gannett.
      Der gutmütige Rottweiler der Familie Widner-Price trägt den Namen Boss.

      Bells Makeup-Artist Stevie Bettles machte für jedes Tattoo eine Art Prothese, die das Auftragen erleichtert hat.
      Diese wurden den Tattoos vom echten Bryon nachempfunden und auf Bells Gesichtsproportionen angepasst.

      Die Dreharbeiten fanden in Kingston, New York statt.
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    • Warum auch immer, für mich ist Jamie Bell keine Ideal Besetzung als brutaler Skinhead.
      Die Wandlung von Sauls zum Paulus kann ich bei ihm auch nicht wirklich glaubhaft erkennen, obwohl es eine wahre Geschichte ist.
      Trotzdem geht sie im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut, sehenswert.

      [film]7[/film]
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    • Ich fand die Schminke als Tattoo schon albern, mit dem Pfeil nach oben. Auf den Vorderkopf viel und auf den Hinterkopf ist garnichts. Der Ablauf ist zu seicht und viel zu lang alles. Hab dann irgendwann mit der Vorspultaste schon gekämpft. Es fehlt vor allem ein Bezug zu den Charakteren.

      [film]2[/film]

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