New York 1991 - Nacht ohne Gesetz

    • New York 1991 - Nacht ohne Gesetz



      Original: Self Defense
      Produktionsland: Kanada
      Produktion: Paul Donovan, Michael Donovan, Maura O'Connell, John Walsch
      Erscheinungsjahr: 1983
      Regie: Paul Donovan, Maura O'Connell
      Drehbuch: Paul Donovan
      Kamera: -
      Schnitt: Ian McBride
      Spezialeffekte: J. W. Walsh
      Budget: 300,000 CAN $
      Musik: Peter Jermyn, Drew King
      Länge: ca. 78 Min.
      Freigabe: FSK 18 (Kino), Ungeprüft (VHS)

      Darsteller:

      Tom Nardini
      Brenda Bazinet
      Jack Blum
      Daryl Haney
      Keith Knight
      Fred Wadden
      Terry-David Després

      u.a.

      Inhalt: New York 91: Brutal richtet ein Gangmitglied den Barmann einer Schwulenkneipe nieder, während seine Kollegen die Gäste demütigen.
      Nach & nach, tötet der Bandenchef ein Schwulen nach dem anderen. Nur Daniel gelingt die Flucht, und schafft es sich in einer Wohnung zu verstecken,
      welche von 5 Personen (darunter ein Blinder) besetzt ist. Binnen kürzester Zeit, umzingeln sie den Bereich, und die Polizei streikt. Für alle Beteiligten wird es eine Nacht,
      ohne Gesetz...


      Trailer:



      Meinung:

      Mit Self Defense, liegt die recht atmosphärisch düstere Version von Carpenter's Assault on Precinct 13 vor.
      Der Film spielt ausschließlich nachts und sorgt damit für starke Suspense. Verstärkt wird das Ganze durch die zu Beginn gezeigten Nachrichten,
      welche echtes Bildmaterial vom damaligen Streik in Halifax 2 Jahre zuvor, ausstrahlt. Ohne großartige Längen findet sich der Zuschauer sehr schnell in einem gnadenlosen,
      harten Überlebenskampf wieder. Donovan verzichtet auf unnötiges Gequatsche, sondern lässt die Gefangenen sehr schnell ihre aussichtslose Lage erkennen, & kreativ werden!
      Trotz seiner recht wenig beinhalteten Auseinandersetzungen, verfehlt der Streifen nicht nur auf Grund von u.a. eingestzten Flammenwerfer, Shootouts oder Stromfalle,
      zu keinem Zeitpunkt seine in passendem Sound treibende Wirkung. Darsteller spielen auf gutem B - Niveau, und waren teils kaum oder nie mehr anderweitig in Erscheinung getreten.

      Sehr harter, kompromißloser, stellenweise blutiger Suspense-Thriller mit sehr krassem Ende, und eine schöne Abwechslung, zum Bezirk 13!

      [film]9[/film]
    • Kritik:

      Der Film hat mich nicht überzeugt. Das Bootleg ist extrem abgedunkelt, oftmals sieht man nur die Charaktere in völliger Dunkelheit und bei den wenigen Actionmomenten auch ziemlich unübersichtlich und zudem ist er auch nicht wirklich hart. Der Film ist auch mehr auf Spannung also Thriller ausgelegt. So gibt es Versteckspiele, aber so richtig interessant will es nicht werden. Verfolgungsszenen gibt es nämlich keine, da die Opfer nur an einem Platz sich Verstecken und dann immer wieder mit neuen Waffen hantieren, sogar einen Raketenwerfer, was unlogisch von der Ausgangslage her ist. Der Beginn ist eigentlich noch das Beste, als ein paar Faschos eine Schwulenbar aufmischen, weil die Polizei streikt. Warum dann der Boss unter den Faschos alle Hinrichten muss, wird man sich wohl auch Fragen, denn so richtig passt das auch nicht, da er gut gekleidet ist und eher so was wie ein Mafia-Boss hergibt, warum sollte er für einen seiner Untertanen einen Mord nach dem Anderen begehen, da muss der Hass auf die Homosexualität ja schon enorm in ihm arbeiten, zu holen gibt es bei den Schwulen nämlich nichts. Somit sind wir bei dem Problem des Films, die Story ist zu schwach, sie passt auf 2 Seiten Papier, nach der Szenerie in der Schwulen-Baar gibt es nur noch Szenen im zu dunklen Hochhaus und auch da passiert nicht genug, keine Konflikte untereinander, kein Humor und das Ganze kommt trotz ein paar Schießeinlagen und einer härtere Szene, wo jemand erdrosselt wird, ansonsten nicht voran.

      [film]5[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify)
    • Humor hätte ihm nicht gestanden, die Lage war im wirklichen Leben bestimmt auch humorfrei.
      Jap das Boot ist leider extrem abgedunkelt, leider gibts bis heute nix anderes.
      Richtige Gangs kennen keine Gnade, hass auf Schwule kann dabei stark ausgeprägt sein wie bei andern auf die Rasse bezogen.
      Für mich würde das keine Rolle spielen, wer in einer Schwulenbar sitzt, sitzt drin und gehört mit dazu, toleranz oder selbst sein, für solche Leute gibts keinen Unterschied
      was der Film gut zeigt. Alles pro Schwul, muss vernichtet werden. Da gehts nicht um Profit, allein die Dezimierung machts aus.

      Der Film beruht ja auf wahre Begebenheiten, sicher vermag man das ein oder andere hinzugedichtet haben doch im wahren Leben verfügen so manche Leute auch über ein schönes Waffenarsenal :3:

      Kann den immer wieder sehen :6:

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Black_Cobra () aus folgendem Grund: Scheiß verfluchte Tippfehler!!!

    • Die Logik passt nicht so richtig, wäre nicht das Problem, wenn er auch humorvoll überspitzt wäre, wie vielleicht noch eher der Anfang in der Baar. Für mich war jedenfalls dannach die Luft zu sehr raus.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Humor kann vieles kaputtmachen, ich mein es geht hier um Auslöschung von Menschen mit einer bestimmten sexuellen Orientierung,
      das hat man wohl sehr ernstgenommen.
    • Dann passt das mit der Action aber nicht zusammen wenn man sich so ernst nimmt. Wie die Szene mit den Raketenwerfer plötzlich. Du hast selbst in deiner Kritik geschrieben, dass es an Auseinandersetzungen der Charaktere fehlt, aus meine rSicht sind die alle zu arg blass, sie sind einen egal und langweilen.

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    • Klar sind die einem egal, viel Entfaltungsmöglichkeiten für einen Schwulen der sich auf seiner Flucht befindet, kann es mangels genügend Laufzeit schon nicht geben.
      Es beschränkt sich nur drauf was er ist.

      Mit Auseinandersetzung meinte ich nicht untereinander, man hätte die Angriffe etwas mehr aufteilen können weil Siege erst
      gen Ende hin diesbezgl. an Fahrt gewinnt und davor eher auf Verfolgung als auf Angriff setzt. Auf seine Weise ist er hart & spannend, wirkt bedrohlich, doch bisschen mehr Konfrontation hätts ruhig sein dürfen.
      Paar nette Einlagen sind drin, wenn halt nicht viel.

      Er hat irgendwas anziehendes, was ich bei Das Ende vermisse, spannend sind sie beide auf ihre Art.
    • Black_Cobra schrieb:

      Sehr harter, kompromißloser, stellenweise blutiger Suspense-Thriller

      Ach ja, davon bin ich auch enttäuscht, denn gerade für einen 80er Actionfilm hätte ich Härte erwartet, bei mir ist das alles im Schwarzbild evtl. unter gegangen. :0:

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Der Film ist humorfrei, plätschert nicht vor sich hin und bietet, da kannst du evtl. zustimmen, schon ne imens starke Grundatmosphäre,
      die Musik finde ich auch passend dazu & unterstreicht das Alptraumszenario mit seiner Bedrohlichkeit. Todesarten sitzen, kritiken sind nichtmal schlecht, kindergeburtstag sieht anders aus.
      Unbestritten mangelts an mehr Action, setzt halt auf Suspense, in der Form jedoch, die Mischung machts.

      Es scheint weltweit kein gescheites Master zu geben, bin schon sehr über vorhandenen O-Ton froh (bei Dressler nicht üblich),
      kann nur hoffen das eines Tages sich jemand erbarmt und ne gute VÖ bringt.

      Mit 5 hast du ihn noch relativ gut bewertet, sah beim lesen fast nach 3 höchstens 4 aus.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Black_Cobra ()

    • Wenn ich ihn durchschauen kann ohne richtig Bauchschmerzen zu bekommen, gebe ich auch eine 5. Ich berücksichtige auch das schlechte Bild was nur noch existiert. Dadurch konnte sich bei mir aber keine Atmosphäre breit machen, wenn man gerade mal im Dunkeln die Gesichter so eben erkennt und bei der Action leicht den Überblick verliert. Für mich war er daher zu langweilig.

      Die wenigen Kritiken sind besser als ich den Film gesehen habe. Die klar meisten gibt es wohl aus Deutschland. In der imbd hat er nur was von 200+ Bewertungen, rottentomatoes hat keinen Eintrag drin. Das ist auch für einen 80er Actionfilm zu wenig, wahrscheinlich lief der in den USA nicht im Kino, den hat dort womöglich noch niemand gesehen. ^^ Edit: auf dem modernen letterboxd gibt es ein paar gelikte Meinungen und die sind eher schlecht.
      letterboxd.com/film/self-defense/

      Höhepunkt ist der noch ansprechende Beginn in der Schwulenbaar und die Szene mit dem Raketenwerfer zum Ablachen, naja das reicht für mich schon für eine 5, es gibt zu viel schlechteres. lol

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify)
    • Keine Ahnung ob er im Kino lief, sieht evtl. so aus ;

      imdb.com/title/tt0086276/companycredits

      Er wurde auf nem Film Festival gespielt ;

      imdb.com/title/tt0086276/releaseinfo?ref_=ttco_ql_2

      Positive, nicht Dt. Review:

      pophorror.com/hidden-gem-self-…-1983-retro-movie-review/

      Gibt noch ein paar Seiten die zwar keine Review liefern jedoch lobhaft drüber schreiben. IMDB Kritiken bewerten nicht niedrig.
      Dem Anschein nach war das alte US Video auch abgedunkelt.