How to Sell Drugs Online (Fast)

    • How to Sell Drugs Online (Fast)



      Erschaffer: Philipp Käßbohrer, Matthias Murmann
      Regie: Lars Montag, Arne Feldhusen
      Produktion: Philipp Käßbohrer, Matthias Murmann, André Zoch
      Darsteller: Maximilian Mundt, Danilo Kamperidis, Lena Klenke, Damian Hardung, Leonie Wesselow, Luna Schaller, Bjarne Mädel

      Deutschland / 2019
      6 Episoden

      Trailer:



      Inhalt:

      Wenn du schon große Mengen an Drogen über das Internet verkaufst, solltest du eines auf keinen Fall tun: Fremden davon erzählen … Es sei denn, Netflix meldet sich bei dir und will eine Serie über dein Leben machen.


      Deutschlandstart: 31.05.2019 (Netflix)

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Kritik:

      Selbst wenn man nicht täglich in diese Internet-Welt vertieft ist wie unsere Jugend von Heute, ist es nicht schwer, sich gleich richtig Zuhause zu fühlen. Das Tempo ist hoch mit frischem, glaubhaften Cast besetzt, der aber auch von dem starken Drehbuch und den Einfällen profitiert. Wenn Fortnite, Apex oder League of Legends eine wichtige Rolle spielen, bei Facebook auf die Datenpannen hingewiesen wird, Instagram als Beautyfarm dient, dann nimmt sich die Serie auch passend auf die Schippe und bedient nicht nur, ohne irgendwie dabei peinlich zu wirken. Diese Welt ist auf Dauer nur unter Drogenkonsum auszuhalten oder richtig zu genießen und deswegen ist gerade der Drogen-Absatz im Darknet explodiert. Eltern sollten besser mal die Post ihrer Kinder kontrollieren, wenn die häufiger was geschickt bekommen, was nicht von Amazon ist. ^^ Der Witz ist durchweg gelungen, nicht dauerhaft Beschallung oder albern wie es deutsche Komödien oft schon parat hatten, sondern gut dosiert.

      Jonathan Frakes erklärt übrigens das Darknet in seinem gewohnt düsteren X-Factor Stil, für diejenigen, die mit Darknet noch nichts anfangen können. Drücke ich jetzt auf Like oder nicht, bei einem Bild was einen innerlich nicht gefällt oder eifersüchtig macht, diesen Konflikt hatte jeder schon mit sich auszutragen, der sich länger im Social Network wohlfühlte. Die Zockerei ist natürlich auch reichlich vertreten, auch bei Mädels für die es heute enorm viele hochqualitative Adventure-Spiele gibt, die Jungs sind mehr die Ballerei Nerds. Die Jugendgeneration die vieles hinterfragt und nicht nur dumm schluckt was die Medien und Regeln festlegen, dass spiegelt die Serie wieder, natürlich auch Links-Grün unterlegt, wie gerade die deutsche Jugend so tickt, somit auch ein eigener Markenstempel statt findet, ohne altbacken Deutsch zu wirken, wie früher bei Jugendfilme oder noch schlimmer Serie. Ob die Serie jetzt nur die Generation Z anspricht, dass glaub ich nicht, denn es wird hier schon alles gut erklärt. Wer nach Sichtung Drogen auf das präsentierte mydrugs.to/ Portal erkaufen möchte, da es dort wie versprochen guten Stoff gibt oder um die sympathischen Jungs zu unterstützen, kann dass gerne mal versuchen. ^^

      Klar inhaltlich inspiriert von Breaking Bad und Who Am I, es wird zudem auf den Kultfilm Fight Club hingewiesen und auch dessen Aussage übernommen. Der Humor ist auch so etwa wie bei Arne Feldhusen's seinem Stromberg zuvor, aufgrund des sympathischen jugendlichen Cast's kann die Serie an den „Generation Z“ Kinohit Das schönste Mädchen der Welt Anschluss halten und selbiges junges Publikum bestens bedienen.

      „Nerds today... Bosses tomorrow“

      [film]9[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Macht Spass, die Darsteller sind ganz gut, Bjarne Mädel als Möchtegern-Albaner ist aber klar das Highlight.
      Der Humor ist angenehm, kann man nicht viel meckern.

      [film]7[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...