Strays - Blutige Krallen

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      Originaltitel: Strays
      Produktionsland: USA
      Produktion: Niki Marvin, Shaun Cassidy
      Erscheinungsjahr: 1991
      Regie: John McPherson
      Drehbuch: Shaun Cassidy
      Kamera: -
      Schnitt: Karen I. Stern (Karen Stern)
      Spezialeffekte: Nick Karas, Howard St. James
      Budget: -
      Musik: Michel Columbier
      Länge: ca. 79 Min.
      Freigabe: FSK 16

      Darsteller:

      Kathleen Quinlan
      Timothy Busfield
      William Boyett
      Claudia Christian
      Eve Brenner
      Gary McGurk
      Heather Lilly
      Jessica Lilly
      Michael McNab

      Inhalt: Paul Jarrett (Timothy Busfield), zieht mit seiner Familie in ein ruhiges, abgelegenes Haus.
      Leider wird jenes vom Rudel streunender Katzen bewacht, und die Vierbeiner erweisen sich als schlechte Gastgeber...

      Trailer:



      Meinung:

      Mit Strays - Blutige Krallen liegt ein solider bis streckenweis spannender TV-Film vor. Nach einem recht zielsicheren Einschlag, baut sich die Geschichte
      langsam auf, wonach sehr gut gefilmte Kamerafahrten stets den leichten Suspense anheben um den Zuschauer bei Stange zu halten. Den "Seitensprung" welcher als Nebengeschichte fungiert,
      hätte es nicht gebraucht, nimmt jedoch kein größeren Rahmen ein. Mit der Zeit wird Strays jedoch spannender, denn die Hauptdarsteller sind hier nicht unbedingt Kathleen Quinlan & Timothy Busfield,
      welche glaubwürdig agieren, sondern die Katzen welche durchaus Bedrohlichkeit ausstrahlen. Zwar wirken sie in manchen Szenen noch zu nett, geben dann allerdings richtig Gas.
      Wie zu Beginn erwähnt, handelt es sich bei Strays um eine fürs Fernsehen gemachte Produktion, besonders blutig sehen die Angriffe daher zwar nicht aus, doch gänzlich auf rote Farbe wird nicht verzichtet.
      Im Grunde gibts nur einen "harten" Moment, welcher jedoch so schnell vonstatten geht, das kaum etwas erkennbar ist. Möglicherweise aber auch zu dunkel. Hier wäre ein frisches Master angebracht
      & keine VHS Qualität. Beste Szene ist wo er den Kater in die Mikrowelle steckt, das Gerät rüberschmeißt, und ihm das Tier Sekunden später zurück raus ins Gesicht knallt!

      Finale ist ansprechend gestaltet, der Hauptbösewicht erinnert an Church aus Friedhof der Kuscheltiere womit man hier fast von einem "Spin-Off" reden könnte.
      Strays wirkt niemals übertrieben, bietet dafür recht kurzweilige Unterhaltung und netten TV Horror für zwischendurch. Deutsche VÖ wäre nicht verkehrt.

      6-7/10

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Black_Cobra ()