Krieg der Welten

    • Krieg der Welten



      Produktionsland: USA
      Produktion: Kathleen Kennedy, Colin Wilson
      Erscheinungsjahr: 2005
      Regie: Steven Spielberg
      Drehbuch: Josh Friedman, David Koepp
      Kamera: Janusz Kamiński
      Schnitt: Michael Kahn
      Spezialeffekte: David Blitstein
      Budget: ca. - 132.000.000 Mio US $
      Musik: John Wiliams
      Länge: ca. 115 Minuten
      Freigabe: FSK 12

      Darsteller:

      Tom Cruise: Ray Ferrier
      Dakota Fanning: Rachel Ferrier
      Tim Robbins: Harlan Ogilvy
      Justin Chatwin: Robbie Ferrier
      Miranda Otto: Mary Ann Ferrier
      Morgan Freeman: Erzähler (Stimme)
      Rick Gonzalez : Vincent
      Lisa Ann Walter: Barkeeperin
      Yul Vázquez: Julio
      Lenny Venito: Manny the Mechanic
      Ann Robinson Großmutter
      Gene Barry: Großvater
      David Alan Basche: Tim
      Amy Ryan: Nachbarin mit Kleinkin

      Handlung:

      Die Menschheit wird seit langer Zeit von einer außerirdischen Lebensform beobachtet, die ihr technologisch weit überlegen ist. Das Motiv: die minutiöse Planung einer Invasion der Erde.

      Währenddessen geht der Alltag der ahnungslosen Menschen auf der Erde seinen gewohnten Gang.
      Die Geschichte dreht sich um die getrennte Familie der Ferriers.
      Ray Ferrier, ein Kranführer im Containerhafen von New Jersey, Vater eines jugendlichen Sohnes (Robbie) und einer zehnjährigen Tochter (Rachel), hat mit langen Arbeitszeiten und der Trennung von seiner Frau, die einen neuen Partner hat, zu kämpfen.

      An einem Wochenende, für das Ray die Kinder zu sich genommen hat, tauchen nach einer Serie seltsamer Blitzeinschläge riesige dreibeinige Kampfmaschinen aus dem Erdboden auf und beginnen, Menschen mit Strahlenkanonen zu pulverisieren und die Umgebung in Schutt und Asche zu legen.
      Ray flüchtet mit seinen Kindern aus der Stadt; zunächst ins Haus seiner Frau und ihres neuen Partners, wo er diese vermutet.
      Als er sie nicht antrifft, entschließt er sich, die Nacht im Keller abzuwarten.

      Von einem angerückten Journalistenteam erfährt Ray am nächsten Tag, dass es sich bei den Aggressoren um Außerirdische handelt, die auf der ganzen Welt mit der Zerstörung der Städte begonnen und dabei nahezu alle elektronischen Geräte lahmgelegt haben.
      Die vor langer Zeit in der Erde vergrabenen Kampfmaschinen werden durch die Aliens aktiviert und bedient, die mit den Blitzschlägen in die Erde gefahren sind.

      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Hintergründe:

      Der Film wurde in außergewöhnlich kurzer Zeit fertiggestellt, zwischen Drehstart und Veröffentlichung lagen nur sieben Monate.
      Deshalb wurden die aufwändigen Actionszenen zuerst gefilmt, um die Computereffekte für diese Szenen rechtzeitig fertigstellen zu können.

      Die zerstörte Boeing 747, die Ray nach dem Angriff der Außerirdischen entdeckt, war echt: Das Studio konnte das alte, ausgemusterte Flugzeug günstig erwerben. Es handelt sich um eine 747-100SR, die ihren Erstflug am 15. August 1980 hatte und bis zu ihrer Verschrottung im Mai 2004 in Victorville von All Nippon Airways mit dem Kennzeichen JA8147 betrieben wurde.
      In Victorville wurde die Maschine in mehrere Teile zerlegt, die Flügel demontiert und so hergerichtet, dass die Reste einem realistischen Absturz nahekommen. Heute liegt das Wrack auf dem Gelände der Universal Studios, an dem die Studio-Tour vorbeiführt. (34° 8′ 9″ N, 118° 20′ 50″ W)

      Eigenen Aussagen nach war Spielberg bei der Inszenierung und Visualisierung von Krieg der Welten stark vom 9/11-Trauma beeinflusst.

      Gene Barry und Ann Robinson, die Hauptdarsteller der Verfilmung Kampf der Welten aus dem Jahr 1953, übernahmen die Rollen der Großeltern.

      Alle Filmkritiker und Journalisten, die an den Pressevorführungen teilnahmen, mussten sich zuvor verpflichten, vor dem offiziellen Starttermin keinerlei Kritiken zu veröffentlichen, was einen in der Branche bislang einmaligen Vorgang darstellte. Dies ist insbesondere deshalb bemerkenswert, da ein positives Medienecho einem gelungenen Film meist hilft, mehr Besucher anzulocken und so kommerziell ein Erfolg zu werden.

      Bei einem Budget von 132 Millionen Dollar spielte der Film insgesamt 591,7 Millionen Dollar ein. Er gehörte damit zu den erfolgreichsten Filmen des Jahres 2005.
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Gefällt mir sehr gut, über das Ende lässt sich streiten, ansonsten klasse Blockbuster Popcorn Kino made by Steven Spielberg.

      [film]8[/film]
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