Systemsprenger

    • Black_Cobra schrieb:

      Solche Streifen, wie du ja selbst sagtest, habens bei dir eh schon ziemlich vergeigt, von daher sicher nicht verkehrt seine Erwartungen auf (etwas) Sparflamme zu halten.
      In den meisten Fällen schaue ich mit gehypte Kinofilme nicht mehr an. Joker war einer der letzten, der hat bei mir Stand gehalten. Das Systemsprenger nun kurzfristig gehypt wird, damit hab ich nicht gerechnet. Das Selbe bei Parasite, naja jetzt habe ich die schon länger auf den Schirm und wird deswegen nicht verworfen.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert

      Death can Dance - weekly topically (Spotify)
    • Die Regisseurin sagte selbst, man habe mit einem solchen Trubel nicht gerechnet, hat sich dementsprechend auch ins Ausland gut verkauft.
      Und die Sache ist ja noch nicht vorbei, im März steht der Jupiterpreis an, evtl. klappts am Ende.

      Du gehst da sicher unbefangen heran.
    • Kritik:

      Verhaltensauffällige Kinder wie Helena Zengel (Benni) gibt es durchaus, die wirklich eine Schneise der Zerstörung hinter sich lassen. Klauen, Raufen, Ungehorsam und läuft gewalttätig völlig Amok. Helena Zengel könnte man aus dem durchwachsenen Die Tochter kennen, das Thema war so ähnlich, nur die Umsetzung extrem brav und daher im Markt untergegangen. Die Charaktere sind passend für die Zeit. Das Mädchen wirkt echt realistisch mit harter Sprache, hier wird nichts geschönt und Helena Zengel hätte den Oskar mitnehmen dürfen, wenn man ihn schon brauch, ist er nicht da. Die Gewaltdarstellung ist härter noch als ich es vom Film erwartet habe, so darf das Mädchen Köpfe auf den Boden hauen, bis das Blut fließt. Das Mädchen erinnert manch einen vielleicht gar an den realen Normen Ritter mit dem Hackebeil auf Stern TV.

      Typisch deutsche Filmprobleme wie Genuschele der Erwachsenen ist gut vorhanden, wodurch man einiges Gesprochene nicht versteht, dass kommt aber bei weit über der Hälfte der ausschließlich Deutschen Filme Heute vor. Kommen wir zur Sozialen Komponente, die Mutter hat kein Durchsetzungsvermögen, also so modern lieb wie die Mutter die Kinder erzieht, tanzen diese sie nur auf der Nase herum, auch bei den anderen Kindern bereits zu sehen. Was fehlt ist mehr Hintergrund, warum man das Mädchen nicht in der Nähe des Gesichts fassen darf, weil sie da besonders durchdreht und was da noch mit ihr zuvor geschehen ist, dies wird nicht ausreichend erklärt. Für die Entwicklung des Kindes lässt sich Systemsprenger viel Zeit, zwar sehr unterhaltsam, aber er bietet in der 2.Hälfte nichts anderes an, somit mit 90 Minuten Spielzeit, der Systemsprenger aufgrund seiner extrem intensiven Wirkung, die Höchstwertung kassiert hätte. Das Finale bietet nämlich einen richtig tollen Abschluss an.

      [film]9[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert

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    • Dr.Doom schrieb:

      Was fehlt ist mehr Hintergrund, warum man das Mädchen nicht in der Nähe des Gesichts fassen darf, weil sie da besonders durchdreht und was da noch mit ihr zuvor geschehen ist, dies wird nicht ausreichend erklärt.
      Vermutlich und realitätsnah wird sowas absichtlich weggelassen, weil jedes Kind mit solchem Verhalten seine Gründe bzw. Vorgeschichte hat, was oftmals nicht einmal Erwachsene kennen und das Kind schweigt,
      da man die Schuld oft bei sich selbst sieht, und Fehler zugestehen fürs Opfer ein Schritt in die falsche Richtung bedeutet und wieder Angst auf Verständnislosigkeit bzw. eigene Fehler besteht.
      Man sieht/fühlt Ungerechtigkeit auf sich zukommen und blockt ab.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Black_Cobra ()

    • Guck an, 2 9er Wertungen, die 10 bleibt dann wohl mir vorbehalten :6: :0:
    • Nicht zu fassen, bis heute lauter Lobeshymnen selbst von Leuten aus dem Bereich Sozialarbeit, nur die Jury zeugt von gestandener Unfähigkeit den Oskar
      korrekt zu vergeben und pickt sich bloß ein ganz einfachen Film heraus! Hinzukommende Nichtbeachtung einer stets gelobten Leistung seiner Hauptdarstellerin
      setzt der ganzen Peinlichkeit an Dilettantismus die Krönung auf! :11:
    • Eindeutig herrausragend ist die Leistung der jungen Hauptdarstellerin Helena Zengel, grandios!
      Ich musste mich immer daran erinnern das sie das Kind spielt, und es nicht selbst ist.
      Wunderbar aber auch die anderen Kinder Darsteller, ein grosses Lob dafür!
      Wie reagiert man als Elternteil, als Lehrer auf solch ein Verhalten?
      Ich wüsste keine Antwort.
      Und es gibt auch keine Lösung, so schlimm es ist - solche Menschen fallen schlicht durch das System - sie Aussenseiter zu nennen wäre viel zu verharmlosent.
      Man bekommt Einblicke in eine fremde Welt, voller Hoffnung und Träume, aber sie bleiben letztendlich nur eine Vorstellung von einem "normalen" Leben.
      Man wünscht dem Kind immer das es die Kurve bekommt, bitte, reiss dich doch zusammen, aber so einfach ist die Lösung eben nicht.
      Ein weiteres Highlight in der Kategorie Drama nach "Der Goldene Handschuh" aus Deutschland.
      Wenn es eine stärke in diesem Land der talentbefreiten Regisseure gibt, dann mit solchen Themen.

      [film]8[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit...

      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Vor wenigen Augenblicken kam die Versandbestätigung rein. Mein Sammlungsjuwel ist unterwegs :00008040: :6: :6: :6:
    • Habe den nun auch mal gesehen.
      Tja, was soll ich sagen?
      Hier wurden alle Verhaltensextreme in einen Film gepackt. Auf der einen Seite alle "Fehl"handlungen des Mädchens, auf der anderen Seite alle Fehlverhalten der Erwachsenen.
      So haben wir es zwar mit einem intelligenten Mädchen zu tun, welches ihr Verhalten sogar in Grenzen reflektieren kann, es aber nie ändert.
      Auf der anderen Seite haben wir verständige Erwachsene, die wissen, wie man mit solchem Verhalten umgehen kann bzw. die großes Verständnis haben und helfen möchten, aber immer das Falsche tun.
      Beispiel? Als der Schulbegleiter sie mit auf den zweiwöchigen Waldtrip nimmt, nässt sie sich und das Bett ein. Sie kommt dann zu ihm ins Bett, was er dann mit überzogener Abwehr verhindert, so daß sie wegläuft.
      Auch als sie dann bei ihm zu Hause ist, sie das kleine Baby nimmt und sich sogar berühren läßt, reagiert die Mutter - obwohl zuvor sooo verständnisvoll - plötzlich panisch und reagiert aggressiv.
      Oder auch noch: die Lütte bekommt Medikamente, damit sie nicht so schnell austickt. Aber keiner kontrolliert, ob sie sie auch tatsächlich nimmt. Es ist ihr sogar möglich, die Tabletten wieder auszuspucken.
      Insgesamt alles unprofessionell.

      Darunter leidet insgesamt die Glaubwürdigkeit, und es bleibt ein Film, der nur die äußersten Verhaltensauffälligkeiten skizziert und damit jedes Klischee bedient.

      Davon abgesehen war die schauspielerischen Leistung des Mädchens extrem gut.

      Von mir:

      [film]6[/film]
      Meine Bewertungskriterien:

      10= über jede Kritik erhaben; 9= Oberhammer mit unbeachtlichen kleinen Schwächen
      8= Pflichtkauf; 7= Must-See; 6= sollte man mal gesehen haben
      5= kann man gesehen haben; 4= muß man nicht sehen, tut aber noch nicht weh
      3= Hände weg; 2= körperliche Beschwerden treten auf
      1= Exitus oder: Tarantino geht ans Werk
      0= König Kacke auf einem Scheißhaufen oder: Rob Zombie geht ans Werk
    • Wie immer gut geschrieben Komakopf. Der Film scheint gewisse Verhaltensmuster zu präsentieren welche aus Sicht der Betroffenen normal sind.

      Doch womöglich wird es besser sein sich erst später zu äußern. Ohne Komplettsichtung geht gar nix. Bin noch guter Dinge :254:

      blengaone.de/blu-ray-kritiken/…sprenger-ein-meisterwerk/

      Passt grad so schön ;



      letterboxd.com/onno/film/system-crasher/

    • Komakopf schrieb:

      Auch als sie dann bei ihm zu Hause ist, sie das kleine Baby nimmt und sich sogar berühren läßt, reagiert die Mutter - obwohl zuvor sooo verständnisvoll - plötzlich panisch und reagiert aggressiv.
      Oder auch noch: die Lütte bekommt Medikamente, damit sie nicht so schnell austickt. Aber keiner kontrolliert, ob sie sie auch tatsächlich nimmt. Es ist ihr sogar möglich, die Tabletten wieder auszuspucken.

      Frauen reagieren nicht gerade selten so seltsam, wenn es um ihr eigenes kleines Kind geht. Es mag ja sein, dass die Frau des Psychologen etwas sehr freundlich ist zunächst, aber das sie ihr Kind schützen will, wenn es auf den Arm umher getragen wird, dass sit doch wohl klar. Zudem hat sie nicht gleich panisch reagiert, sondern ist zunehmend panisch geworden.

      Das Mädel hätte die Medikamente nicht geschluckt, da hätte der Psychologe auch nichts machen können.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert

      Death can Dance - weekly topically (Spotify)
    • Wäre was für meinen Nachtdienst. Mal sehen. Obwohl ich da jetzt nicht soviel erwarte.
    • Komakopf schrieb:

      Habe den nun auch mal gesehen.
      Tja, was soll ich sagen?
      Hier wurden alle Verhaltensextreme in einen Film gepackt. Auf der einen Seite alle "Fehl"handlungen des Mädchens, auf der anderen Seite alle Fehlverhalten der Erwachsenen.
      So haben wir es zwar mit einem intelligenten Mädchen zu tun, welches ihr Verhalten sogar in Grenzen reflektieren kann, es aber nie ändert.
      Auf der anderen Seite haben wir verständige Erwachsene, die wissen, wie man mit solchem Verhalten umgehen kann bzw. die großes Verständnis haben und helfen möchten, aber immer das Falsche tun.
      Beispiel? Als der Schulbegleiter sie mit auf den zweiwöchigen Waldtrip nimmt, nässt sie sich und das Bett ein. Sie kommt dann zu ihm ins Bett, was er dann mit überzogener Abwehr verhindert, so daß sie wegläuft.
      Auch als sie dann bei ihm zu Hause ist, sie das kleine Baby nimmt und sich sogar berühren läßt, reagiert die Mutter - obwohl zuvor sooo verständnisvoll - plötzlich panisch und reagiert aggressiv.
      Oder auch noch: die Lütte bekommt Medikamente, damit sie nicht so schnell austickt. Aber keiner kontrolliert, ob sie sie auch tatsächlich nimmt. Es ist ihr sogar möglich, die Tabletten wieder auszuspucken.
      Insgesamt alles unprofessionell.

      Darunter leidet insgesamt die Glaubwürdigkeit, und es bleibt ein Film, der nur die äußersten Verhaltensauffälligkeiten skizziert und damit jedes Klischee bedient.

      Davon abgesehen war die schauspielerischen Leistung des Mädchens extrem gut.

      Von mir:

      [film]6[/film]

      Man merkt, du hast keine Kinder :)
    • Ausführlich offenes Interview mit Helena Zengel bei dem auch über den neuen Film mit Tom Hanks gesprochen wird ;

      rnd.de/kultur/helena-zengel-da…DJEZH4RML32BNLAUM6LA.html


      BTW: Der Film ist heute eingetroffen :6: :6: :6:

      Die Veröffentlichung hat kein Wendecover! Dafür ein Kommentar der Regisseurin und ne im wahrsten Sinne gesprengte Disc :0:
      Sieht Geil aus :6: :254:

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    • Rumpstumper schrieb:

      Man merkt, du hast keine Kinder :)
      Leider falsch. Habe ein Kinder, 15 Jahre, weiblich, leidet an Pubertät.... :18:
      Meine Bewertungskriterien:

      10= über jede Kritik erhaben; 9= Oberhammer mit unbeachtlichen kleinen Schwächen
      8= Pflichtkauf; 7= Must-See; 6= sollte man mal gesehen haben
      5= kann man gesehen haben; 4= muß man nicht sehen, tut aber noch nicht weh
      3= Hände weg; 2= körperliche Beschwerden treten auf
      1= Exitus oder: Tarantino geht ans Werk
      0= König Kacke auf einem Scheißhaufen oder: Rob Zombie geht ans Werk
    • Klasse Interview mit Regisseurin Nora Fingscheidt & Schauspieler Albert Schuch beim Berlinale Radio ;

    • Black_Cobra schrieb:

      Die Veröffentlichung hat kein Wendecover!
      Sowas wird nicht gekauft. Kein Wendecover? Absolutes No-Go. lol
    • Wieso hat Desmodus 1 Punkt vergeben. :133:

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert

      Death can Dance - weekly topically (Spotify)
    • Dr.Doom schrieb:

      Wieso hat Desmodus 1 Punkt vergeben. :133:
      Weil 0 Punkte nicht möglich sind. lol
    • Desmodus schrieb:

      Dr.Doom schrieb:

      Wieso hat Desmodus 1 Punkt vergeben. :133:
      Weil 0 Punkte nicht möglich sind. lol
      Hast den Film gesehen?
      Werde in meinem Urlaub mal rein schauen. Ich bin zwar kein Fan von deutschen Filmen, aber dem gebe ich mal eine Chance.
    • Kurz und knapp. Ein absolutes Meisterwerk und der erneute Beweis das es sehr gute deutsche Filme gibt.Selten hat ein Film mich emotional so berührt und mitgenommen.Die schauspielerische Leistung der Hauptdarstellerin war absolut famos und glaubwürdig.Hier kann die Wertung nur [film]10[/film]
      lauten.Hoffe das der deutsche Film auch international in Zukunft wieder mehr Beachtung findet denn in den letzten Jahren kamen einige sehr gute auf den Markt.
    • Teils kommt leichte Kritik an der FSK 12 Freigabe auf, dem Anschein nach sieht man hier ne 16 für angemessen da der Film keine leichte Kost sei.
      Nun die FSK hat ihre Begründung für jede(n) Online gestellt...kann man teilen muss man nicht. Ne 12 ist fürn Dt. Film nahezu eh Standard.

      Rückblickend noch ne Außenansicht der JVA Plötzensee wo der Film aufgeführt wurde.
      Im Anschluß gab es unter den Gefangenen noch nachhaltige Diskussionen.

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    • Raptor_04X schrieb:

      Hast den Film gesehen?
      Ja, der Film war ja auch nicht so lang. Hat nur 2 Minuten gedauert.
    • Den gibt es bei Netflix? Na da schaue ich den mal nächste Woche mal in Ruhe an. Wenn ihr den alle so gut findet :0:
    • Ok cool :254: Da werde ich ihn mir mal ansehen. Ich werde berichten:-)
    • Konnte mich bisher nicht durchringen. Ist eine Thematik die mich jetzt nicht so reizt. Na ja, mal schauen.
    • Habe ihn jetzt tatsächlich gesehen. Fürs schreiben langts leider nicht mehr, und 2-3 Sätze sind mir zu schade.
      Morgen wartet meine Ganztagsschicht, ob die Zeit dann am Abend ausreicht, mal schauen wie viel Energie noch vorhanden ist.
      Möcht den Kopf schon ziemlich frei haben. Zum Film demnächst ausführlicher.

      Nur eines :

      Dr.Doom schrieb:

      Was fehlt ist mehr Hintergrund, warum man das Mädchen nicht in der Nähe des Gesichts fassen darf, weil sie da besonders durchdreht und was da noch mit ihr zuvor geschehen ist, dies wird nicht ausreichend erklärt

      Im Film wird gesagt, man habe ihr mit Windeln ins Gesicht gedrückt. Sowas reicht bereits aus um ein solches Verhalten zu erklären. Es wird auch kein Geheimnis draus gemacht welche Person dafür verantwortlich ist,
      das beweist allein Benni's aufkommende Reaktion. Und zwar selbiger Drecksack, der sie in den Schrank sperrte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Black_Cobra ()

    • Jetzt wird es psychologisch :0: Wäre das schön wenn sich alles so einfach erklären lassen würde lolp
    • Stimmt das mit den Windeln, daran kann ich mich auch erinnern. Vielleicht hätte man noch eine Szene davon zeigen können, so als Rückblick.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert

      Death can Dance - weekly topically (Spotify)
    • Wassilis schrieb:

      Jetzt wird es psychologisch :0: Wäre das schön wenn sich alles so einfach erklären lassen würde lolp

      Wohl wahr. Im Grunde lässt sich fast alles erklären wenn sich Erwachsene viel mehr Zeit für ihre Kinder nehmen und sich im Ernstfall zusammenreißen würden.
      Nix anderes als bei ner Ohrfeige, einmal zugeschlagen und das Kind verarbeitet sowas nur schwerlich (außer es erfolgt ne sofortige Entschuldigung inkl. feste Umarmung, glaubwürdig muss es sein was kein Problem darstellen sollte wenns von Herzen kommt). Wann also immer die Hand näher rückt, selbst ohne böse Absicht, wird ein Kind reagieren, zusammenzucken/zurückweichen oder wie auch immer. Benni handelt wie ein traumatisierte Kind eben reagiert, ein Zeichen von Versagen Erwachsener.

      Dr.Doom schrieb:

      Stimmt das mit den Windeln, daran kann ich mich auch erinnern. Vielleicht hätte man noch eine Szene davon zeigen können, so als Rückblick.

      In dem Fall lieber nicht, weil man den Machern sonst vorwerfen könnte nicht wie seitens der Regisseurin behauptet eine Geschichte zu erzählen sondern vermehrt auf Gewalt zu setzen.
      Kopfkino ist manchmal sehr viel Wert. Sie hat gut getan den Fokus aufs wesentliche an sich zu legen statt Gewalt von Großen an Kindern zu zeigen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Black_Cobra ()