Die Wütenden – Les Misérables

    • Die Wütenden – Les Misérables



      Produktionsland: Frankreich
      Produktion: Toufik Ayadi und Christophe Barral
      Erscheinungsjahr: 2019
      Regie: Ladj Ly
      Drehbuch: Ladj Ly, Giordano Gederlini, Alexis Manenti
      Kamera: Julien Poupard
      Schnitt: Flora Volpière
      Visuelle Effekte: Christian Rouvier
      Budget: ca. -
      Sound: Blair Slater
      Länge: ca. 103 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Deutscher Kinostart: 23.01.2020
      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 08.05.2020


      Darsteller:

      Damien Bonnard: Stéphane
      Alexis Manenti: Chris
      Djibril Zonga: Gwada
      Issa Perica: Issa
      Al-Hassan Ly: Buzz

      Handlung:

      Der Polizist Stéphane, ein sanftmütiger alleinerziehender Vater, ist gerade zur Einheit der Verbrechensbekämpfung in Montfermeil, einer französischen Gemeinde im Département Seine-Saint-Denis und einem Vorort von Paris, versetzt worden.
      Die Spannungen zwischen den Banden in dieser Gegend sind hoch.
      An seinem ersten Arbeitstag soll er die Arbeit und das Viertel vom Rücksitz eines Peugeots aus kennenlernen.
      Eingewiesen wird er von zwei erfahrenen Mitgliedern des Teams, dem aggressiven und leicht psychotischen Chris und seinem ruhigen Partner Gwada.
      Sie versuchen den Frieden in diesem benachteiligten multikulturellen Viertel aufrechtzuerhalten.

      Bei ihrer Arbeit müssen sie nicht nur mit Schulkindern Gespräche führen, sondern auch mit der Muslimbruderschaft und einem Gangster, der sich selbst zum Bürgermeister von Montfermeil ernannt hat. Kriminelle und Polizisten kennen sich hier bestens, und solange niemand die Nerven verliert, können sie miteinander.

      Die eigentlichen Schwierigkeiten beginnen, als der Diebstahl von „Little Johnny“ gemeldet wird, einem jungen Löwen, als Stéphane und seine Kollegen den minderjährigen Löwendieb Issa festnehmen wollen, sich dabei aber gegen eine Horde Steine werfender Kinder zur Wehr setzen müssen, wird der Junge durch eines ihrer Gummigeschosse schwer verletzt.

      Das alles hat ein anderer Junge von einem Dach aus mit einer Drohne gefilmt.
      Die Polizisten versuchen alles, um an die Speicherkarte zu kommen und so die Tat zu vertuschen. Gleichzeitig müssen sie auch den jungen Löwen finden. Stéphane erlebt einen moralischen Konflikt und weiß nicht, ob er seinen neuen Teamkollegen zur Seite stehen oder ihnen doch besser Handschellen anlegen soll.

      So viele Frauen und so wenig Zeit...

      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...




    • So viele Frauen und so wenig Zeit...

      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Hintergrund:

      Der Film ist von den Unruhen von 2005 inspiriert, von denen auch Montfermeil betroffen war, wo in diesem Jahr zwei Jungen auf der Flucht vor der Polizei starben und es im Frühjahr 2006 zu erheblichen Übergriffen kam, bei denen mit Baseballschlägern bewaffnete Jugendliche das Wohnhaus des UMP-Bürgermeisters Xavier Lemoine mit Steinen bewarfen.
      Die Vorstadtunruhen zählen zu den schlimmsten, die Frankreich je erlebte. Knapp 3.000 Menschen wurden festgenommen, mehr als 8.000 Autos gingen in Flammen auf.
      Wegen der Unruhen hatte die französische Regierung beschlossen, Montfermeil besonders zu fördern.

      Die Geschichte ist in diesem Pariser Vorort angesiedelt, der seinen besonderen Platz in der französischen Geschichte hat, da in Montfermeil auch der Roman Die Elenden (Originaltitel Les Misérables) von Victor Hugo spielt, hat jedoch außer dem gemeinsamen Schauplatz nichts gemeinsam.
      Dennoch werden die Ähnlichkeiten zwischen der heutigen wütenden Jugend und dem kleinen Gavroche vor 150 Jahren nur allzu deutlich.
      So viele Frauen und so wenig Zeit...

      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Packend erzählt, vor allem das Finale auch sehr Action geladen und hart. Die 3 Polizisten in der Hauptrolle spielen gut. Es geht um Verfolgung und Missgriffe bei der Polizei und eine Drohne spielt auch eine Rolle. Die Jugendlichen sind sehr rebellisch wie man das aus Frankreich die letzten Jahre kennt. [film]8[/film]


      Neue Playliste (Schwarze Szene Deutschland):
    • Der liegt bei mir rum, habe mir den noch nicht näher betrachtet, liegt mit Sicherheit daran das ich beim Titel jedes mal davon ausgehe das es sich um ein Musical handelt, keine Ahnung wieso.
      So viele Frauen und so wenig Zeit...

      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Die einzige Musik die spielt, ist der harte Umgang auf der Straße und spannendes Rebellentreiben der französischen Jugend von Heute. ^^ Das viele Dunkelheutige dabei sind, hatte ich zu Beginn etwas Angst zu viel Rap oder Ghetto zu bekommen, aber das war unbegründet.


      Neue Playliste (Schwarze Szene Deutschland):
    • Schwarze die als Opfer dargestellt werden(filmszene mit dem Handy) und weiße Polizisten als Übeltäter? Nee nee, der FIlm wird boykottiert und erst gar nicht angeschaut. BEgründung, Schwarze werden hier zu häufig als Opfer dargestellt. Wenn es nach mir ginge würde der FIlm aus den Regalen verschwinden und erst gar nicht im Einzelhandel erhältlich sein. Wird Zeit dass wir die Zeit wieder umdrehen.
      Der Trick dass man keinen Kater bekommt, besteht darin nicht aufzuhören zu trinken!!!

    • Also der gute Polizist aber ein Weißer. Der Schwarze ist dafür verantwortlich, dass ein Junge von einem Geschoss schwer getroffen wurde, wodurch die Story dann gut in Gang kommt.


      Neue Playliste (Schwarze Szene Deutschland):