Emma & Daniel



    • Produktionsland: Schweden
      Produktion: Lennart Dunér, Peter Kropenin
      Erscheinungsjahr: 2003
      Regie: Ingela Magner
      Drehbuch: Ingela Magner, Mats Wahl
      Kamera: Mats Olofsson
      Schnitt: Clas Lindberg
      Spezialeffekte: Hans Harnesk
      Budget: ca. -
      Musik: Karin Turesson, Jens Lindgård
      Länge: ca. 81 Min.
      Freigabe: Ungeprüft

      Darsteller:

      Maria Gidlöf
      Anastasios Soulis
      Örjan Landström
      Marie Richardson
      Christian Fiedler
      Björge Jansson
      Rolf Degerlund
      Ingemar Raukola
      Anna Azcárate
      Göran Schaumann

      u.a.

      Inhalt: Anders (Örjan Landström) lebt allein mit der 12-jährigen Tochter "Emma" (Maria Gidlöf) nach dem Tod ihrer Mutter weit im nördlichsten Schweden.
      Als ihr Vater unerwartet Sara (Marie Richardson) kennenlernt, zeigt Emma 0 Verständnis! Noch weniger, als diese tatsächlich vorbeikommt und ausgerechnet
      den gleichaltrigen Sohnemann "Daniel" (Anastasios Soulis) mitbringt. Frisch aus der Großstadt kann sich der Junge auch besseres vorstellen als hier mit Fremden
      in der Einöde zu verbringen. Emma & Daniel kommen ins Gespräch, finden jedoch nicht wirklich zusammen. Als ihnen beim Ausflug der alte Fischer "Isak" (Göran Schaumann)
      in dessen Hütte plötzlich stirbt, sind die beiden auf sich gestellt. Um nach Hause zu kommen, maschieren sie mit verbundener Mißgunst zueinander, los...

      Trailer: -

      Meinung: Viel lässt sich eigentlich kaum über den Film sagen. Regisseurin Ingela Magner welche bereits mit Selma & Johanna zu begeistern wusste,
      gelang hier eine sehr überzeugende Mischung aus Drama, Abenteuer & Kinder/Familienfilm. In wunderschöner Naturkulisse reiben sich Emma & Daniel
      immer wieder aufs neue, was sehr glaubwürdig von den beiden gespielt wird.

      Ein Film mit
      Spoiler anzeigen
      erwartetem Ende
      jedoch viel Charme sowie Unbeschwertheit, und nicht zuletzt der angesprochenen Kulisse lassen den in Deutschland bis heute leider nicht synchronisierten
      Streifen zur netter Unterhaltung mit nötiger allerdings nie übertriebener Dramatik werden.

      Sowohl Selma & Johanna als auch jener hier, können sich sehenlassen, umso mehr bedauerlich die Tatsache das eine solch talentierte Regisseurin wie Ingela Magner, insbesondere nach dem erhaltenen
      Publikumspreis bei den Filmfestspielen in Hamburg 2003, anschließend keinen Film mehr drehte & bis dato nur 2x auf dem Regiestuhl Platz nahm.

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