Little Girl Lost

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      Produktionsland: USA
      Produktion: Robert Huddleston
      Erscheinungsjahr: 1988
      Regie: Sharron Miller
      Drehbuch: C. Scott Alsop, Angela Shelley, Ann Beckett (Fernsehspiel)
      Kamera: Philip H. Lathrop
      Schnitt: Art Stafford
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. -
      Musik: Billy Goldenberg
      Länge: ca. 90 Min.
      Freigabe: Keine (In Deutschland weder synchronisiert noch erschienen)

      Darsteller:

      Tess Harper
      Frederic Forrest
      Marie Martin
      Kathy Trageser
      Patricia Kalember
      Lawrence Pressman
      Christopher McDonald
      William Phipps
      Joel Colodner
      Sandy Martin
      Gil Glasgow
      Suzanne Savoy
      Esther Benson
      Annabelle Weenick
      Libby Vilari
      Deborah Winters
      Rudy Young

      u.a.

      Inhalt: Die kleine Tella (Marie Martin) lebt fröhlich unbeschwert bei ihren Pflegeeltern "Clara" (Tess Harper), Tim (Frederic Forrest) inkl. der großen Tochter "Kelly Brady" (Patricia Kalember).
      Pflichtgemäß werden die angeordneten Besuche von Tella zu ihrem leiblichen Vater "Ed" (Rudy Young) eingehalten. Allerdings können sich die Brady's zunächst nicht erklären, weshalb das Mädchen
      im Vorfeld weinend bzw. schreiend zusammenbricht und im Anschluß des Besuchs, wie versteinert zurückkommt. Als die Kleine sich öffnet, und von intimen Berührungen erzählt, kämpfen die Brady's
      um das Sorgerecht und stehen chancenlos dem Staat gegenüber! Tella's Vater gewinnt, doch für die ehemaligen Pflegeeltern mit Verbot, sich der Kleinen zu nähren,
      ist das letzte Wort lange nicht gesprochen. Es beginnt ein verzweifelter Kampf um ein verlorenes Kind...

      Trailer:



      Meinung: Der auf wahren Begenbenheiten ruhende TV-Film kann einem das Blut schon deutlich in die Höhe treiben! Unfassbar Blind reagieren Staat bzw. die Justiz auf das Wohl des kleinen Mädchens, welches sie doch angeblich
      schützen möchten! Stattdessen wird eigenhändig gehandelt ohne überhaupt richtig die Gegenseite anzuhören während flehendes weinen wie unmißverständliche Worte der absolut phänomenal spielenden Marie Martin als Tella, verpuffen!
      Doch davor wird die Einführung der Familie Brady gelungen in Szene gesetzt, der Pflegevater nentt sie liebevoll "Beans", worauf Tella fröhlich routiniert nach dem Grund fragt, und als Antwort bekommt sie sei voll davon, was beide zum lachen bringt :)
      Und überhaupt macht Frederic Forrest eine sehr gute Figur welche mir äußerst gefallen hat. Von Tess Harper ganz zu schweigen, sie agiert so dermaßen glaubwürdig, sowas lässt sich im Grunde nicht mehr in Worte fassen!
      Je länger der Ablauf je mehr steigert sich die Dramatik so dass man förmlich vor Wut kocht und am liebsten den blinden Justizleuten bzw. Wegschauer an die Gurgel springen möchte!

      Hammerharte Anklage gegen das Staatssystem und handeln der Verantwortlichen ; Little Girl Lost ist Großes Kino und eines der besten, glaubwürdigst gespielten Dramas der Filmgeschichte!
      Gleichzeitig für den Staat eine der peinlichsten Momente ihrer heilen Welt.

      [film]10[/film]

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